{"found":57652,"hits":[{"document":{"authors":[{"affiliation":[{"name":"Fachhochschule Potsdam"}],"contributor_roles":[],"family":"Kaden","given":"Ben","url":"https://orcid.org/0000-0002-8021-1785"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"00dd7e11-a802-44c1-9584-5c56d1f8d417","created":1706832000,"current_feed_url":null,"description":"Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg","doi":"https://doi.org/10.59350/oabrandenburg","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/00dd7e11-a802-44c1-9584-5c56d1f8d417/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://open-access-brandenburg.de/feed/atom","filter":null,"generator":"WordPress","home_page_url":"https://open-access-brandenburg.de/","issn":null,"language":"deu","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"oabrandenburg","status":"active","subfield":"1802","title":"Open Access Brandenburg","updated":1790261676,"use_api":false},"blog_name":"Open Access Brandenburg","blog_slug":"oabrandenburg","content_html":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zu: Dorothea Horst, Britta Schneider,\u00a0 Emily Farrell: <em>Open Access as Social Practice: The Political of, and Experiences with Applied Linguistics Publishing</em>. In: </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Journal f\u00fcr Medienlinguistik</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> 7, Nr. 1 (2025): 10\u201337.</span> <a href=\"https://doi.org/10.21248/jfml.2025.68\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.21248/jfml.2025.68</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine Art Nebenentdeckung bei der Arbeit mit den Daten zu den O<a href=\"https://open-access-brandenburg.de/brandenburger-oa-top-10-forschung-aus-der-europa-universitaet-viadrina-frankfurt-oder-2025/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">pen-Access-Publikationen mit Beteiligung von an der Europa Universit\u00e4t Viadrina affiliierten Autor*innen</a> war ein in Diamond Open Access und mit <a href=\"https://dp.jfml.org/2025/opr-horst-schneider-farrell-open-access-as-social-practice-the-political-of-and-experiences-with-applied-linguistics-publishing/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Open Peer Review</a></span><span style=\"font-weight: 400;\"> erschienener Beitrag, der sich dem Feld der Open-Access-Forschung zuschreiben l\u00e4sst. Britta Schneider, bis April 2026 Professorin an der Europa Universit\u00e4t und mittlerweile an der Universit\u00e4t Wien t\u00e4tig, untersuchte mit ihren Ko-Autorinnen Dorothea Horst und Emily Farrell die Frage, ob der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Sinne des Open-Access-Ansatzes tats\u00e4chlich zu mehr Teilhabe und Gleichheit f\u00fchrt oder ob damit bestehende Hierarchien eventuell wieder reproduziert werden oder anders zum Tragen kommen.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Autorinnen verbinden eine theoretische Diskussion mit einer Online-Befragung von 88 Forschenden aus der angewandten Linguistik, Soziolinguistik und verwandten Disziplinen. Theoretisch greifen sie unter anderem auf Pierre Bourdieu, Nancy Fraser und Jacques Ranci\u00e8res Konzept der \"Aufteilung des Sinnlichen\" zur\u00fcck. Dieses richtet den Blick darauf, was wahrnehmbar und anerkennbar wird und was ausgeschlossen und unsichtbar bleibt, und dient den Autorinnen als machtkritischer Analyserahmen. </span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Open Access und Open Research spielen dabei selbst eine Rolle, werfen sie doch die Frage auf, wie Wahrnehmbarkeit, Pr\u00e4senz und Teilhabe von Akteuren in der Wissenschaft reguliert werden. Der Zugang zu Publikationen und damit Forschungsergebnissen war nach dem traditionellen subskriptions- und pay-to-read-basierten Publikationsmodell durch verschiedene Barrieren (z.B. finanziell, sprachlich, lizenzrechtlich) begrenzt. Mit Pierre Bourdieu l\u00e4sst sich die Position erg\u00e4nzen, dass akademisches Kapital \u2013 etwa institutionelles Prestige, Netzwerke, finanzielle Mittel oder Zitierbarkeit \u2013 beeinflusst, wer innerhalb dieser Ordnung von wissenschaftlicher Kommunikation wahrnehmbar und wirksam werden kann.</span></p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Argumentation</span></h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die emanzipatorische Grundidee von Open Access besteht darin, diese Barriere zu senken und eine st\u00e4rker integrative Form von Wissenschaft und akademischem Diskurs zu erm\u00f6glichen. Durch den breiteren Zugang erweitert sich also der \"Raum der Wissenschaft\". Publizierte Forschungsergebnisse sind nicht mehr ausschlie\u00dflich den Angeh\u00f6rigen gut ausgestatteter Institutionen, sondern \u2013 so das Versprechen \u2013 allen zug\u00e4nglich. Allerdings bleiben auch dann weitere H\u00fcrden insbesondere sprachlicher und technischer Natur bestehen.\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend der Zugang zur Forschungspublikationen an dieser Stelle offener wird, bleibt die Herausforderung der Teilhabe bestehen. Die Barrieren f\u00fcr die Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse und f\u00fcr das Einbringen eigener Stimmen in den wissenschaftlichen Diskurs ver\u00e4ndern sich durch Open Access nicht wesentlich. </span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die \"Aufteilung des Sinnlichen\" wird also vielleicht verschoben, aber nicht aufgehoben. Statt auf Seiten der Rezeption, vor der Etablierung von Open-Access-Modellen vor allem durch Paywalls und Subskriptionskosten eingeschr\u00e4nkt, teils aber auch durch die Zugeh\u00f6rigkeit und Nichtzugeh\u00f6rigkeit zu fachkulturellen Netzwerken. Nun erscheint die Produktion der Publikation, die in wachsendem Umfang vom Zugang zu F\u00f6rdermitteln, aber auch von Publikationswissen und Prestige abh\u00e4ngt, als Schauplatz sozialer Ein- und Ausschl\u00fcsse sowie ihrer Regulierung. </span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Entsprechend werden auch bei vielen aktuellen Open-Access-Modellen und insbesondere bei den APC-basierten Ans\u00e4tzen all jene Gruppen benachteiligt, die nur \u00fcber einen begrenzten Zugang zu den entsprechend notwendigen Ressourcen verf\u00fcgen. Betroffen sind insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs, Forschende in prek\u00e4ren Positionen und Personen an ressourcenschw\u00e4cheren Einrichtungen. Auch globale Ungleichverteilungen spiegeln sich hier nach wie vor wider.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Zugang zu Publikationsm\u00f6glichkeiten h\u00e4ngt weiterhin von institutionellen Ausstattungen, F\u00f6rdermitteln, sprachlichen und geografischen Bedingungen sowie akademischem Prestige ab. W\u00e4hrend Open Access zwar die Sichtbarkeit bestehender Forschung erh\u00f6hen kann, gilt dies in der Praxis vorwiegend f\u00fcr Forschende, die auch ausreichende M\u00f6glichkeiten haben, selbst sichtbar zu werden. Fragen der Verteilungs- und Anerkennungsgerechtigkeit bleiben damit aktuell.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Besonders interessant ist, dass neben den Ressourcen selbst auch ein spezifisches Wissen \u00fcber die f\u00fcr Open Access spezifischen Publikationswege, Lizenzen, Repositorien und F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten erforderlich wird. Einrichtungen mit entsprechend qualifizierten Bibliotheken und Forschungsabteilungen helfen hier ebenso weiter wie Informationsfl\u00fcsse \u00fcber pers\u00f6nliche Netzwerke. Mit Open Access dringt also eine besondere Form der Publikationskompetenz ins Kompetenzprofil der Forschenden ein \u2013 oder wird, soziologisch gesprochen, Teil des akademischen Kapitals.\u00a0</span></p>\n<h2><b>Erkenntnisse</b></h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die beschriebenen \u00dcberlegungen des Beitrags werden durch eine Befragung erg\u00e4nzt, die \u2013 wie die Autorinnen anmerken \u2013 auf einem vergleichsweise kleinen und nicht repr\u00e4sentativen Sample beruht. Die Befragten wurden \u00fcber einschl\u00e4gige digitale Netzwerke und den professionellen Kontext der Autorinnen erreicht und stammen \u00fcberwiegend aus dem Globalen Norden. Interessant ist die Befragung vor allem insofern, als sie die Bedeutung eines spezifischen Open-Access-Wissens als Voraussetzung f\u00fcr die Teilhabe am wissenschaftlichen Diskurs hervorhebt. Dazu kommt der Fokus auf strukturelle Schw\u00e4chen. Uneinheitliche Publikationsverfahren sowie ungleiche institutionelle Rahmenbedingungen und Voraussetzungen werden als Teilhabebarrieren f\u00fcr die offene Wissenschaft identifiziert.\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Zustimmung zu Open Access im Sample ist gro\u00df: \u00dcber 90% der Befragten halten Open Access f\u00fcr den demokratischen Zugang zu Wissen f\u00fcr sehr oder \u00e4u\u00dferst wichtig. Open Access wird auch praktiziert. Unter den Befragten haben 75% entsprechende Erfahrungen und weitere planen, zuk\u00fcnftig Open Access zu publizieren.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Defizite bestehen vor allem beim \u00dcberblick \u00fcber die Publikationspraxis. Mehr als 40% der Befragten wissen nicht, wo sie F\u00f6rdermittel beantragen k\u00f6nnen. Rund 45% der Befragten kennen die Open-Access-Policy ihrer Institution nicht. Auch generell gehen die Vorstellungen davon, was genau als Open Access gilt, deutlich auseinander. iele nutzen Plattformen wie Academia.edu oder ResearchGate als eine Art alltagspraktische Open-Access-L\u00f6sung.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Neben den Kosten spielen auch wissenschaftssoziologisch bekannte Faktoren bei einer eventuellen Zur\u00fcckhaltung eine Rolle, wenn Forschende Open Access nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt nutzen: Karriere- und Prestigeerwartungen sind bislang nicht immer mit offener Wissenschaft vereinbar. Hinzu kommt die wahrgenommene mangelnde institutionelle Unterst\u00fctzung.</span></p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Takeaways</span></h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aus der Argumentation des Beitrags l\u00e4sst sich auch f\u00fcr die Diskussion um offene Wissenschaft und Wissenschaftspolitik im Land Brandenburg die Anschlussfrage ableiten, wer unter welchen Bedingungen im Wissenschaftssystem publizieren, sichtbar und anerkannt werden sowie am wissenschaftlichen Diskurs teilnehmen kann. Aus Sicht der Vernetzungs- und Kompetenzstelle lassen sich dazu folgende Punkte festhalten:</span></p>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Neben dem Rezeptions- beziehungsweise Lesezugang sollte noch intensiver auf die Produktions- und Publikationsbedingungen sowie auf deren m\u00f6glichst gerechte und teilhabeorientierte Gestaltung geschaut werden. Diamond Open Access und wissenschaftsgeleitetes Publizieren sind daf\u00fcr aktuelle Ans\u00e4tze.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Solche Ans\u00e4tze betreffen auch die Finanzierungsmodelle: Alternativen zum APC-Modell sind notwendig, weil selbst durch institutionelle Publikationsunterst\u00fctzungen und Fonds eine Teilhabe aller Forschenden nur schwer abgesichert werden kann. Die Nutzung der bestehenden und nach unserer Erfahrung bereits jetzt stark nachgefragten Angebote setzt gegenw\u00e4rtig das benannte Open-Access-Strukturwissen und /oder geeignete lokale Beratungs- und Supportangebote voraus.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\">Vorhandene \u00f6ffentliche Open-Access-Infrastrukturen wie Repositorien und begleitende Services sollten im Hinblick auf ihre Bedeutung f\u00fcr Teilhabe sowie auf eine intensivere Nutzung und st\u00e4rkere Verzahnung mit wissenschaftlichen Publikationskulturen und dem Scholar-led-Ansatz gepr\u00fcft und weiterentwickelt werden.</li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Angebote der Hochschulbibliotheken zur Beratung und Begleitung von Open-Access-Publikationen bestehen bereits. Sie sollten jedoch bewusst Formen von Open Access einbeziehen, die auf gr\u00f6\u00dfere Teilhabegleichheit und Bibliodiversit\u00e4t zielen.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\">Anerkennungs- und Bewertungsstrukturen f\u00fcr wissenschaftliche Beitr\u00e4ge m\u00fcssen st\u00e4rker auf differenzierte qualitative Kriterien setzen, die vielf\u00e4ltige Publikationswege gleicherma\u00dfen ber\u00fccksichtigen.</li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00f6rderprogramme f\u00fcr offene Wissenschaft sollten transparent, leicht auffindbar, verst\u00e4ndlich und niedrigschwellig sein. Zugleich ist eine nachhaltige und bedarfsgerechte Ausstattung erforderlich, die dem Ziel einer breiten Partizipation unterschiedlicher Communities gerecht wird.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Es braucht \u00fcbergreifende, kommunikationsstrategisch differenzierte und dauerhafte Vermittlungsangebote zu Open-Access-Wissen gerade auch f\u00fcr Zielgruppen, die bisher weniger erreicht werden. Diese Zielgruppen sollten gezielt identifiziert und adressiert werden.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Open-Access-Kompetenz sollte systematisch als Bestandteil der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses vermittelt werden.</span></li>\n</ul>\n<p>\u00a0</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/8kxzb-3k358","guid":"https://open-access-brandenburg.de/?p=10240","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"c4paw-9ch65","summary":"Zu: Dorothea Horst, Britta Schneider,","tags":["OA Takeaways","Akademisches Kapital","Diamond Open Access","Forschungsbewertung","Jacques Ranci\u00e8re"],"title":"OA-Takeaways: Wie l\u00e4sst sich ein teilhabeorientiertes Open Access besser gestalten?","updated_at":1790261711,"url":"https://open-access-brandenburg.de/oa-takeaways-wie-laesst-sich-ein-teilhabeorientiertes-open-access-besser-gestalten/","version":"v1"}},{"document":{"authors":[{"contributor_roles":[],"name":"Research Software Alliance"}],"blog":{"authors":[{"name":"Research Software Alliance"}],"community_id":"79c5ab82-d540-413c-a8cf-3e55d0135a40","created":1780876800,"current_feed_url":null,"description":"Recent content on Research Software Alliance","doi":"https://doi.org/10.59350/researchsoft","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/79c5ab82-d540-413c-a8cf-3e55d0135a40/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://www.researchsoft.org/feed.xml","filter":null,"generator":"Hugo","home_page_url":"https://www.researchsoft.org/","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":null,"slug":"researchsoft","status":"active","subfield":"1802","title":"Research Software Alliance","updated":1790208000,"use_api":null},"blog_name":"Research Software Alliance","blog_slug":"researchsoft","content_html":"<p>This month's news includes:</p>\n<ul>\n<li>Research software community news, including the Helmholtz Association's Software Quality Indicator (SQI)</li>\n<li>Funding opportunities, including the 2027 Better Scientific Software (BSSw) Fellowship Program</li>\n<li>International Research Software Conference (IRSC26) keynote recordings available</li>\n<li>Resources</li>\n<li>Community events, including USRSE'26</li>\n</ul>\n<p><strong><a href=\"https://preview.mailerlite.io/preview/778129/emails/199409957490132620\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Read the September newsletter</a></strong></p>","doi":"https://doi.org/10.59350/nebvb-kqk56","guid":"https://www.researchsoft.org/news/2026-09/","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"zjfmj-h6106","summary":"This month's news includes: Research software community news, including the Helmholtz Association's Software Quality Indicator (SQI) Funding opportunities, including the 2027 Better Scientific Software (BSSw) Fellowship Program International Research Software Conference (IRSC26) keynote recordings available Resources Community events, including USRSE'26 <strong> Read the September newsletter </strong>","title":"ReSA Newsletter: September 2026","updated_at":1790260603,"url":"https://www.researchsoft.org/news/2026-09/","version":"v1"}},{"document":{"authors":[{"contributor_roles":[],"family":"Singson","given":"Lea"}],"blog":{"authors":[{"name":"Redaktion iRights.info"}],"community_id":"7d3b25fd-a4a8-4155-8e76-99d6be06706a","created":1694736000,"current_feed_url":null,"description":"Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt","doi":"https://doi.org/10.59350/irights","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/7d3b25fd-a4a8-4155-8e76-99d6be06706a/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://irights.info/feed/atom","filter":null,"generator":"Other","home_page_url":"https://irights.info/","issn":null,"language":"deu","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"irights","status":"active","subfield":"3308","title":"iRights.info","updated":1790255863,"use_api":false},"blog_name":"iRights.info","blog_slug":"irights","content_html":"<p>Wie lizenziert man OERs, wenn diese aus so genanntem \"gemischtem Material\" mit KI-Anteil bestehen? Und wann haben solche Inhalte urheberrechtliche Relevanz? Mehr dazu hier:</p>\n<p><span id=\"more-32904\"></span></p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz unterst\u00fctzt Schaffende auch bei der Erstellung von OERs in variablem Umfang. H\u00e4ufig entstehen dabei so genannte \"gemischte Materialien\". Damit gemeint sind Materialien, die entweder aus einer Zusammenstellung von KI-generierten und pers\u00f6nlich erstellten Elementen bestehen oder aus einem Inhalt, f\u00fcr dessen Erstellung KI und Mensch zusammenwirken. Je nachdem, wie das gemischte Material beschaffen ist, gibt es dabei in Bezug auf die Lizenzierbarkeit und die Kennzeichnung des KI-Dienstes verschiedene Aspekte zu beachten.</p>\n<h2>Was sind gemischte Inhalte?</h2>\n<p>Bei gemischten Materialien ist zwischen <strong>Inhalten mit trennbaren Elementen</strong> und <strong>Inhalten mit einem Hauptelement mit zwei Erstellungsmethoden</strong> zu unterscheiden:</p>\n<p>Verfasst eine Autorin f\u00fcr einen Online-Artikel beispielsweise einen Text und f\u00fcgt diesem ein KI-generiertes Titelbild hinzu, handelt es sich bei der Kombination aus Text und Bild um ein gemischtes Material, wobei das Bild und der Text dabei zwei voneinander trennbare Elemente sind.</p>\n<p>L\u00e4sst die Autorin den Text selbst teilweise mit KI erstellen und verfasst ihn teilweise selbst, liegt mit dem Text ein Hauptelement mit zwei Erstellungsmethoden vor.</p>\n<h2>Wann wird ein KI-Beitrag urheberrechtsrelevant?</h2>\n<p>Da ein urheberrechtlicher Schutz \u2013 und damit auch eine Lizenzierung mit CC BY \u2013 eine pers\u00f6nliche geistige Sch\u00f6pfung voraussetzt, sind KI-generierte Materialien mangels menschlicher Sch\u00f6pfung nicht schutz- und lizenzierf\u00e4hig. KI-Output ist damit von sich aus gemeinfrei bzw. \"open\".</p>\n<div class=\"merksatz\">\n<p><strong>Prompt versus pers\u00f6nliche geistige Sch\u00f6pfung</strong></p>\n<p>KI-Outputs werden durch das Eingeben eines Befehls, eines so genannten Prompts, erzeugt. Eine <a href=\"https://irights.info/artikel/schoepfungshoehe-urheberrecht-werk/32592\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">pers\u00f6nliche geistige Sch\u00f6pfung</a> setzt voraus, dass eine Person ein Werk durch eigene kreative, individuelle Entscheidungen formt. Da ein Prompt als Steuerung eines technischen Systems zu verstehen und rein anweisend ist, erf\u00fcllt er nicht die Voraussetzung einer pers\u00f6nlichen geistigen Sch\u00f6pfung.</p>\n</div>\n<p>In der Praxis wird der Output nach dem Prompt h\u00e4ufig noch verfeinert. In so einem Fall kann es urheberrechtlichen Schutzf\u00e4higkeit des Prompts kommen, wenn der kreative Beitrag der Erstellerin st\u00e4rker hervortritt, als die KI-generierten Inhalte. Mehr dazu <a href=\"https://open-educational-resources.de/oer-und-cc-lizenzen-bei-generativer-ki/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">hier</a>.</p>\n<h2>Wie lizenziere ich gemischte Inhalte?</h2>\n<p>Hier gilt Unterschiedliches, je nachdem, ob es sich um Inhalte mit trennbaren oder untrennbaren Elementen handelt.</p>\n<p><strong>1. Inhalte mit trennbaren Elementen</strong></p>\n<p>Da die KI-generierten Inhalte naturgem\u00e4\u00df gemeinfrei sind, sollten diese mit einem <a href=\"https://creativecommons.org/public-domain/pdm/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Public Domain Mark</a> versehen werden. Die selbst erstellten, urheberrechtlich gesch\u00fctzten Inhalte k\u00f6nnen lizenziert werden. Damit der Inhalt als OER genutzt werden kann, empfiehlt sich die Lizenzierung mit der <a href=\"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">CC BY 4.0</a>-Lizenz. Soll das gemischte Material einheitlich lizenziert werden, empfiehlt sich die <a href=\"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de\">CC0-Lizenz</a>. Da diese Lizenz die lizenzierten Inhalte in die Gemeinfreiheit entl\u00e4sst, eignet sie sich auch zur Kennzeichnung von vornherein gemeinfreien Inhalten. Genaueres dazu <a href=\"https://open-educational-resources.de/was-die-cc0-freigabe-bedeutet-und-welche-moeglichkeiten-sie-eroeffnen/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">hier</a>.</p>\n<p><strong>2. Inhalte mit einem Hauptelement</strong></p>\n<p>Bei Inhalten, die aus einem Hauptelement bestehen, durch die Mischung aus KI-Generierung und pers\u00f6nlichem Schaffen entstanden sind und bei denen der Schwerpunkt der Erstellung im pers\u00f6nlichen Schaffen liegt, kann der Inhalt insgesamt mit einer Lizenz wie der CC BY 4.0-Lizenz versehen werden. Liegt der Schwerpunkt in der KI-Generierung, ist der Inhalt insgesamt als gemeinfrei zu kennzeichnen. In beiden F\u00e4llen kann auch hier eine CC0 Lizenz verwendet werden.</p>\n<h2>Wie mache ich KI-Anteile transparent?</h2>\n<p>Im Kontext der KI-Verordnung hat die EU-Kommission j\u00fcngst einen <a href=\"https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/news/commission-publishes-code-practice-marking-and-labelling-ai-generated-content\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Verhaltenskodex f\u00fcr die Kennzeichnung von KI-Inhalten</a> ver\u00f6ffentlicht. In diesem Leitfaden finden sich auch Vorschl\u00e4ge f\u00fcr KI-Kennzeichnungs-Symbole, die <a href=\"https://irights.info/artikel/kennzeichnung-ki-output/32771\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">hier</a> n\u00e4her dargestellt werden. Auch wer individuelle OER-Materialien erstellt, kann hieraus Orientierungshilfen f\u00fcr die KI-Kennzeichnung ableiten. Generell empfiehlt es sich bei der Erstellung von OER-Materialien mit KI den verwendeten KI-Dienst zu nennen. Dar\u00fcber hinaus sollten Erstellende darstellen, wof\u00fcr KI genau verwendet wurde und der Prompt sollte allgemein beschrieben werden. Bei Materialien mit trennbaren Anteilen bietet sich die Kennzeichnung so nah am KI-Inhalt wie m\u00f6glich an (beim Text-Bild-Beispiel also direkt unter dem Bild). Bei Materialien mit einem Hauptelement kann der Hinweis unter dem Inhalt erfolgen.</p>\n<p><em>Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil einer Kooperation von\u00a0</em><a href=\"https://irights.info/schlagwort/oerinfo\"><em>iRights.info</em></a><em>, dem\u00a0</em><a href=\"https://www.bildungsserver.de/\"><em>Deutschen Bildungsserver</em></a><em>\u00a0und\u00a0<a href=\"https://open-educational-resources.de/\">OERinfo</a>. Der Text stammt von Lea Singson, steht unter der Lizenz <a href=\"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de\">CC BY 4.0</a>\u00a0und wurde zun\u00e4chst bei\u00a0<a href=\"https://open-educational-resources.de/die-mischung-machts-kennzeichnung-und-lizenzierung-von-materialien-mit-ki-anteil/\">OERinfo</a>\u00a0ver\u00f6ffentlicht.</em></p>\n<div class=\"merksatz\">\n<h2>Sie m\u00f6chten iRights.info unterst\u00fctzen?</h2>\n<p><strong><a href=\"https://irights.info/\">iRights.info</a>\u00a0informiert und erkl\u00e4rt rund um das Thema \"Urheberrecht und Kreativit\u00e4t in der digitalen Welt\". Alle Texte erscheinen kostenlos und offen lizenziert.</strong></p>\n<p><strong>Wenn Sie m\u00f6gen, k\u00f6nnen Sie uns \u00fcber die\u00a0</strong><strong>gemeinn\u00fctzige\u00a0<a href=\"https://www.betterplace.org/de/projects/120241-irights-info-informationsplattform-zum-urheberrecht-in-der-digitalen-welt\">Spendenplattform Betterplace</a>\u00a0unterst\u00fctzen und daf\u00fcr eine Spendenbescheinigung erhalten. 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Und wann haben solche Inhalte urheberrechtliche Relevanz? 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Dieses Gespr\u00e4ch mit Tom Shaw, Library Engagement Lead beim OJC, befasst sich mit der Rolle des OJC bei der Unterst\u00fctzung von Diamond-Open-Access-Zeitschriften und der F\u00f6rderung einer gerechteren Publikationslandschaft\n\n\noa.blog: Was ist das Open Journals Collective?\n\nTom Shaw: W\u00e4hrend meiner Zeit als wissenschaftlicher Bibliothekar habe ich in einigen Bibliotheken gearbeitet, wo wir neue strategische Ans\u00e4tze f\u00fcr Bibliotheksbest\u00e4nde und offene Forschung entwickelt haben. Unsere Ideen in die Realit\u00e4t umzusetzen, erwies sich jedoch als viel schwieriger als die Ausarbeitung der Strategie. Wir wollten in Alternativen zu Paywalls und APCs investieren, aber die einzige M\u00f6glichkeit, dies zu tun, bestand darin, kleine Initiativen \u2013 in der Regel von individuellen Verlagen \u2013 zu unterst\u00fctzen. Es gab eigentlich keinen praktikablen Weg, in Alternativen in einem Umfang zu investieren, der die Publikationslandschaft selbst allm\u00e4hlich ver\u00e4ndern k\u00f6nnte. Aber mittlerweile gibt es einen solchen Weg! Um mit der Exekutivdirektorin des OJC, Caroline Edwards, zu sprechen, bietet das OJC eine gerechte, nachhaltige, community-geleitete Alternative zu den von wissenschaftlichen Gro\u00dfverlagen angebotenen \"Big Deals\". \n\nDas OJC ist selbst kein Verlag. Anstatt zu versuchen, ein weiterer Diamond-Open-Access-Verlag zu sein, unterst\u00fctzen wir bestehende Diamond-Open-Access-Zeitschriften und sorgen f\u00fcr deren Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Das OJC bietet einen alternativen\"Big Deal\" f\u00fcr Bibliotheken an, der auf unterschiedlichen Werten, einem anderen Ethos und einem anderen Gesch\u00e4ftsmodell basiert als die \"Big Deals\" der kommerziellen Gro\u00dfverlage. Im Wesentlichen arbeiten wir daran, das, was bereits existiert, zu unterst\u00fctzen und im Mainstream zu etablieren. Und letztlich arbeiten wir daran, Bibliotheken eine Ausstiegsoption (exit ramp) aus transformativen Vertr\u00e4gen zu erm\u00f6glichen und von der Finanzierung gro\u00dfer kommerzieller Publikationsmodelle auf ein Community-getragenes, gemeinn\u00fctziges Diamond-Open-Access-Publizieren umzustellen.\n\n\noa.blog: Wie funktioniert das OJC-Modell in der Praxis?\n\nTS: Durch den Beitritt zum OJC k\u00f6nnen Bibliotheken in gro\u00dfem Umfang in Diamond Open Access investieren und die langfristige Nachhaltigkeit von gemeinn\u00fctzigen Diamond-Open-Access-Zeitschriften unterst\u00fctzen. Die von Bibliotheken gezahlten Mitgliedschaftsbeitr\u00e4ge werden zur Finanzierung der Zeitschriften in unserem Angebotspaket (collection) verwendet und erm\u00f6glichen ihnen somit eine nachhaltige Zukunft. \n\nAbh\u00e4ngig von ihrer disziplin\u00e4ren Ausrichtung k\u00f6nnen Bibliotheken entscheiden, ob sie das gesamte multidisziplin\u00e4re Angebotspaket (278 Zeitschriften) unterst\u00fctzen m\u00f6chten, nur die Titel aus den Bereichen Kunst, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften (198 Zeitschriften) oder nur die MINT-Titel (80 Zeitschriften). Die Mitgliedschaftsbeitr\u00e4ge sind in drei verschiedene Stufen unterteilt \u2013 Klein, Mittel und Gro\u00df \u2013 basierend auf der Anzahl der Vollzeit\u00e4quivalente der Studierenden. Bibliotheken, die die Initiative \u00fcber den Standardbeitrag hinaus unterst\u00fctzen m\u00f6chten, stehen vier h\u00f6here Beitragsstufen zur Verf\u00fcgung: Bronze, Silber, Gold und Platin. Zeitschriften in der OJC-Sammlung m\u00fcssen eine Reihe von Voraussetzungen erf\u00fcllen, wie beispielsweise, dass sie wissenschafts- oder community-geleitet und im Directory of Open Access Journals verzeichnet sind. \n\nAu\u00dferdem haben wir vor Kurzem eine neue M\u00f6glichkeit eingef\u00fchrt, wie Bibliotheken und andere Organisationen uns unterst\u00fctzen k\u00f6nnen: unser Supporters Programme. Es erm\u00f6glicht Bibliotheken, einen Einmalbetrag ihrer Wahl in das OJC zu investieren, ohne wiederkehrende Verpflichtung. Die Bibliotheksmitgliedschaft bleibt zwar der wichtigste Weg f\u00fcr Bibliotheken, in das OJC zu investieren, doch das Supporters Programme bietet zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t und wurde aufgrund von R\u00fcckmeldungen einiger Bibliotheken ins Leben gerufen, wonach die Kosten der vollen Mitgliedschaft ein Hindernis darstellten.\n\n\noa.blog: Sie haben einen Vergleich gezogen zwischen dem OJC und einer Ausstiegsoption (exit ramp) aus kommerziellen Publikationsmodellen. Es gibt jedoch bereits mehrere andere Diamond-Open-Access-Dienste, insbesondere institutionelle Infrastrukturen, wie beispielsweise Universit\u00e4tsverlage. Was hebt OJC von diesen anderen Angeboten ab?\n\nTS: Da wir beim OJC mit einer Reihe bestehender Open-Access-Verlage zusammenarbeiten, basiert unser Modell auf Kollaboration mit anderen Diamond-Open-Access-Verlagen. Das ist einer der Gr\u00fcnde, weshalb wir uns von anderen unterscheiden. Wir erm\u00f6glichen es Bibliotheken, eine breite Palette von bestehenden Diamond-Open-Access-Zeitschriften in einem gr\u00f6\u00dferen Umfang zu unterst\u00fctzen, als dies bisher m\u00f6glich war. Au\u00dferdem sind wir eine globale Organisation mit einer durch und durch internationalen Reichweite, w\u00e4hrend viele bestehende Initiativen nur in einem bestimmten Land oder einer bestimmten Region gelten. Aber wir sehen auch einen Mehrwert in einem diversen und lebendigen Publikations\u00f6kosystem, wo viele Initiativen \u2013 gro\u00df und klein, lokal und global \u2013 ein gemeinsames Ziel verfolgen. Wir glauben, dass wir das Potenzial haben, das Verlagswesen im Zeitschriftenbereich erheblich zu ver\u00e4ndern, aber wir sind keineswegs der einzige Katalysator, der diese Ver\u00e4nderung bewirken kann. \n\nWeil wir mit einer Reihe bestehender Verlage zusammenarbeiten, ist die OJC-F\u00f6rderung ausdr\u00fccklich darauf ausgelegt, etwaige bereits existierende Finanzierungsquellen, die einer Zeitschrift zur Verf\u00fcgung stehen, zu erg\u00e4nzen, anstatt sie zu duplizieren. Viele unserer Zeitschriften verf\u00fcgen bereits \u00fcber F\u00f6rdermittel, die zum Teil aus Bibliothekmitgliedschaftsprogrammen stammen, wie sie beispielsweise von der Open Library of Humanities und \u00c9rudit betrieben werden. Diese Zeitschriften haben lediglich Anspruch auf einen reduzierten Betrag an Zusatzf\u00f6rderung, der dennoch eine wichtige Rolle spielt. Damit geht das OJC die Abh\u00e4ngigkeit von unbezahlter Arbeit an und sorgt f\u00fcr mehr Gleichheit mit dem kommerziellen Verlagswesen, indem es F\u00f6rdermittel bereitstellt, die f\u00fcr Aufgaben wie Lektorat und Grafikdesign verwendet werden k\u00f6nnen. Bibliotheken k\u00f6nnen sicher sein, dass sie durch ihren Beitritt zum OJC niemals die F\u00f6rdermittel duplizieren, die eine Zeitschrift bereits erh\u00e4lt. \n\n\noa.blog: Wie war die Resonanz auf Ihre Initiative bisher?\n\nTS: Wir freuen uns sehr \u00fcber die Resonanz der internationalen Bibliotheksgemeinschaft. Unsere Vision f\u00fcr das OJC hat offensichtlich gro\u00dfen Anklang gefunden, und das bisherige Feedback war \u00fcberw\u00e4ltigend positiv. Au\u00dferdem freuen wir uns sehr, dass wir seit Januar dieses Jahres 47 Bibliotheksmitglieder begr\u00fc\u00dfen durften. Wir sind uns des Drucks bewusst, dem viele Bibliotheken weltweit ausgesetzt sind, und wir wissen die Anstrengungen, die unsere Mitglieder unternommen haben, um dem OJC beizutreten, sehr zu sch\u00e4tzen. Wir haben 25 Mitgliedsbibliotheken im Vereinigten K\u00f6nigreich, 17 in den USA, eine in Australien, und eine wachsende Zahl von Mitgliedern in Kontinentaleuropa \u2013 darunter unser erstes Mitglied in Deutschland, die Technische Informationsbibliothek (TIB).\n\nFinanziell haben wir 74 % unseres Einnahmeziels f\u00fcr 2026 erreicht und 1.974.355 \u00a3 (2.298.544 \u20ac) gesammelt. Au\u00dferdem haben wir k\u00fcrzlich einen Zuschuss in H\u00f6he von 711.900 $ von der Gates-Stiftung erhalten, der es uns erm\u00f6glichen wird, unsere Aktivit\u00e4ten in den Jahren 2027 und 2028 auszuweiten.\n\n\noa.blog: Wie werden Sie die OJC-Zeitschriftensammlung erweitern?\n\nTS: Unser erstes Angebotspaket umfasst 278 Zeitschriften, aber wir arbeiten bereits daran, es weiter auszubauen. Unsere Verlagspartner haben neue Titel aus ihrem Verlagsprogramm f\u00fcr die Aufnahme in das Angebotspaket und eine F\u00f6rderung im n\u00e4chsten Jahr und dar\u00fcber hinaus vorgeschlagen. Au\u00dferdem erweitern wir den Kreis unserer Verlagspartner, und im Anschluss an eine offene Ausschreibung zu Beginn dieses Jahres sind derzeit acht neue Verlage dabei, sich dem OJC anzuschlie\u00dfen. Wir sind jedoch bestrebt, nachhaltig zu wachsen, und jede Erweiterung unseres Angebotspakets muss in einem angemessenen Verh\u00e4ltnis zu unseren Einnahmen aus Bibliotheksmitgliedschaften stehen. \n\nDie F\u00f6rderung bestehender Diamond-Open-Access-Zeitschriften ist nur ein Teil der Geschichte. Im Mittelpunkt unseres Ansatzes steht die Unterst\u00fctzung von wissenschaftlichen Zeitschriften bei der Umstellung von einem subskriptions- oder APC-basierten Modell auf Diamond Open Access (auch Flipping genannt). Wir werden finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Umstellung bereitstellen, aber auch Unterst\u00fctzung, die \u00fcber das Geld hinausgeht. Wenn Zeitschriften ein neues Zuhause bei einem bestehenden Diamond-Open-Access-Verlag ben\u00f6tigen, k\u00f6nnen wir ihnen dabei helfen, Kontakte zu kn\u00fcpfen. Und wenn Zeitschriftenredakteur*innen Unterst\u00fctzung, Begleitung und Best\u00e4rkung durch Redakteur*innen, die eine Zeitschrift schon einmal \"geflippt\" haben, k\u00f6nnen wir ihnen auch dabei helfen.\n\nDamit Diamond Open Access sich im Mainstream etablieren kann, m\u00fcssen wir den \u00dcbergang renommierter Fachzeitschriften zum Diamond-Open-Access-Modell unterst\u00fctzen. Wir sind uns bewusst, dass das Ansehen, das Publikationsorten zugeschrieben wird, und dessen Korrelation mit dem akademischen Status und dem beruflichen Aufstieg problematisch ist. Allerdings kann Diamond Open Access sein wahres Potenzial erst dann entfalten, wenn bestehende Titel, in denen Autor*innen ver\u00f6ffentlichen m\u00f6chten, ihre Gesch\u00e4ftsmodelle umstellen. Und wenn die Herausgeberschaft den Wunsch hat, den bisherigen kommerziellen Verlag zu verlassen, halten wir es f\u00fcr richtig, diesen Schritt zu unterst\u00fctzen.\n\n\noa.blog: Was sind Ihre Priorit\u00e4ten im Zuge des Wachstums und der Weiterentwicklung des OJC? Welche strategischen Ziele leiten diesen Prozess, und sind derzeit konkrete Projekte im Gange?\n\nTS: Letztendlich wollen wir das OJC zu einer bedeutenden Bewegung ausbauen, um das wissenschaftliche Verlagswesen zum Besseren zu ver\u00e4ndern. Wir sind uns jedoch sehr wohl bewusst, dass dies nicht von selbst geschehen wird. Auch wenn viele Bibliotheken unsere Werte offensichtlich teilen und unsere Vision unterst\u00fctzen, kann es f\u00fcr sie ein komplexer und langer Weg sein, ihre Budgets umzuschichten, weg von kommerziellen \"Big Deals\", um in Diamond Open Access zu investieren. Wir m\u00fcssen mit unseren Bibliotheksmitgliedern zusammenarbeiten, um das OJC zu der Ausstiegsoption aus transformativen Vertr\u00e4gen zu machen, die wir uns w\u00fcnschen. \n\nEin Teil unseres Vorgehens, wie wir das umsetzen wollen, ist unser kollektiver Ansatz f\u00fcr die Governance des OJC. Jedes Bibliotheksmitglied erh\u00e4lt einen Sitz in unserem Bibliotheksbeirat (Library Board), wodurch es erheblichen Einfluss auf die F\u00fchrung und zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Organisation aus\u00fcbt. Der Bibliotheksbeirat arbeitet auf Augenh\u00f6he mit unserem Verlegerbeirat (Publisher Board) und unserem Wissenschaftlichen Beirat (Academic Board), die von einer Reihe dynamischer und aktiver Arbeitsgruppen unterst\u00fctzt werden. Unsere Bibliotheksmitglieder sind unsere Partner und unsere Kooperationspartner \u2013 und nicht nur reine Gesch\u00e4ftskunden. Mit diesem Ansatz schaffen wir eine Kultur, die in krassem Gegensatz zu dem steht, was viele Bibliotheken in der Gesch\u00e4ftswelt erleben, wo es nicht ungew\u00f6hnlich ist, keinen Kontakt zu einem Verk\u00e4ufer zu haben, bis die n\u00e4chste Rechnung f\u00e4llig wird. Die Weiterentwicklung dieses kollektiven Ansatzes zu einer neuen Art der Organisationsf\u00fchrung ist entscheidend f\u00fcr das OJC im Zuge unseres Wachstums.\n\nEine damit verbundene Priorit\u00e4t f\u00fcr uns ist es, unsere Zusammenarbeit mit anderen gemeinn\u00fctzigen Organisationen, die im Bereich Open-Access-Publizieren t\u00e4tig sind, zu vertiefen. Auch wenn wir \u00fcberzeugt sind, dass wir das Potenzial haben, das wissenschaftliche Verlagswesen ma\u00dfgeblich zu beeinflussen, k\u00f6nnen wir das nicht im Alleingang schaffen. Wir haben eine besonders enge Beziehung zum Open Book Collective, die sich in einem Memorandum of Understanding zwischen unseren beiden Organisationen widerspiegelt, sowie in gemeinsamen Initiativen, wie beispielsweise unserem Impact-Dashboard-Projekt (siehe unten).\n\nIn anderen Bereichen ist es f\u00fcr Bibliotheken unerl\u00e4sslich, die Auswirkungen und die Rentabilit\u00e4t einer OJC-Bibliotheksmitgliedschaft verstehen zu k\u00f6nnen \u2013 sowohl, um einen Beitritt zu begr\u00fcnden, als auch, um Entscheidungen \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung der Mitgliedschaft zu untermauern. Wir arbeiten daran, entsprechende quantitative und qualitative Routen bereitzustellen. Erstens, als Teil eines gemeinsamen Projekts mit dem Open Book Collective, entwickeln wir derzeit ein Impact Dashboard f\u00fcr die Zeitschriften in der OJC-Sammlung. Das Impact Dashboard wird eine vollst\u00e4ndig Open-Source-Plattform sein, die Daten \u00fcber unsere Zeitschriften bereitstellt, darunter Angaben zu den institutionellen Zugeh\u00f6rigkeiten von Autor*innen und Herausgeber*innen, OJC-Publikationen nach L\u00e4ndern aufgeschl\u00fcsselt, Nutzungsdaten und Zitationsdaten. Entscheidend ist, dass das Dashboard Bibliotheken in die Lage versetzen wird, wichtige Fragen zu ihren Einrichtungen zu beantworten, beispielsweise wie viele ihrer Akademiker*innen in OJC-Zeitschriften ver\u00f6ffentlicht haben. Auf der qualitativen Seite: Jedes Mal, wenn wir unsere Zeitschriften finanziell unterst\u00fctzen, werden sie uns dar\u00fcber Bericht erstatten, wie sie die F\u00f6rdermittel verwendet haben, welche Auswirkungen dies f\u00fcr ihre Zeitschrift hatten, und was sie dadurch tun konnten, was sie sich sonst nicht h\u00e4tten leisten k\u00f6nnen. Dies bietet den Bibliotheken eine Argumentationsgrundlage, um die direkten Auswirkungen ihrer Investitionen in das OJC aufzuzeigen.\n\n\noa.blog: Zum Abschluss eine ziemlich einfache Frage: Wie k\u00f6nnen Bibliotheken, die sich f\u00fcr Ihre Arbeit interessieren \u2013 und vielleicht sogar daran interessiert sind, Mitglied zu werden \u2013, mehr Informationen erhalten und sich mit Ihnen in Verbindung setzen?\n\nTS: Wir w\u00fcrden uns sehr \u00fcber eine Nachricht von Bibliotheken freuen \u2013 egal, wo Sie sind! Bitte besuchen Sie openjournalscollective.org, um mehr Informationen zu erhalten und sich f\u00fcr unseren Newsletter anzumelden. Wenn Sie mehr \u00fcber die Bibliotheksmitgliedschaft wissen m\u00f6chten, schicken Sie bitte eine E-Mail an thomas.shaw@openjournalscollective.org (OJCs Library Engagement Lead), um einen Videoanruf zu vereinbaren. Ich werde an den Open-Access-Tagen 2026 in Linz teilnehmen und werde einen Workshop pr\u00e4sentieren und gemeinsam leiten. Schicken Sie mir bitte eine E-Mail, wenn Sie ebenfalls teilnehmen und Sie gerne mit mir treffen m\u00f6chten, um \u00fcber das OJC zu sprechen.\n\n\nSuggested Citation\nShaw, T., (2026): \"Open Journals Collective: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft f\u00fcr Diamond-Open-Access-Zeitschriften\". open-access.network. \n\n\nDieser Beitrag ist lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (CC BY 4.0).","doi":"https://doi.org/10.64395/qp2y0-p8d85","guid":"https://open-access.network/blog/open-journals-collective-auf-dem-weg-zu-einer-nachhaltigen-zukunft-fuer-diamond-open-access-zeitschriften","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"jca65-6q135","summary":"Open Journals Collective: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft f\u00fcr Diamond-Open-Access-Zeitschriften Bei einem oa.talk im Juni sprachen Vertreter*innen des Open Journals Collective (OJC), des Open Book Collective und Thoth Metadata \u00fcber ihr Ziel, eine nachhaltige, wissenschaftsgeleitete Alternative zum kommerziellen wissenschaftlichen Verlagswesen zu schaffen.","tags":["Diamond Open Access","Open Access Transformation"],"title":"Open Journals Collective: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft f\u00fcr Diamond-Open-Access-Zeitschriften","updated_at":1790255707,"url":"https://open-access.network/blog/open-journals-collective-auf-dem-weg-zu-einer-nachhaltigen-zukunft-fuer-diamond-open-access-zeitschriften","version":"v1"}},{"document":{"authors":[{"affiliation":[{"id":"https://ror.org/04xfq0f34","name":"RWTH Aachen University"}],"contributor_roles":[],"family":"Hoyt","given":"Charles Tapley","url":"https://orcid.org/0000-0003-4423-4370"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"da4ef2af-5fad-46b2-8195-d77db0141ad6","created":1716422400,"current_feed_url":null,"description":"Unraveling complex biology with biological knowledge graphs. Content licensed under CC BY 4.0.","doi":"https://doi.org/10.59350/cthoyt","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/da4ef2af-5fad-46b2-8195-d77db0141ad6/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://cthoyt.com/feed.xml","filter":null,"generator":"Jekyll","home_page_url":"https://cthoyt.com/","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"cthoyt","status":"active","subfield":"1312","title":"Biopragmatics","updated":1790250300,"use_api":null},"blog_name":"Biopragmatics","blog_slug":"cthoyt","content_html":"<p>A resolver is a web application that returns a redirect response for the uniform\nresource identifier (URI) expansion of a compact URI (CURIE). This post\ndemonstrates the resolver implemented as part of the\n<a href=\"https://github.com/biopragmatics/curies\"><code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies</code></a> Python package, which is\nused by the <a href=\"https://bioregistry.io\">Bioregistry</a> and\n<a href=\"https://semantic.farm\">Semantic Farm</a>.</p>\n<p>I actually wrote the first version of this post in 2023 as I started\nexternalizing functionality from the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">bioregistry</code> that could be made more\ngeneric. At the time, there were already several other resolvers (sometimes\ncalled meta-resolvers):</p>\n<ul>\n<li><a href=\"https://identifiers.org\">Identifiers.org</a> and\n<a href=\"https://n2t.net\">Name-to-Thing</a> both implement custom resolver code</li>\n<li>the OBO Foundry's PURL service, w3id.org, purl.org, and others implement\nresolution using <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">.htaccess</code> rules</li>\n</ul>\n<p>However, there are issues here with transparency, easy of configuration, and\nextensibility. I had already begun writing about the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies</code> package as a\n<em>final</em> implementation of CURIE and URI conversion logic in a <a href=\"https://cthoyt.com/2023/01/10/curies-package.html\">previous post</a> on the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies</code> package.</p>\n<h2 id=\"flask\">Flask</h2>\n<p>The following is an end-to-end example of using this function to create a small\nweb resolver application. This uses a <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">flask.Blueprint</code> which allows the\nresolver to be mounted on any pre-existing Flask application.</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"c1\"># flask_example.py\n</span><span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">flask</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">Flask</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">Converter</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies.resolver_service</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_flask_blueprint</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a converter\n</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Converter</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">()</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a blueprint from the converter\n</span><span class=\"n\">blueprint</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_flask_blueprint</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create the Flask app and register the blueprint\n</span><span class=\"n\">app</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">Flask</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">__name__</span><span class=\"p\">)</span>\n<span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">register_blueprint</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">blueprint</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">__name__</span> <span class=\"o\">==</span> <span class=\"s\">\"__main__\"</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">run</span><span class=\"p\">()</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>If you don't need the flexibility of mounting on a pre-existing application, you\ncan use the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies.get_flask_app</code> as a shortcut.</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"c1\"># flask_example.py\n</span><span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">flask</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">Flask</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">Converter</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies.resolver_service</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_flask_app</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a converter\n</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Converter</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">()</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create the Flask app and register the blueprint\n</span><span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Flask</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_flask_app</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">__name__</span> <span class=\"o\">==</span> <span class=\"s\">\"__main__\"</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">run</span><span class=\"p\">()</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>In the command line, either run your Python file directly, or via with\n<code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">gunicorn</code>:</p>\n<div class=\"language-console highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"gp\">$</span><span class=\"w\"> </span>uvx gunicorn <span class=\"nt\">--bind</span> 0.0.0.0:5000 flask_example:app\n</code></pre></div></div>\n<p>Test a request in the Python REPL. Note that Flask's development server runs on\nport 5000 by default.</p>\n<pre><code class=\"language-python-repl\">&gt;&gt;&gt; import requests\n&gt;&gt;&gt; requests.get(\"http://localhost:5000/GO:0032571\").url\n'http://amigo.geneontology.org/amigo/term/GO:0032571'\n</code></pre>\n<h2 id=\"fastapi\">FastAPI</h2>\n<p>The same thing works for FastAPI applications, except with a <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">fastapi.Router</code>:</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"c1\"># fastapi_example.py\n</span><span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">fastapi</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">FastAPI</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies.resolver_service</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_fastapi_router</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">Converter</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a converter\n</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Converter</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">()</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a router from the converter\n</span><span class=\"n\">router</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_fastapi_router</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create the app and mount the router\n</span><span class=\"n\">app</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">FastAPI</span><span class=\"p\">()</span>\n<span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">mount</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">router</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">__name__</span> <span class=\"o\">==</span> <span class=\"s\">\"__main__\"</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">run</span><span class=\"p\">()</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>If you don't need the flexibility of mounting on a pre-existing application, you\ncan use the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies.get_flask_app</code> as a shortcut.</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"c1\"># fastapi_example.py\n</span><span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">fastapi</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">FastAPI</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">Converter</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies.resolver_service</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_fastapi_app</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a converter\n</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Converter</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">()</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create the Flask app and mount the router\n</span><span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">FastAPI</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_fastapi_app</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">__name__</span> <span class=\"o\">==</span> <span class=\"s\">\"__main__\"</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"nn\">uvicorn</span>\n\n    <span class=\"n\">uvicorn</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">run</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">)</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>In the command line, either run your Python file directly, or via with\n<code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">gunicorn</code>:</p>\n<div class=\"language-console highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"gp\">$</span><span class=\"w\"> </span>uvicorn <span class=\"nt\">--bind</span> 0.0.0.0:5000 fastapi_example:app\n</code></pre></div></div>\n<h2 id=\"command-line\">Command Line</h2>\n<p>There's a high-level CLI built in to the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies</code> package that can be pointed at\na given local or remove prefix map, extended prefix map, or JSON-LD context to\nmake a resolver:</p>\n<div class=\"language-console highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"gp\">$</span><span class=\"w\"> </span>uvx <span class=\"se\">\\</span>\n<span class=\"go\">    --with click \\\n    --with flask \\\n    curies resolver\n    --format prefix_map \\\n    https://prefix.zazuko.com/api/v1/prefixes\nInstalled 15 packages in 11ms\n * Serving Flask app 'curies.resolver_service'\n * Debug mode: off\nWARNING: This is a development server. Do not use it in a production deployment. Use a production WSGI server instead.\n * Running on all addresses (0.0.0.0)\n * Running on http://127.0.0.1:8764\n * Running on http://192.168.2.118:8764\nPress CTRL+C to quit\n</span></code></pre></div></div>\n<p>Flags can be used to toggle the implementation (FastAPI or Flask) and the server\n(werkzeug, gunicorn, uvicorn). See <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">--help</code> for more information.</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/93aqp-gxt37","guid":"https://cthoyt.com/2026/09/24/curies-resolver","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"3t1ta-h4n29","summary":"A resolver is a web application that returns a redirect response for the uniform resource identifier (URI) expansion of a compact URI (CURIE). This post demonstrates the resolver implemented as part of the curies Python package, which is used by the Bioregistry and Semantic Farm.","tags":["Semantic Web","CURIEs","Prefixes","IRIs","URIs"],"title":"Deploying a Resolver using the CURIEs Package","updated_at":1790252704,"url":"https://cthoyt.com/2026/09/24/curies-resolver.html","version":"v1"}},{"document":{"authors":[{"contributor_roles":[],"family":"Eden","given":"Terence","url":"https://orcid.org/0000-0002-9265-9069"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"61ce553a-bafd-4aba-a952-d3bab5e85bcc","created":1788652800,"current_feed_url":null,"description":"Regular nonsense about tech and its effects \ud83d\ude43","doi":"https://doi.org/10.59350/shkspr","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/61ce553a-bafd-4aba-a952-d3bab5e85bcc/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://shkspr.mobi/blog/feed/DOI","filter":"category:-1982","generator":"WordPress","home_page_url":"https://shkspr.mobi/blog","issn":"2753-1570","language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"shkspr","status":"active","subfield":"1712","title":"Terence Eden's Blog","updated":1790247114,"use_api":true},"blog_name":"Terence Eden's Blog","blog_slug":"shkspr","content_html":"<p>One of the great things about modern HTML is that it tries to standardise stuff that developers are already doing. If there are a myriad ways of, for example, loading video onto a page - then browsers and other interested parties should work out how to make a standard <code>&lt;video&gt;</code> element.</p>\n\n<p>An interesting new proposal has been brought forth by Microsoft. There are a dozen ways to show a preview of an <code>&lt;img&gt;</code> element before the <code>src=</code> attribute has loaded. So why not standardise on <code>previewsrc=</code>? There's an <a href=\"https://patrickbrosset.com/articles/2026-09-22-blurry-before-beautiful-image-previews-for-the-web/\">excellent explainer on Patrick Brosset's blog</a>.</p>\n\n<p>I instinctively like the idea - if only to simplify source code and reduce JS usage. But I do have some concerns which <a href=\"https://github.com/MicrosoftEdge/MSEdgeExplainers/issues/1401\">I've shared with the team</a>.</p>\n\n<h2 id=\"whats-the-user-need\"><a href=\"#whats-the-user-need\">What's The User Need?</a></h2>\n\n<p>This is the thing I always bang on about when I'm discussing standards. Additions to HTML should primarily benefit end users, not developers.</p>\n\n<p>Do end users want this? Is there a bunch of research that shows normal people are confused that they don't see a preview image? Do they recoil in fear and distress while waiting for a full resolution picture to appear?</p>\n\n<p>When people see a blurry or blocky image, do they understand that they need to wait for the full thing - or do they assume their computer is broken?</p>\n\n<p>Microsoft has a bazillion dollars - it can afford to spend a few thousand on interviewing some real users and mapping out what they're likely to want from this.</p>\n\n<h2 id=\"whats-the-developer-need\"><a href=\"#whats-the-developer-need\">What's The Developer Need</a></h2>\n\n<p>I begrudgingly admit that developers need love too.</p>\n\n<!-- \n\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\nWelcome to Comment Club! This content is only available to people who read my HTML comments. \n\nI was going to make a Sam Fox \"Naughty Girls Need Love Too\" joke here - but thought it was a bit niche. Anyway, take a listen to the sound of the eighties! https://www.youtube.com/watch?v=pXEN57rFnIM\n\nNow you've read this, you can follow the three rules of comment club\u2026\n\n1. You must not tell anyone about Comment Club - let them find out about it themselves.\n2. You *must* add some Comment Club Content to at least one of your blog posts. Doesn't have to be much, just a little note will do.\n3. You should drop an email to anyone whose comments you've read. Start by sending me a friendly message at comment.club@shkspr.mobi\n\nKeep your eyes peeled for more comments in future blog posts \ud83d\ude03\n\nTTFN.\n-->\n\n<p>What are the pain points of the current implementations? Is it hard to dynamically generate multiple images? Is the syntax hard to use? Do blurs slow down the page?</p>\n\n<p>Again, MS needs to pony up some cash to talk to developers. At the very least run a survey of all existing websites in the BING! database and see what they use.</p>\n\n<h2 id=\"alt-text\"><a href=\"#alt-text\">Alt Text</a></h2>\n\n<p>When an image doesn't load, or loads slowly, a user will normally be shown some alt text - like this:</p>\n\n<img src=\"unicorn.avif\" alt=\"Terence Eden riding a pink unicorn. Rainbows shoot out of his fingers while the unicorn's horn glows an iridescent octarine against the starry sky.\" width=\"256\" height=\"256\" class=\"aligncenter\">\n\n<p>Is that more or less useful than this?</p>\n\n<img src=\"https://shkspr.mobi/blog/wp-content/uploads/2026/09/unicorn.webp\" alt=\"A very blurry image of possibly a Unicorn. Original Image by Bianca Van Dijk from Pixabay.\" width=\"256\" class=\"aligncenter\">\n\n<p>Accessibility isn't just for people with visual impairments!  This is <a href=\"https://github.com/MicrosoftEdge/MSEdgeExplainers/issues/1408\">an issue I've raised with them</a>.</p>\n\n<h2 id=\"naming-things-is-hard\"><a href=\"#naming-things-is-hard\">Naming Things Is Hard</a></h2>\n\n<p>I've written before about <a href=\"https://shkspr.mobi/blog/2020/10/the-usability-of-html-elements/\">the usability of HTML elements</a>. Some of the newer ones like <code>&lt;picture&gt;</code> have very poorly named attributes in my opinion.</p>\n\n<p>One alternative for <code>previewsrc</code> is <code>poster</code>. That would match with the <code>poster</code> attribute on the <code>&lt;video&gt;</code> element. They both show a preview image before the main content is loaded.</p>\n\n<p>Given their functionality is identical, I think it makes sense for them to have the same name. You wouldn't expect to see <code>&lt;video horizontal=\"1920\" vertical=\"1080\"&gt;</code> would you? No. That's why they use the same <code>width</code> and <code>height</code> attributes as images.</p>\n\n<h2 id=\"closing-remarks\"><a href=\"#closing-remarks\">Closing Remarks</a></h2>\n\n<p>There are <a href=\"https://github.com/MicrosoftEdge/MSEdgeExplainers/issues?q=is%3Aissue%20%22image%20preview%22\">several interesting objections and discussions on the GitHub repo</a>. I'm delighted that this is being talked about in the open, rather than just being presented as a <i lang=\"fr\">fait accompli</i> (remember <a href=\"https://shkspr.mobi/blog/2019/06/introducing-the-new-html-element-welcome/\">the toast proposal</a>?).</p>\n\n<p>As I said, I genuinely think that there's a useful idea in here. But after writing all of this, I <em>think</em> it would be better and simpler for developers to use progressive images rather than overload HTML with a new attribute.</p>\n\n<p>If website owners can't be bothered to save progressive images, I don't see why they'd bother to create a separate preview image.</p>\n\n<p>Keeping preview images in sync with their full images is also likely to be a problem.</p>\n\n<p>If you think I'm wrong, <a href=\"https://github.com/MicrosoftEdge/MSEdgeExplainers/blob/main/ImagePreview/explainer.md\">read the explainer and then chat with Microsoft</a>.</p><img src=\"https://shkspr.mobi/blog/wp-content/themes/edent-wordpress-theme/info/okgo.php?ID=75856&HTTP_REFERER=DOI\" alt width=1 height=1 loading=eager>","doi":"https://doi.org/10.59350/twr9x-eh003","guid":"https://shkspr.mobi/blog/?p=75856","image":"https://shkspr.mobi/blog/wp-content/uploads/2018/01/HTML5_Badge_512.png","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"bke8v-4h802","summary":"One of the great things about modern HTML is that it tries to standardise stuff that developers are already doing. If there are a myriad ways of, for example, loading video onto a page - then browsers and other interested parties should work out how to make a standard  element. An interesting new proposal has been brought forth by Microsoft.","tags":["/etc/","HTML","Standards"],"title":"Some thoughts on HTML's proposed previewsrc attribute","updated_at":1790249712,"url":"https://shkspr.mobi/blog/2026/09/some-thoughts-on-htmls-proposed-previewsrc-attribute/","version":"v1"}},{"document":{"authors":[{"affiliation":[{"id":"https://ror.org/04xfq0f34","name":"RWTH Aachen University"}],"contributor_roles":[],"family":"Hoyt","given":"Charles Tapley","url":"https://orcid.org/0000-0003-4423-4370"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"da4ef2af-5fad-46b2-8195-d77db0141ad6","created":1716422400,"current_feed_url":null,"description":"Unraveling complex biology with biological knowledge graphs. Content licensed under CC BY 4.0.","doi":"https://doi.org/10.59350/cthoyt","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/da4ef2af-5fad-46b2-8195-d77db0141ad6/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://cthoyt.com/feed.xml","filter":null,"generator":"Jekyll","home_page_url":"https://cthoyt.com/","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"cthoyt","status":"active","subfield":"1312","title":"Biopragmatics","updated":1790250300,"use_api":null},"blog_name":"Biopragmatics","blog_slug":"cthoyt","content_html":"<p>This post describes how I extended the work in my <a href=\"https://cthoyt.com/2026/09/04/chebi-atomic-numbers.html\">previous\npost</a> that axiomatizes\nneutron numbers and nucleon numbers for isotopes that appear in ChEBI as\nchildren of atom terms, then materializes isotope (same atomic number), isotone\n(same neutron number), and isobar (same nucleon number) relationships between\nthem.</p>\n<p>While the previous post was directly motivated by needs for the upcoming basis\nset ontology for NFDI4Chem, extending the axiomizations from partially qualified\natoms (with just atomic number) to fully qualified atoms (with both atomic and\nneutron number) was an obvious next step once I was already familiar with the\nChEBI atom hierarchy.</p>\n<p>The code and data presented in this post were added in\n<a href=\"https://github.com/cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology/pull/2\">cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology@2</a>\nand\n<a href=\"https://github.com/cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology/pull/3\">cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology#3</a>.</p>\n<h2 id=\"making-the-robot-template\">Making the ROBOT template</h2>\n<p>While ChEBI has full coverage through element 117 in the atoms branch, it only\nhas partial coverage of isotopes. I used the following script to produce an\ninitial ROBOT template:</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"kn\">import</span> <span class=\"nn\">pandas</span> <span class=\"k\">as</span> <span class=\"n\">pd</span>\n<span class=\"kn\">import</span> <span class=\"nn\">pyobo</span>\n\n<span class=\"n\">elements_df</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">pd</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">read_csv</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"s\">\"elements.tsv\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">sep</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"se\">\\t</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">skiprows</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"mi\">2</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">header</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"bp\">None</span><span class=\"p\">)</span>\n<span class=\"n\">rows</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"p\">[]</span>\n<span class=\"k\">for</span> <span class=\"n\">curie</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">_</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">label</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">number</span> <span class=\"ow\">in</span> <span class=\"n\">elements_df</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">values</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"k\">for</span> <span class=\"n\">child</span> <span class=\"ow\">in</span> <span class=\"n\">pyobo</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">get_descendants</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">curie</span><span class=\"p\">)</span> <span class=\"ow\">or</span> <span class=\"p\">[]:</span>\n        <span class=\"n\">full_name</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">pyobo</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">get_name</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">child</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">strict</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"bp\">True</span><span class=\"p\">)</span>\n        <span class=\"n\">name</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">full_name</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">removesuffix</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"s\">\"atom\"</span><span class=\"p\">).</span><span class=\"n\">strip</span><span class=\"p\">()</span>\n        <span class=\"n\">_</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">_</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">total</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">name</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">partition</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"s\">\"-\"</span><span class=\"p\">)</span>\n        <span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">total</span><span class=\"p\">:</span>\n            <span class=\"n\">total</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"nb\">int</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">total</span><span class=\"p\">)</span>\n            <span class=\"n\">rows</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">append</span><span class=\"p\">((</span><span class=\"n\">child</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">curie</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"s\">\"class\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">name</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">total</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">total</span> <span class=\"o\">-</span> <span class=\"n\">number</span><span class=\"p\">))</span>\n        <span class=\"k\">else</span><span class=\"p\">:</span>\n            <span class=\"k\">print</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"sa\">f</span><span class=\"s\">\"failed on </span><span class=\"si\">{</span><span class=\"n\">child</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">curie</span><span class=\"si\">}</span><span class=\"s\"> - </span><span class=\"si\">{</span><span class=\"n\">full_name</span><span class=\"si\">}</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"n\">isotopes_df</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">pd</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">DataFrame</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">rows</span><span class=\"p\">)</span>\n<span class=\"n\">isotopes_df</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">to_csv</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"s\">\"isotopes.tsv\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">sep</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"se\">\\t</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">index</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"bp\">False</span><span class=\"p\">)</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>Except the three isotopes of hydrogen, which each have their own labels, all\nisotopes' labels have the following form: <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\"><element>-<nucleon number=\"\"></nucleon></element></code>. Here are\nfew example rows from the\n<a href=\"https://github.com/cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology/blob/main/src/isotopes.tsv\">full ROBOT template</a>:</p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>curie</th>\n<th>type</th>\n<th>label</th>\n<th style=\"text-align: right\">nucleon number</th>\n<th style=\"text-align: right\">neutron number</th>\n</tr>\n</thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ID</td>\n<td>TYPE</td>\n<td>\u00a0</td>\n<td style=\"text-align: right\">SC '<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:nucleon_number\">ChEMROF:nucleon_number</a>' value %</td>\n<td style=\"text-align: right\">SC '<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:neutron_number\">ChEMROF:neutron_number</a>' value %</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:29236\">CHEBI:29236</a></td>\n<td>class</td>\n<td>protium atom</td>\n<td style=\"text-align: right\">1</td>\n<td style=\"text-align: right\">0</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:29237\">CHEBI:29237</a></td>\n<td>class</td>\n<td>deuterium atom</td>\n<td style=\"text-align: right\">2</td>\n<td style=\"text-align: right\">1</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:29238\">CHEBI:29238</a></td>\n<td>class</td>\n<td>tritium atom</td>\n<td style=\"text-align: right\">3</td>\n<td style=\"text-align: right\">2</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:30218\">CHEBI:30218</a></td>\n<td>class</td>\n<td>helium-3</td>\n<td style=\"text-align: right\">3</td>\n<td style=\"text-align: right\">1</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37004\">CHEBI:37004</a></td>\n<td>class</td>\n<td>helium-8</td>\n<td style=\"text-align: right\">8</td>\n<td style=\"text-align: right\">6</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:30219\">CHEBI:30219</a></td>\n<td>class</td>\n<td>helium-4</td>\n<td style=\"text-align: right\">4</td>\n<td style=\"text-align: right\">2</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37003\">CHEBI:37003</a></td>\n<td>class</td>\n<td>helium-6</td>\n<td style=\"text-align: right\">6</td>\n<td style=\"text-align: right\">4</td>\n</tr>\n</tbody>\n</table>\n<p>This template works the same way I described in the <a href=\"https://cthoyt.com/2026/09/04/chebi-atomic-numbers.html\">previous post</a>, now using two columns for data value\nconstraints instead of just a single column. Note, the links are added here for\nconvenience, and don't/shouldn't actually appear in ROBOT templates.</p>\n<p>Interestingly, a related\n<a href=\"https://github.com/NFDI4Chem/Ontologies4Chem2026/discussions/8\">discussion</a>\nwill be taking place at the\n<a href=\"https://nfdi4chem.de/event/5th-ontologies4chem-workshop/\">Ontologies4Chem Workshop 2026</a>.\nI would like to add the missing isotopes to ChEBI, but this will probably take a\nwhile!</p>\n<h2 id=\"materializing-relationships\">Materializing Relationships</h2>\n<p>I had high hopes that formalizing the atomic number, nucleon number, and neutron\nnumber would allow for me to encode inference rules to cover what it means for\ntwo fully qualified atoms to be isotopes, isobars, or isotones of each other,\nfor example, using\n<a href=\"https://www.w3.org/2003/11/swrl#\">Semantic Web Rule Language (SWRL)</a>. However,\nI had a pretty typical experience that the OWL and semantic web technologies\ndon't directly support this (IMO) rather obvious use case.</p>\n<p>Instead, I opted to write several SPARQL queries that can be used with\n<a href=\"https://robot.obolibrary.org/query.html\"><code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">robot query</code></a> to manipulate OWL as\nRDF and add in new object property constraints directly with a command like:</p>\n<div class=\"language-console highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"gp\">$</span><span class=\"w\"> </span>robot query <span class=\"se\">\\</span>\n<span class=\"go\">    --update src/isobar-construct.ru \\\n    --update src/isotone-construct.ru \\\n    --update src/isotope-construct.ru\n</span></code></pre></div></div>\n<p>See the full incorporation into the build in the repository's\n<a href=\"https://github.com/cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology/blob/main/justfile\">justfile</a>.</p>\n<h3 id=\"isotopes\">Isotopes</h3>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Isotope\">Isotopes</a> are atoms of the same element\nwith different number of neutrons. They can be produced, e.g., through the\nprocess of <a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Neutron_capture\">neutron capture</a>. For\nexample, <a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37805\">thallium-199 (CHEBI:37805)</a>,\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37804\">thallium-201 (CHEBI:37804)</a>,\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37802\">thallium-203 (CHEBI:37802)</a>, and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37803\">thallium-205 (CHEBI:37803)</a> are isotopes of\nthallium.</p>\n<p>The following SPARQL materializes isotope relationships between atoms using the\n<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:isotope_of\">ChEMROF:isotope_of</a> relationship.</p>\n<div class=\"language-sparql highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"k\">INSERT</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">isotope_of</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">someValuesFrom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"k\">WHERE</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?atom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">atomic_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?atomic_number</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?atom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?atom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"k\">FILTER</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"o\">!</span><span class=\"p\">=</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"p\">)</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span></code></pre></div></div>\n<h3 id=\"isotone\">Isotone</h3>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Isotone\">Isotones</a> are atoms of different\nelements with the same number of neutrons. They can be produced, e.g., through\nthe process of <a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Proton_capture\">proton capture</a>.\nFor example, <a href=\"https://semantic.farm/\">nitrogen-17 (CHEBI:36937)</a>\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:33815\">oxygen-18 (CHEBI:33815)</a>, and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36940\">fluorine-19 (CHEBI:36940)</a> each have 10\nneutrons.</p>\n<p>The following SPARQL materializes isotone relationships between atoms using the\n<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:isotone_of\">ChEMROF:isotone_of</a> relationship.</p>\n<div class=\"language-sparql highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"k\">INSERT</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">isotone_of</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">someValuesFrom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"k\">WHERE</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">neutron_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?value</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">neutron_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?value</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"k\">FILTER</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"o\">!</span><span class=\"p\">=</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"p\">)</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span></code></pre></div></div>\n<h3 id=\"isobar\">Isobar</h3>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Isobar_(nuclide)\">Isobars</a> are atoms of\ndifferent elements with the same number of nucleons. They can be produced, e.g.,\nthrough the process of <a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Beta_decay\">beta decay</a>.\nFor example, <a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36934\">nitrogen-15 (CHEBI:36934)</a> and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36932\">oxygen-15 (CHEBI:36932)</a> are isobars with\nthe same nucleon number of 15.</p>\n<p>The following SPARQL materializes isobar relationships between atoms using the\n<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:nucleon_number\">ChEMROF:nucleon_number</a>\nrelationship.</p>\n<div class=\"language-sparql highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"k\">INSERT</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">isobar_of</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">someValuesFrom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"k\">WHERE</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">nucleon_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?value</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">nucleon_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?value</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"k\">FILTER</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"o\">!</span><span class=\"p\">=</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"p\">)</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span></code></pre></div></div>\n<h2 id=\"additional-relationships\">Additional Relationships</h2>\n<p>While I exhausted the current ChEMROF predicates, there still remain a few that\nI found while reading up on Wikipedia:</p>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclide#Types_of_nuclides\">Isodiaphers</a> are atoms\nwith equal neutron excess (i.e., neutron number minus atomic number). They can\nbe produced, e.g., through the process of\n<a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Alpha_decay\">alpha decay</a>. For example,\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36928\">carbon-13 (CHEBI:36928)</a>,\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36934\">nitrogen-15 (CHEBI:36934)</a>, and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:33819\">oxygen-17 (CHEBI:33819)</a> are isodiaphers\nwith a neutron excess of 1. I made a\n<a href=\"https://github.com/chemkg/chemrof/pull/95\">pull request to ChEMROF</a> to add this\nrelationship - after some discussion, I might also include an additional SPARQL\nquery.</p>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Mirror_nuclei\">Mirror nuclei</a> are atoms whose\nneutron numbers and atomic numbers are swapped. They can be produced, e.g.,\nthrough the process of\n<a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Positron_emission\">positron emission</a>. For\nexample, <a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:29238\">tritium (CHEBI:29238)</a> and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:30218\">helium-3 (CHEBI:30218)</a> are mirror nuclei.</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/8sztc-csq48","guid":"https://cthoyt.com/2026/09/24/chebi-nuclides","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"ts8h5-vpr83","summary":"This post describes how I extended the work in my previous post that axiomatizes neutron numbers and nucleon numbers for isotopes that appear in ChEBI as children of atom terms, then materializes isotope (same atomic number), isotone (same neutron number), and isobar (same nucleon number) relationships between them.","tags":["ChEBI","Chemistry","Ontology","Biocuration"],"title":"Axiomatizing Nuclides in ChEBI","updated_at":1790248504,"url":"https://cthoyt.com/2026/09/24/chebi-nuclides.html","version":"v1"}},{"document":{"authors":[{"contributor_roles":[],"name":"Team OA Brandenburg"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"00dd7e11-a802-44c1-9584-5c56d1f8d417","created":1706832000,"current_feed_url":null,"description":"Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg","doi":"https://doi.org/10.59350/oabrandenburg","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/00dd7e11-a802-44c1-9584-5c56d1f8d417/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://open-access-brandenburg.de/feed/atom","filter":null,"generator":"WordPress","home_page_url":"https://open-access-brandenburg.de/","issn":null,"language":"deu","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"oabrandenburg","status":"active","subfield":"1802","title":"Open Access Brandenburg","updated":1790261676,"use_api":false},"blog_name":"Open Access Brandenburg","blog_slug":"oabrandenburg","content_html":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die Erfolgsbewertung der Open-Access-Transformation schauen wir als Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg erwartungsgem\u00e4\u00df mit erheblichem Interesse darauf, was an den Hochschulen des Landes an Wissenschaft nach dem Open-Access-Modell erscheint. Zugleich \u00fcberlegen wir, wie wir diesen Entwicklungen st\u00e4rker sichtbar machen. Denn tats\u00e4chlich geschieht im Land Brandenburg erstaunlich viel und Open Access an vielen Stellen erstaunlich selbstverst\u00e4ndlich.</span></p>\n<p>Ein Ansatz, denn wir aktuell etwas ausprobieren m\u00f6chten, sind kleine Textbohrungen in das Datenmaterial. Heute haben wir daf\u00fcr exemplarisch mit <a href=\"https://openalex.org/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">OpenAlex</a> einen Blick darauf geworfen, <span style=\"font-weight: 400;\">welches die \u2013 bislang \u2013 meistzitierten Open-Access-Publikation der Forschung mit Beteiligung von an der <a href=\"https://www.europa-uni.de/de/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Europa Universit\u00e4t Viadrina</a> affiliierten Forschenden aus dem Jahr 2025 sind. \"Bislang\" bezieht sich auf die Tatsache, dass gerade beim F\u00e4cherspektrum der Viadrina l\u00e4ngere Zeitzyklen f\u00fcr Zitationen zu ber\u00fccksichtigen sind und je thematischer Entwicklung weitere Zitationen zu erwarten sind. Eine wissenschaftliche Arbeit braucht erfahrungsgem\u00e4\u00df eine Weile, bis sie in ihrer Zielcommunity sichtbar rezipiert und von dieser f\u00fcr neue Forschung verarbeitet wird. <a href=\"https://doi.org/10.1136/bmjopen-2023-072374\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Diese Studie</a> konstatiert beispielsweise generell eine durchschnittliche Zitationsverz\u00f6gerung von sieben bis acht Jahren. Und f\u00fcr die Geisteswissenschaften wurde gar eine \"Ruhezeit\" von f\u00fcnf Jahren <a href=\"https://doi.org/10.1007/s11192-022-04437-z\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">ermittelt</a>. Zugleich wollen wir nicht allzu weit zur\u00fcckgehen, weil uns auch interessiert, welche Forschungsthemen sich aktuell in der Aufmerksamkeit aktuell. Das bedeutet aber keinesfalls, dass wir uns nicht bei Gelegenheit auch einmal einen l\u00e4ngeren Zeitraum anschauen. Und ganz sicher beleuchten wir auch unsere anderen Einrichtungen im Land Brandenburg.\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die nachfolgende Rangliste erfolgt auf Angaben von OpenAlex. Die Zahl der Zitationen entspricht dem Stichtag 23.09.2026. Es wurden ausschlie\u00dflich Open-Access-Publikationen ber\u00fccksichtigt.</span></p>\n<h3><b>1. A new regime divide?</b></h3>\n<p><b>A new regime divide? Democratic backsliding, attitudes towards democracy and affective polarization</b><b><br/>\n</b><b>Autorinnen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Theresa Gessler (EUV), Natasha Wunsch</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Politikwissenschaft, vergleichende Demokratieforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">Cambridge University Press</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz: </b><span style=\"font-weight: 400;\">CC BY NC ND</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 45</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b><br/>\n</b><span style=\"font-weight: 400;\">Gessler, Theresa, und Natasha Wunsch. \"A New Regime Divide? Democratic Backsliding, Attitudes towards Democracy and Affective Polarization\". European Journal of Political Research 64, Nr. 4 (2025): 1593\u2013617. </span><a href=\"https://doi.org/10.1111/1475-6765.12751\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1111/1475-6765.12751</span></a></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Studie untersucht am Beispiel Ungarns, wie demokratischer R\u00fcckbau die affektive Polarisierung zwischen Regierung und Opposition verst\u00e4rken kann; zentrale Einsicht ist, dass sich in l\u00e4nger andauernden Backsliding-Prozessen ein neuer politischer \"democratic divide\" herausbilden kann, der oppositionelle Kr\u00e4fte im Schutz der Demokratie zusammenf\u00fchrt.</span></p>\n<h3><b>2. Future Making</b></h3>\n<p><b>Future Making: Towards a Practice Perspective</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Matthias Wenzel, Laure Cabantous, Jochen Koch (EUV)</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Management- und Organisationstheorie</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">Wiley</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 40</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b><br/>\n</b><span style=\"font-weight: 400;\">Wenzel, Matthias, Laure Cabantous, und Jochen Koch. \"Future Making: Towards a Practice Perspective\". Journal of Management Studies 62, Nr. 6 (2025): 2426\u201351. </span><a href=\"https://doi.org/10.1111/joms.13222\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1111/joms.13222</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Beitrag entwickelt eine praxistheoretische Perspektive auf die Frage, wie Organisationen Zuk\u00fcnfte nicht nur prognostizieren, sondern durch konkrete Praktiken hervorbringen und gestalten; vorgeschlagen werden vier Dimensionen, mit denen sich \"Future Making\" pr\u00e4ziser untersuchen l\u00e4sst: </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Performativity</span></i><span style=\"font-weight: 400;\">, </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Situationality</span></i><span style=\"font-weight: 400;\">, </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Heterogeneity</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> sowie </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Relationality</span></i><span style=\"font-weight: 400;\">.\u00a0\u00a0</span></p>\n<h3><b>3. Digital Transformation: Quo Vadit?</b></h3>\n<p><b>Digital Transformation: Quo Vadit?</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Lauri Wessel (EUV), Elaine Paiva Mosconi, Marta Indulska, Abayomi Baiyere</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Wirtschaftsinformatik, Organisations- und Digitalisierungsforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag</b><span style=\"font-weight: 400;\">: Wiley</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> \"Free Access\" (also de facto <a href=\"https://www.wiley.com/en-de/research/library-and-institution-solutions/customer-success-hub/open-access-account-training/full-open-and-free-on-wiley-online-library-whats-the-difference\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">kein Open Access</a>)</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 26</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wessel, Lauri, Elaine Mosconi, Marta Indulska, und Abayomi Baiyere. \"Digital Transformation: Quo Vadit?\" Information Systems Journal 35, Nr. 4 (2025): 1294\u2013308. </span><a href=\"https://doi.org/10.1111/isj.12578\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1111/isj.12578</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Beitrag bilanziert die Forschung zur digitalen Transformation (DT) und fordert mehr begriffliche Pr\u00e4zision sowie eine \"Stringency in plurality\": K\u00fcnftige Forschung sollte die vier Dimensionen Unterscheidbarkeit, Transformationsobjekte, Analyseebene und zeitlichen Verlauf deutlicher bestimmen.</span></p>\n<h3><b>4. Economic Analysis of Global CO\u2082 Emissions and Energy Consumption</b></h3>\n<p><b>Economic Analysis of Global CO2 Emissions and Energy Consumption Based on the World Kaya Identity</b><b><br/>\n</b><b>Autorinnen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Alina Yakymchuk, Simone Maxand (EUV), Anna Lewandowska</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Umwelt\u00f6konomie, Energie- und Klimaforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">MPDI</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 14</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Yakymchuk, Alina, Simone Maxand, und Anna Lewandowska. \"Economic Analysis of Global CO2 Emissions and Energy Consumption Based on the World Kaya Identity\". Energies 18, Nr. 7 (2025): 1661. </span><a href=\"https://doi.org/10.3390/en18071661\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.3390/en18071661</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auf Grundlage der </span><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Kaya_identity\"><span style=\"font-weight: 400;\">Kaya-Identit\u00e4t</span></a><span style=\"font-weight: 400;\"> analysiert die Studie den Zusammenhang von Bev\u00f6lkerungsentwicklung, Wirtschaftswachstum, Energieverbrauch und CO\u2082-Emissionen; als zentrale Erkenntnis erweist sich die Kohlenstoffintensit\u00e4t der Energieversorgung als besonders entscheidender Faktor f\u00fcr langfristige Emissionsentwicklungen, w\u00e4hrend kurzfristige Bev\u00f6lkerungsentwicklungseffekte gering ausfallen.</span></p>\n<h3><b>5. Alexa's agency</b></h3>\n<p><b>Alexa's agency: a corpus-based study on the linguistic attribution of humanlikeness to voice user interfaces</b><b><br/>\n</b><b>Autorin:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Miriam Lind (EUV)</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Linguistik, Medienlinguistik, Mensch-Technik-Kommunikation</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">SpringerNature</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 9</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Lind, Miriam. \"Alexa's Agency: A Corpus-Based Study on the Linguistic Attribution of Humanlikeness to Voice User Interfaces\". AI &amp; SOCIETY 40, Nr. 6 (2025): 4619\u201333. </span><a href=\"https://doi.org/10.1007/s00146-025-02243-8\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1007/s00146-025-02243-8</span></a></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die korpusbasierte Untersuchung zeigt, dass der Sprachgebrauch in deutschen Medien Sprachassistenten unterschiedlich stark vermenschlicht: Alexa und Siri werden aufgrund ihrer Personennamen eher als handelnde und empfindungsf\u00e4hige Wesen dargestellt, w\u00e4hrend \"Google Assistant\" weniger stark anthropomorphisiert wird.</span></p>\n<h3><b>6. The material making of language</b></h3>\n<p><b>The material making of language as practice of global domination and control: continuations from European colonialism to AI</b><b><br/>\n</b><b>Autorinnen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Bettina Migge, Britta Schneider (EUV)</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Soziolinguistik, Sprach- und Techniksoziologie, Postcolonial Studies</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> SpringerNature</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> CC BY 4.0</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 8</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Migge, Bettina, und Britta Schneider. \"The Material Making of Language as Practice of Global Domination and Control: Continuations from European Colonialism to AI\". </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">AI &amp; SOCIETY</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> 40, Nr. 8 (2025): 6059\u201371.\u00a0</span><a href=\"https://doi.org/10.1007/s00146-025-02389-5\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1007/s00146-025-02389-5</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Beitrag arbeitet Kontinuit\u00e4ten zwischen kolonialen Formen der sprachlichen Klassifikation und der Materialisierung von Sprache in KI-Technologien heraus und zeigt, dass Sprachdaten und Sprachmodelle nicht neutral sind, sondern bestehende globale Macht- und Ordnungsverh\u00e4ltnisse fortschreiben k\u00f6nnen.</span></p>\n<h3><b>7. Language in the age of AI technology</b></h3>\n<p><b>Language in the age of AI technology: From human to non-human authenticity, from public governance to privatised assemblages</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Iker Erdocia, Britta Schneider (EUV), Bettina Migge</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Soziolinguistik, Sprachideologien, KI- und Governance-Forschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Cambridge University Press</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz: </b><span style=\"font-weight: 400;\">CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 7</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Erdocia, Iker, Britta Schneider, und Bettina Migge. \"Language in the Age of AI Technology: From Human to Non-Human Authenticity, from Public Governance to Privatised Assemblages\". Language in Society 55, Nr. 3 (2026): 523\u201343. </span><a href=\"https://doi.org/10.1017/S004740452500017X\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1017/S004740452500017X</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Am Beispiel der spanischen Real Academia Espa\u00f1ola (RAE) untersucht der Artikel, wie traditionelle Sprachinstitutionen auf KI-generierte Sprache reagieren; die zentrale Einsicht lautet, dass der Diskurs \u00fcber \"authentische\" menschliche Sprache zugleich ein Ringen um sprachliche Autorit\u00e4t gegen\u00fcber globalen Technologieunternehmen ist.</span></p>\n<h3><b>8. Campaigning in the Age of Platforms</b></h3>\n<p><b>Campaigning in the Age of Platforms: A Longitudinal Analysis of German Parties &amp; Politicians</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Mike Cowburn (EUV), Ulrike Klinger (EUV), Anders Olof Larsson</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Politische Kommunikationsforschung, Parteien- und Plattformforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">Taylor &amp; Francis</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Copyright (Open Access \u00fcber Zweitver\u00f6ffentlichung auf Repositorium nach </span><a href=\"https://www.openaccess.nl/nl/actueel/auteurswet-aangepast\"><span style=\"font-weight: 400;\">Artikel 25fa Auteurswet</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">)</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 7</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Cowburn, Mike, Ulrike Klinger, und Anders Olof Larsson. \"Campaigning in the Age of Platforms: A Longitudinal Analysis of German Parties &amp; Politicians\". Political Communication 43, Nr. 2 (2026): 192\u2013220. </span><a href=\"https://doi.org/10.1080/10584609.2025.2575328\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1080/10584609.2025.2575328</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Open Access als Zweitver\u00f6ffentlichung: </span><a href=\"https://dare.uva.nl/id/e1b32d60-83c7-4d7e-81d0-4430fe26486d\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://dare.uva.nl/id/e1b32d60-83c7-4d7e-81d0-4430fe26486d</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Langzeituntersuchung der Kommunikation deutscher Parteien und Politiker*innen auf Twitter (heute X) und Facebook </span><span style=\"font-weight: 400;\">von 2010 bis 2021 zeigt, dass Wahlkampfkommunikation in auf diesen Plattformen durch die Verschiebung zu h\u00f6herer Aktivit\u00e4t, positiveren Rhetorik sowie eine generell intensivere Nutzung von Plattformfunktionen (Retweets, Mentions und Replies bei Twitter, Fotos und Videos bei Facebook) gepr\u00e4gt ist und zugleich die Personalisierung der Politik beg\u00fcnstigen kann.</span></p>\n<h3><b>9. Crowdfunding and Energy Efficiency Contracting</b></h3>\n<p><b>Crowdfunding and Energy Efficiency Contracting: Exploring New Pathways for Private Investment in Building Renovations</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Renata Magalh\u00e3es (EUV), Federico Narracci, Jens Lowitzsch (EUV)</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Energiewirtschaft, nachhaltige Finanzierung, Transformationsforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> MPDI</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz: </b><span style=\"font-weight: 400;\">CC BY 4.0</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 6</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Magalh\u00e3es, Renan, Federico Narracci, und Jens Lowitzsch. \"Crowdfunding and Energy Efficiency Contracting: Exploring New Pathways for Private Investment in Building Renovations\". </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">FinTech</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> 4, Nr. 1 (2025): 6.\u00a0</span><a href=\"https://doi.org/10.3390/fintech4010006\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.3390/fintech4010006</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Studie untersuchte anhand einer Befragung von 2.585 deutschen Haushalten, welche Gruppen Crowdfunding f\u00fcr Energieeffizienzma\u00dfnahmen \u00fcber die FinSESCo-Plattform (Fintech Platform Solution for Sustainable Energy System Intracting and Contracting) nutzen w\u00fcrden; besonders einkommensschw\u00e4chere und mittlere Haushalte sowie Personen mit Vorerfahrungen in erneuerbaren Energien, Contracting oder Crowdfunding zeigen eine erh\u00f6hte Teilnahmebereitschaft. Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass Crowdfunding dazu beitragen k\u00f6nnte, neue Zielgruppen f\u00fcr Energieeffizienzinvestitionen zu erschlie\u00dfen und solche Investitionen st\u00e4rker zu demokratisieren und zu diversifizieren.</span></p>\n<h3><b>10. The reliability of replications</b></h3>\n<p><b>The reliability of replications: a study in computational reproductions</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Nate Breznau, Eike Mark Rinke, Alexander Wuttke u.a. [Theresa Gessler (EUV)]</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Replikationsforschung, empirische Sozialforschung, Open Science</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Royal Society Publishing</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz: </b><span style=\"font-weight: 400;\">CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 6</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Breznau, Nate, Eike Mark Rinke, Alexander Wuttke</span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0u. a. \"The Reliability of Replications: A Study in Computational Reproductions\". </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Royal Society Open Science</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> 12, Nr. 3 (2025): 241038.\u00a0</span><a href=\"https://doi.org/10.1098/rsos.241038\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1098/rsos.241038</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In einem koordinierten Replikationsprojekt mit 85 unabh\u00e4ngigen Teams zeigt die Studie, dass bereitgestellter Originalcode die Reproduktion deutlich verbessert, aber nicht garantiert; neben Transparenz bleiben Weiterbildungen und Schulungen, institutionelle Qualit\u00e4tssicherung und ein Bewusstsein f\u00fcr die Komplexit\u00e4t scheinbar \"per Knopfdruck\" durchf\u00fchrbarer Reproduktionen notwendig.</span></p>\n<h3><b>Einordnung der Forschungsthemen</b></h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die zehn meistzitierten Open-Access-Publikationen zeigen die thematische Breite der Forschung an der Europa-Universit\u00e4t. Dabei lassen sich mehrere \u00fcbergreifende Forschungsschwerpunkte erkennen:</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span></p>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Demokratie, politische Polarisierung und politische Kommunikation</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Studien untersuchen den R\u00fcckbau demokratischer Strukturen und die Herausbildung einer neuen politischen Konfliktlinie anhand des Beispiels Ungarn (1), die Entwicklung politischer Kommunikation auf digitalen Plattformen (8) sowie die Rolle von affektiver Polarisierung in politischen Systemen.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>K\u00fcnstliche Intelligenz, Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Schwerpunkte sind die digitale Transformation (3), die Antropomorphisierung von Sprachassistenten (5), koloniale Kontinuit\u00e4ten in der technischen Modellierung von Sprache (6) und die Neuordnung sprachlicher Autorit\u00e4t im Zusammenhang gro\u00dfer Sprachmodelle (7).</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Sprache, Macht und soziale Ordnung</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Einige Beitr\u00e4ge zeigen auf, dass Sprache nicht nur ein neutrales Kommunikationsmittel ist, sondern gesellschaftliche Wirklichkeit, Machtverh\u00e4ltnisse und Vorstellungen von Handlungsf\u00e4higkeit mitpr\u00e4gt (5, 6, 7). Dies gilt sowohl f\u00fcr die Darstellung k\u00fcnstlicher Akteure als auch f\u00fcr die technische Verarbeitung und Regulierung von Sprache.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Nachhaltigkeit, Energie und gesellschaftliche Transformation</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Fragen der \u00f6kologischen Transformation stehen im Zentrum der Analyse globaler CO\u2082-Emissionen und ihrer wirtschaftlichen Einflussfaktoren (4) sowie der Untersuchung neuer Finanzierungswege f\u00fcr Energieeffizienzma\u00dfnahmen im Geb\u00e4udesektor (9). Beide Studien verbinden empirische Analysen mit \u00dcberlegungen zu politischen und wirtschaftlichen Handlungsoptionen.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Organisationen und die Gestaltung von \"Zukunft\"</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Managementforschung besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie Organisationen zuk\u00fcnftige Entwicklungen imaginieren, hervorbringen und praktisch gestalten k\u00f6nnen (2). \"Zukunft\" erscheint dabei nicht als feststehende Erwartung, sondern als Ergebnis organisationaler Praktiken.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Open Science und Qualit\u00e4tssicherung in der Forschung</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Untersuchung zur Zuverl\u00e4ssigkeit computergest\u00fctzter Reproduktionen zeigt, dass Transparenz, zug\u00e4nglicher Originalcode und nachvollziehbare Arbeitsprozesse die Reproduzierbarkeit verbessern, zugleich aber durch Schulung, institutionelle Qualit\u00e4tssicherung und methodische Reflexion erg\u00e4nzt werden m\u00fcssen (10).</span></li>\n</ul>\n<p>\u00a0</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/mp0vb-23e71","guid":"https://open-access-brandenburg.de/?p=10228","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"bpxjf-0dc84","summary":"F\u00fcr die Erfolgsbewertung der Open-Access-Transformation schauen wir als Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg erwartungsgem\u00e4\u00df mit erheblichem Interesse darauf, was an den Hochschulen des Landes an Wissenschaft nach dem Open-Access-Modell erscheint. Zugleich \u00fcberlegen wir, wie wir diesen Entwicklungen st\u00e4rker sichtbar machen.","tags":["OA Brandenburg","Open Access Monitoring","Europa-Universit\u00e4t Viadrina","OA TOP 10","Open Access"],"title":"Brandenburger OA-Top 10: Forschung aus der Europa Universit\u00e4t Viadrina Frankfurt (Oder), 2025","updated_at":1790246060,"url":"https://open-access-brandenburg.de/brandenburger-oa-top-10-forschung-aus-der-europa-universitaet-viadrina-frankfurt-oder-2025/","version":"v1"}},{"document":{"authors":[{"affiliation":[{"name":"Bielefeld University, Medical Faculty"}],"contributor_roles":[],"family":"Friederichs","given":"Hendrik","url":"https://orcid.org/0000-0001-9671-5235"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"304adf51-cbb7-4ff1-a505-1dc06082fbad","created":1776988800,"current_feed_url":null,"description":"Aktuelle Einblicke aus der medizinischen Bildungsforschung \u2014 evidenzbasiert, verst\u00e4ndlich, mit gelegentlichem Augenzwinkern.","doi":"https://doi.org/10.59350/medical_education","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/304adf51-cbb7-4ff1-a505-1dc06082fbad/logo","feed_format":"application/rss+xml","feed_url":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/blog.xml","filter":null,"generator":"Quarto","home_page_url":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/blog.html","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"medical_education","status":"active","subfield":"2739","title":"Entscheiden(d) lernen","updated":1790200800,"use_api":null},"blog_name":"Entscheiden(d) lernen","blog_slug":"medical_education","content_html":"<p><img class=\"preview-image img-fluid\" src=\"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/FriederichsH_koffein.png\"/></p>\n<p><em>Kaffee geh\u00f6rt zur Lernphase wie der Textmarker. Er macht wach, das wei\u00df jede*r aus eigener Erfahrung. Ob er auch beim Lernen hilft, ist eine andere Frage. Die Forschung zeigt ein n\u00fctzliches Werkzeug mit klaren Grenzen und einer Nebenwirkung, die ausgerechnet das Ged\u00e4chtnis trifft.</em></p>\n<section class=\"level2\" id=\"die-dritte-tasse-um-zehn-uhr-abends\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"die-dritte-tasse-um-zehn-uhr-abends\">Die dritte Tasse um zehn Uhr abends</h2>\n<p>Die Pr\u00fcfung ist in vier Tagen, das Vorlesungs-Skript hat noch zwei Kapitel, und die Augen werden schwer. Also noch ein Kaffee oder eine Dose Energydrink, und weiter geht es. Die Wirkung setzt zuverl\u00e4ssig ein, die M\u00fcdigkeit tritt zur\u00fcck, die Seiten lassen sich wieder lesen.</p>\n<p>Was dabei im Kopf passiert und was nicht, ist gut untersucht. Die Frage, die dieser Beitrag beantworten will, lautet deshalb, ob Koffein Euch kl\u00fcger macht oder nur wacher, und wann die Tasse mehr Nebenwirkungen hat, als sie bringt.</p>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"was-koffein-im-kopf-macht\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"was-koffein-im-kopf-macht\">Was Koffein im Kopf macht</h2>\n<p>Im Laufe des Tages sammelt sich im Gehirn Adenosin an, ein Botenstoff, der M\u00fcdigkeit signalisiert. Koffein besetzt die Andockstellen dieses Botenstoffs, sodass das M\u00fcdigkeitssignal schw\u00e4cher ankommt. Ein \u00dcberblick \u00fcber die Forschung beschreibt, dass niedrige bis mittlere Dosen Wachheit, Daueraufmerksamkeit und Reaktionszeit verbessern. Beim Ged\u00e4chtnis und bei h\u00f6heren Denkleistungen wie Urteilen und Entscheiden sind die Befunde deutlich weniger einheitlich <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1016/j.neubiorev.2016.09.001\">(McLellan et al., 2016)</span>.</p>\n<p>Eine Metaanalyse von 2025 hat 31 randomisierte, placebokontrollierte Studien mit ausgeschlafenen, gesunden Erwachsenen zusammengefasst. Koffein machte die Teilnehmenden in Aufmerksamkeitsaufgaben schneller und genauer. H\u00f6here Dosen ab etwa 200 Milligramm (entspricht zweieinhalb Tassen Kaffee, siehe Abbildung\u00a01) wirkten st\u00e4rker, allerdings nur bis zu einem Punkt. Die Geschwindigkeit stieg mit der Dosis weiter, die Genauigkeit erreichte dagegen bei etwa 300 Milligramm, also knapp vier Tassen, ihren H\u00f6chstwert und nahm danach wieder ab <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-025-06775-1\">(Kl\u00f8ve &amp; Petersen, 2025)</span>. Mehr Kaffee macht also schneller, aber nicht unbegrenzt sorgf\u00e4ltiger.</p>\n<div class=\"quarto-float quarto-figure quarto-figure-center anchored\" id=\"fig-1\">\n<figure class=\"quarto-float quarto-float-fig figure\">\n<div aria-describedby=\"fig-1-caption-0ceaefa1-69ba-4598-a22c-09a6ac19f8ca\">\n<img class=\"img-fluid figure-img\" src=\"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/FriederichsH_koffeinportionen.png\"/>\n</div>\n<figcaption class=\"quarto-float-caption-bottom quarto-float-caption quarto-float-fig\" id=\"fig-1-caption-0ceaefa1-69ba-4598-a22c-09a6ac19f8ca\">\nAbbildung\u00a01: <strong>Koffeingehalt g\u00e4ngiger Getr\u00e4nke pro Portion (Richtwerte):</strong> Der tats\u00e4chliche Gehalt schwankt je nach Bohne, Zubereitung und Portionsgr\u00f6\u00dfe erheblich. Erwachsene in Deutschland nehmen im Mittel rund 240 Milligramm Koffein pro Tag zu sich, also etwa drei Tassen, gut vier F\u00fcnftel davon \u00fcber Kaffee <span class=\"citation\" data-cites=\"10.2903/j.efsa.2015.4102\">(EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), 2015)</span>. Teein im Tee ist auch Koffein, mit einem anderen Namen.\n</figcaption>\n</figure>\n</div>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"schneller-aber-nicht-kl\u00fcger\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"schneller-aber-nicht-kl\u00fcger\">Schneller, aber nicht kl\u00fcger?</h2>\n<p>Eine britische Studie fasst ihren Befund schon im Titel zusammen, \"Faster but not smarter\", also schneller, aber nicht kl\u00fcger. Sie lie\u00df 369 Teilnehmende \u00fcber Nacht auf Koffein verzichten und gab ihnen dann Koffein oder ein Placebo. Wer sonst viel Kaffee trank, zeigte nach der Pause Entzugserscheinungen mit mehr M\u00fcdigkeit und langsameren Reaktionen, und Koffein hob diese Einbu\u00dfen wieder auf. Bei Menschen, die kaum Koffein trinken, nahm die Schl\u00e4frigkeit ab, die geistige Leistung stieg aber nicht, weil gleichzeitig die Nervosit\u00e4t zunahm <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-012-2889-4\">(Rogers et al., 2013)</span>. Die Deutung des Teams ist recht pointiert.</p>\n<blockquote class=\"blockquote\">\n<p>\"[T]olerance to its effects on sleepiness means that frequent consumption fails to enhance mental alertness and mental performance.\" <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-012-2889-4\">(Rogers et al., 2013)</span></p>\n</blockquote>\n<p>Sinngem\u00e4\u00df \u00fcbersetzt hei\u00dft das, dass sich der K\u00f6rper an die wach machende Wirkung gew\u00f6hnt und h\u00e4ufiger Konsum deshalb weder die geistige Wachheit noch die geistige Leistungsf\u00e4higkeit steigert. F\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Trinker*innen repariert der Morgenkaffee also vor allem, was der Entzug \u00fcber Nacht angerichtet hat.</p>\n<p>Die schon oben erw\u00e4hnte Metaanalyse von 2025 widerspricht dem in einem Punkt. Sie fand keinen Zusammenhang zwischen der gewohnten Koffeinmenge und der Wirkung auf die Aufmerksamkeit <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-025-06775-1\">(Kl\u00f8ve &amp; Petersen, 2025)</span>. Wie gro\u00df der Anteil der reinen Entzugslinderung ist, bleibt damit umstritten.</p>\n<p>F\u00fcr die lange Sicht ist die Lage klarer. Eine Auswertung mit mehr als 400.000 Menschen fand keinen Hinweis darauf, dass regelm\u00e4\u00dfiger Kaffeekonsum das Ged\u00e4chtnis oder die allgemeine Denkleistung urs\u00e4chlich verbessert <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1038/s41598-018-25919-2\">(Zhou et al., 2018)</span>. Untersucht wurden allerdings Menschen im mittleren und h\u00f6heren Alter, nicht Studierende.</p>\n<p>Ein Befund verdient besondere Beachtung. In einer randomisierten Studie bekamen Teilnehmende Koffein erst <em>nach</em> dem Einpr\u00e4gen von Bildern. Am n\u00e4chsten Tag konnten sie \u00e4hnliche Bilder besser auseinanderhalten, wobei eine mittlere Dosis am besten wirkte. Der Effekt betraf das Festigen der Erinnerung, nicht das Abrufen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1038/nn.3623\">(Borota et al., 2014)</span>. Das ist ein spannender Hinweis, aber eine einzelne Studie mit einer sehr speziellen Aufgabe, und keine Grundlage f\u00fcr eine Lernstrategie.</p>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"der-preis-hei\u00dft-schlaf\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"der-preis-hei\u00dft-schlaf\">Der Preis hei\u00dft Schlaf</h2>\n<p>Die wichtigste Einschr\u00e4nkung f\u00fcr den Koffeinkonsum betrifft die Nacht. Eine Metaanalyse mit 24 Studien fand, dass Koffein die Schlafdauer um etwa eine Dreiviertelstunde verk\u00fcrzt und den Anteil des Tiefschlafs verringert. Um Schlaf nicht zu verlieren, sollte eine normale Tasse Kaffee demnach mindestens knapp neun Stunden vor dem Zubettgehen getrunken werden, ein koffeinreicherer Pre-Workout-Drink sogar mehr als 13 Stunden vorher <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1016/j.smrv.2023.101764\">(Gardiner et al., 2023)</span>. Schon eine \u00e4ltere Studie hatte gezeigt, dass 400 Milligramm, also etwa f\u00fcnf Tassen, selbst sechs Stunden vor dem Schlafengehen den Schlaf messbar st\u00f6ren <span class=\"citation\" data-cites=\"10.5664/jcsm.3170\">(Drake et al., 2013)</span>.</p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit h\u00e4lt f\u00fcr gesunde, nicht schwangere Erwachsene Einzeldosen bis 200 Milligramm und t\u00e4glich bis 400 Milligramm f\u00fcr unbedenklich. Sie weist aber darauf hin, dass schon 100 Milligramm kurz vor dem Schlafen bei manchen Menschen das Einschlafen verz\u00f6gern <span class=\"citation\" data-cites=\"10.2903/j.efsa.2015.4102\">(EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), 2015)</span>.</p>\n<p>F\u00fcr Lernende ist das ein schlechter Tausch, denn im Schlaf wird das tags\u00fcber Gelernte gefestigt (siehe auch den Beitrag <a href=\"https://doi.org/10.59350/cdbrf-3w939\">\"3, 5 oder doch 10 Stunden?\"</a>). Der Kaffee um zehn Uhr abends kauft also eine Stunde Wachheit heute mit einem Teil des Lernertrags von morgen.</p>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"was-der-leistungssport-vormacht\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"was-der-leistungssport-vormacht\">Was der Leistungssport vormacht</h2>\n<p>Im Sport ist Koffein eine der am besten untersuchten leistungssteigernden Substanzen. Eine \u00dcbersicht \u00fcber 21 Metaanalysen fand Vorteile f\u00fcr Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit, bewertet die Beweislage aber \u00fcberwiegend als moderat und weist darauf hin, dass vor allem junge M\u00e4nner untersucht wurden <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1136/bjsports-2018-100278\">(Grgic et al., 2020)</span>.</p>\n<p>Die Internationale Gesellschaft f\u00fcr Sportern\u00e4hrung empfiehlt eine Dosis nach K\u00f6rpergewicht, meist etwa eine Stunde vor der Belastung. Sehr hohe Dosen sind daf\u00fcr nicht n\u00f6tig, verursachen aber deutlich h\u00e4ufiger Nebenwirkungen. Die Fachgesellschaft betont auch, dass Koffein Aufmerksamkeit und Wachsamkeit verbessert, dass Menschen aber sehr unterschiedlich reagieren und dass Schlaf und Nervosit\u00e4t dabei eine Rolle spielen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1186/s12970-020-00383-4\">(Guest et al., 2021)</span>.</p>\n<p>Man k\u00f6nnte \u00fcberlegen, ob man sich als Leistungs-Lerner*in hier etwas abschauen kann. Sportler*innen setzen Koffein gezielt vor wichtigen Einheiten ein, dosieren bewusst und probieren es im Training aus, nicht erst am Wettkampftag. \u00dcbertragen hie\u00dfe das, Kaffee eher vor anspruchsvollen Lerneinheiten oder der Klausur zu trinken, ihn in einer Probeklausur zu testen und am Nachmittag rechtzeitig aufzuh\u00f6ren. F\u00fcr Energydrinks d\u00fcrfte dasselbe gelten, denn ihr am besten belegter Wirkstoff ist das Koffein. Ob sie die Studienleistung beeinflussen, soll ein systematisches Review kl\u00e4ren, dessen Ergebnisse aber noch ausstehen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1371/journal.pone.0319533\">(Oliveira Batista et al., 2025)</span>. Wer aber bisher ohne Koffein ausgekommen ist, dem w\u00fcrde ich raten, dabei zu bleiben.</p>\n<div class=\"callout callout-style-default callout-tip callout-titled\">\n<div aria-controls=\"callout-1\" aria-expanded=\"false\" aria-label=\"Toggle callout\" class=\"callout-header d-flex align-content-center collapsed\" data-bs-target=\".callout-1-contents\" data-bs-toggle=\"collapse\">\n<div class=\"callout-icon-container\">\n<i class=\"callout-icon\"></i>\n</div>\n<div class=\"callout-title-container flex-fill\">\n<span class=\"screen-reader-only\">Tipp</span>F\u00fcr Statistik-Interessierte \u2014 die Zahlen hinter dem Koffein\n</div>\n<div class=\"callout-btn-toggle d-inline-block border-0 py-1 ps-1 pe-0 float-end\"><i class=\"callout-toggle\"></i></div>\n</div>\n<div class=\"callout-1-contents callout-collapse collapse\" id=\"callout-1\">\n<div class=\"callout-body-container callout-body\">\n<p>Die Aufmerksamkeitsstudien berichten Hedges' g, einen standardisierten Mittelwertunterschied. Ein Wert von 0,2 gilt konventionell als klein, 0,5 als mittel. Bei 0,3 r\u00fcckt jemand, der ohne Koffein genau in der Mitte l\u00e4ge, von Rang 50 auf etwa Rang 38 von 100 (von oben gez\u00e4hlt). Die Laborwerte stammen aus kurzen, monotonen Aufgaben und lassen sich nicht direkt auf eine Klausur \u00fcbertragen.</p>\n<p><strong>Aufmerksamkeit.</strong> Kl\u00f8ve und Petersen schlossen 31 randomisierte, doppelblinde Studien mit 1.455 ausgeschlafenen Erwachsenen ein. Koffein verbesserte die Genauigkeit (g = 0,27) und die Reaktionszeit (g = 0,28). Dosen ab 200 mg wirkten st\u00e4rker. F\u00fcr die Reaktionszeit war die Dosis-Wirkungs-Beziehung ann\u00e4hernd linear (knapp nicht signifikant, p = 0,054), f\u00fcr die Genauigkeit umgekehrt U-f\u00f6rmig. Einen Schwellenwert nennen die Autoren nicht. In ihrer Modellkurve (Abb. 7) liegt der Scheitelpunkt bei etwa 300 mg, oberhalb davon gingen allerdings nur zwei Studien ein, sodass der absteigende Ast unsicher bleibt. Gewohnter Konsum, Aufgabenkomplexit\u00e4t und das beanspruchte Aufmerksamkeitsnetzwerk erkl\u00e4rten keine Unterschiede <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-025-06775-1\">(Kl\u00f8ve &amp; Petersen, 2025)</span>.</p>\n<p><strong>Entzug.</strong> Rogers et al.\u00a0untersuchten 212 Personen mit mittlerem bis hohem und 157 mit keinem bis niedrigem Konsum nach n\u00e4chtlicher Abstinenz, doppelblind mit 100 mg und anschlie\u00dfend 150 mg Koffein oder Placebo. Motorische Geschwindigkeit profitierte in beiden Gruppen, die geistige Wachheit nur in der Gruppe mit hohem Konsum <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-012-2889-4\">(Rogers et al., 2013)</span>.</p>\n<p><strong>Langzeiteffekt.</strong> Zhou et al.\u00a0nutzten in bis zu 415.530 Personen aus zehn europ\u00e4ischen Kohorten eine genetische Variante als Stellvertreter f\u00fcr den Kaffeekonsum. Die Zusammenh\u00e4nge mit globaler Kognition (\u03b2 = \u22120,0007; 95 %-KI \u22120,009 bis 0,008) und Ged\u00e4chtnis (\u03b2 = \u22120,001; 95 %-KI \u22120,005 bis 0,002) lagen praktisch bei null, obwohl die Studie auch sehr kleine Effekte h\u00e4tte finden k\u00f6nnen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1038/s41598-018-25919-2\">(Zhou et al., 2018)</span>.</p>\n<p><strong>Schlaf.</strong> Gardiner et al.\u00a0fassten 24 Studien zusammen. Koffein verk\u00fcrzte die Gesamtschlafzeit um 45 Minuten, senkte die Schlafeffizienz um 7 %, verl\u00e4ngerte die Einschlafzeit um 9 Minuten und die Wachzeit nach dem Einschlafen um 12 Minuten. Der Tiefschlaf verk\u00fcrzte sich um 11,4 Minuten. F\u00fcr Kaffee mit 107 mg pro 250 ml ergab sich ein Mindestabstand von 8,8 Stunden zum Zubettgehen, f\u00fcr ein Pre-Workout-Produkt mit 217,5 mg von 13,2 Stunden <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1016/j.smrv.2023.101764\">(Gardiner et al., 2023)</span>. Drake et al.\u00a0gaben 400 mg Koffein 0, 3 oder 6 Stunden vor dem Schlafen und fanden in allen drei Bedingungen signifikante Schlafst\u00f6rungen gegen\u00fcber Placebo (p &lt; 0,05) <span class=\"citation\" data-cites=\"10.5664/jcsm.3170\">(Drake et al., 2013)</span>.</p>\n<p><strong>Dosierung im Sport.</strong> Die ISSN nennt 3 bis 6 mg pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht, bei m\u00f6glicherweise schon ab 2 mg/kg wirksamer Mindestdosis, und warnt bei etwa 9 mg/kg vor h\u00e4ufigen Nebenwirkungen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1186/s12970-020-00383-4\">(Guest et al., 2021)</span>. F\u00fcr 70 kg entsprechen 3 mg/kg rund 210 mg, also gut zweieinhalb Tassen Kaffee. Das Umbrella Review von Grgic et al.\u00a0bewertete die Evidenz nach GRADE \u00fcberwiegend als moderat, f\u00fcr einzelne Endpunkte als niedrig bis sehr niedrig <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1136/bjsports-2018-100278\">(Grgic et al., 2020)</span>. Energydrinks enthalten laut EFSA typischerweise 300 bis 320 mg Koffein pro Liter <span class=\"citation\" data-cites=\"10.2903/j.efsa.2015.4102\">(EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), 2015)</span>.</p>\n<p><strong>Konsum in Deutschland.</strong> Die EFSA-Auswertung st\u00fctzt sich f\u00fcr Deutschland auf die Nationale Verzehrsstudie II mit 10.419 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren. Die mittlere Koffeinaufnahme lag bei 238 mg pro Tag (95. Perzentil 539 mg), 84 % davon stammten aus Kaffee, und 14,6 % lagen im Mittel \u00fcber 400 mg pro Tag <span class=\"citation\" data-cites=\"10.2903/j.efsa.2015.4102\">(EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), 2015)</span>. Die Daten selbst sind allerdings rund 20 Jahre alt.</p>\n</div>\n</div>\n</div>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"was-wir-noch-nicht-wissen\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"was-wir-noch-nicht-wissen\">Was wir (noch) nicht wissen</h2>\n<ul>\n<li><strong>Vielleicht ist ein Teil des Nutzens blo\u00df Entzugslinderung.</strong> Zwei gut gemachte Arbeiten kommen hier zu unterschiedlichen Ergebnissen.</li>\n<li><strong>Was Koffein in echten Pr\u00fcfungen bewirkt.</strong> Die Studien messen kurze Reaktions- und Aufmerksamkeitsaufgaben, keine Klausuren mit komplexen Fallfragen.</li>\n<li><strong>Ob Koffein nach dem Lernen das Behalten wirklich st\u00e4rkt.</strong> Der Befund stammt aus einer einzelnen Studie und wartet auf Best\u00e4tigung.</li>\n</ul>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"fazit\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<ul>\n<li>Koffein macht verl\u00e4sslich wacher und in Aufmerksamkeitsaufgaben schneller, beim Ged\u00e4chtnis und beim Urteilen ist der Nutzen aber unsicher.</li>\n<li>Mehr hilft nur bis zu einem Punkt. Danach leidet eher die Sorgfalt.</li>\n<li>Der gr\u00f6\u00dfte Preis ist der Schlaf, der das Gelernte festigt. Die letzte Tasse geh\u00f6rt deshalb in den fr\u00fchen Nachmittag.</li>\n<li>Dieser Beitrag soll kein Aufruf zum Koffeinkonsum sein, sondern nur die Situation vieler Lernender reflektieren. Wenn Ihr bisher gut ohne Koffein ausgekommen seid, bleibt dabei!</li>\n</ul>\n<div class=\"callout callout-style-default callout-note callout-titled\">\n<div aria-controls=\"callout-2\" aria-expanded=\"false\" aria-label=\"Toggle callout\" class=\"callout-header d-flex align-content-center collapsed\" data-bs-target=\".callout-2-contents\" data-bs-toggle=\"collapse\">\n<div class=\"callout-icon-container\">\n<i class=\"callout-icon\"></i>\n</div>\n<div class=\"callout-title-container flex-fill\">\n<span class=\"screen-reader-only\">Hinweis</span>Transparenzkasten\n</div>\n<div class=\"callout-btn-toggle d-inline-block border-0 py-1 ps-1 pe-0 float-end\"><i class=\"callout-toggle\"></i></div>\n</div>\n<div class=\"callout-2-contents callout-collapse collapse\" id=\"callout-2\">\n<div class=\"callout-body-container callout-body\">\n<p><strong>Transparenzhinweis:</strong></p>\n<ul>\n<li><strong>Interessenkonflikte:</strong> Der Autor ist leidenschaftlicher Kaffee- bzw. Cappuccinotrinker und hat sich schon \u2013 leider <strong>sehr</strong> erfolglos \u2013 als heimischer Mini-Barista versucht.</li>\n<li><strong>Finanzierung:</strong> Keine Angabe.</li>\n<li><strong>KI-Nutzung:</strong> Claude (Anthropic) wurde zur strukturellen Konzeption und zur sprachlichen Bearbeitung auf Basis eines vom Autor verfassten und immer wieder \u00fcberarbeiteten Gedankengangs eingesetzt.</li>\n<li><strong>Evidenzhinweis:</strong> Der Vergleich mit dem Leistungssport ist eine Analogie des Autors. Die Dosierungsempfehlungen der ISSN gelten f\u00fcr k\u00f6rperliche Belastung und sind keine Empfehlung f\u00fcr Pr\u00fcfungen.</li>\n</ul>\n</div>\n</div>\n</div>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"referenzen\">\n</section>\n<div class=\"default\" id=\"quarto-appendix\"><section class=\"quarto-appendix-contents\" id=\"quarto-bibliography\"><h2 class=\"anchored quarto-appendix-heading\">Referenzen</h2><div class=\"references csl-bib-body hanging-indent\" data-entry-spacing=\"0\" data-line-spacing=\"2\" id=\"refs\">\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1038/nn.3623\">\nBorota, D., Murray, E., Keceli, G., Chang, A., Watabe, J. M., Ly, M., Toscano, J. P., &amp; Yassa, M. A. (2014). Post-Study Caffeine Administration Enhances Memory Consolidation in Humans. <em>Nature Neuroscience</em>, <em>17</em>(2), 201\u2013203. <a href=\"https://doi.org/10.1038/nn.3623\">https://doi.org/10.1038/nn.3623</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.5664/jcsm.3170\">\nDrake, C., Roehrs, T., Shambroom, J., &amp; Roth, T. (2013). Caffeine <span>Effects</span> on <span>Sleep Taken</span> 0, 3, or 6 <span>Hours</span> before <span>Going</span> to <span>Bed</span>. <em>Journal of Clinical Sleep Medicine</em>, <em>9</em>(11), 1195\u20131200. <a href=\"https://doi.org/10.5664/jcsm.3170\">https://doi.org/10.5664/jcsm.3170</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.2903/j.efsa.2015.4102\">\nEFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). (2015). Scientific <span>Opinion</span> on the Safety of Caffeine. <em>EFSA Journal</em>, <em>13</em>(5). <a href=\"https://doi.org/10.2903/j.efsa.2015.4102\">https://doi.org/10.2903/j.efsa.2015.4102</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1016/j.smrv.2023.101764\">\nGardiner, C., Weakley, J., Burke, L. M., Roach, G. D., Sargent, C., Maniar, N., Townshend, A., &amp; Halson, S. L. (2023). The Effect of Caffeine on Subsequent Sleep: <span>A</span> Systematic Review and Meta-Analysis. <em>Sleep Medicine Reviews</em>, <em>69</em>, 101764. <a href=\"https://doi.org/10.1016/j.smrv.2023.101764\">https://doi.org/10.1016/j.smrv.2023.101764</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1136/bjsports-2018-100278\">\nGrgic, J., Grgic, I., Pickering, C., Schoenfeld, B. J., Bishop, D. J., &amp; Pedisic, Z. (2020). 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Habitual Coffee Consumption and Cognitive Function: A <span>Mendelian</span> Randomization Meta-Analysis in up to 415,530 Participants. <em>Scientific Reports</em>, <em>8</em>(1), 7526. <a href=\"https://doi.org/10.1038/s41598-018-25919-2\">https://doi.org/10.1038/s41598-018-25919-2</a>\n</div>\n</div></section><section class=\"quarto-appendix-contents\" id=\"quarto-reuse\"><h2 class=\"anchored quarto-appendix-heading\">Wiederverwendung</h2><div class=\"quarto-appendix-contents\"><div><a href=\"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de\" rel=\"license\">CC BY 4.0</a></div></div></section><section class=\"quarto-appendix-contents\" id=\"quarto-citation\"><h2 class=\"anchored quarto-appendix-heading\">Zitat</h2><div><div class=\"quarto-appendix-secondary-label\">Mit BibTeX zitieren:</div><pre class=\"sourceCode code-with-copy quarto-appendix-bibtex\"><code class=\"sourceCode bibtex\">@misc{friederichs2026,\n  author = {Friederichs, Hendrik},\n  title = {Hoch die Tassen!? \u2013 hilft Koffein beim Lernen?},\n  date = {2026-09-24},\n  url = {https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/},\n  langid = {de}\n}\n</code></pre><div class=\"quarto-appendix-secondary-label\">Bitte zitieren Sie diese Arbeit als:</div><div class=\"csl-entry quarto-appendix-citeas\" id=\"ref-friederichs2026\">\nFriederichs, H. (2026). <em>Hoch die Tassen!? \u2013 hilft Koffein beim\nLernen?</em> <a href=\"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/\">https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/</a>\n</div></div></section></div>","doi":"https://doi.org/10.59350/h3v4v-0hw97","guid":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/","image":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/FriederichsH_koffein.png","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790121600,"reference":[{"id":"https://doi.org/10.1038/nn.3623","unstructured":"Borota, D., Murray, E., Keceli, G., Chang, A., Watabe, J. M., Ly, M., Toscano, J. P., & Yassa, M. A. (2014). Post-Study Caffeine Administration Enhances Memory Consolidation in Humans. Nature Neuroscience, 17(2), 201\u2013203."},{"id":"https://doi.org/10.5664/jcsm.3170","unstructured":"Drake, C., Roehrs, T., Shambroom, J., & Roth, T. (2013). Caffeine Effects on Sleep Taken 0, 3, or 6 Hours before Going to Bed. Journal of Clinical Sleep Medicine, 9(11), 1195\u20131200."},{"id":"https://doi.org/10.2903/j.efsa.2015.4102","unstructured":"EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), & EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). (2015). Scientific Opinion on the Safety of Caffeine. EFSA Journal, 13(5)."},{"id":"https://doi.org/10.1016/j.smrv.2023.101764","unstructured":"Gardiner, C., Weakley, J., Burke, L. M., Roach, G. D., Sargent, C., Maniar, N., Townshend, A., & Halson, S. L. (2023). The Effect of Caffeine on Subsequent Sleep: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sleep Medicine Reviews, 69, 101764."},{"id":"https://doi.org/10.1136/bjsports-2018-100278","unstructured":"Grgic, J., Grgic, I., Pickering, C., Schoenfeld, B. J., Bishop, D. J., & Pedisic, Z. (2020). Wake up and Smell the Coffee: Caffeine Supplementation and Exercise Performance\u2014an Umbrella Review of 21 Published Meta-Analyses. British Journal of Sports Medicine, 54(11), 681\u2013688."},{"id":"https://doi.org/10.1186/s12970-020-00383-4","unstructured":"Guest, N. S., VanDusseldorp, T. A., Nelson, M. T., Grgic, J., Schoenfeld, B. J., Jenkins, N. D. M., Arent, S. M., Antonio, J., Stout, J. R., Trexler, E. T., Smith-Ryan, A. E., Goldstein, E. R., Kalman, D. S., & Campbell, B. I. (2021). International Society of Sports Nutrition Position Stand: Caffeine and Exercise Performance. Journal of the International Society of Sports Nutrition, 18(1), 1."},{"id":"https://doi.org/10.1007/s00213-025-06775-1","unstructured":"Kl\u00f8ve, K., & Petersen, A. (2025). A Systematic Review and Meta-Analysis of the Acute Effect of Caffeine on Attention. Psychopharmacology, 242(9), 1909\u20131930."},{"id":"https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2016.09.001","unstructured":"McLellan, T. M., Caldwell, J. A., & Lieberman, H. R. (2016). A Review of Caffeine's Effects on Cognitive, Physical and Occupational Performance. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 71, 294\u2013312."},{"id":"https://doi.org/10.1371/journal.pone.0319533","unstructured":"Oliveira Batista, D. R., C. Silva, K. V., Torres, M., Pires Da Costa, W., Monfort-Pa\u00f1ego, M., E. Silva, P. R., & Noll, M. (2025). Effects of Energy Drinks on Mental Health and Academic Performance of University Students: A Systematic Review and Meta-Analysis Protocol. PLOS ONE, 20(3), e0319533."},{"id":"https://doi.org/10.1007/s00213-012-2889-4","unstructured":"Rogers, P. J., Heatherley, S. V., Mullings, E. L., & Smith, J. E. (2013). Faster but Not Smarter: Effects of Caffeine and Caffeine Withdrawal on Alertness and Performance. Psychopharmacology, 226(2), 229\u2013240."},{"id":"https://doi.org/10.1038/s41598-018-25919-2","unstructured":"Zhou, A., Taylor, A. E., Karhunen, V., Zhan, Y., Rovio, S. P., Lahti, J., Sj\u00f6gren, P., Byberg, L., Lyall, D. M., Auvinen, J., Lehtim\u00e4ki, T., K\u00e4h\u00f6nen, M., Hutri-K\u00e4h\u00f6nen, N., Per\u00e4l\u00e4, M. M., Micha\u00eblsson, K., Mahajan, A., Lind, L., Power, C., Eriksson, J. G., \u2026 Hypp\u00f6nen, E. (2018). Habitual Coffee Consumption and Cognitive Function: A Mendelian Randomization Meta-Analysis in up to 415,530 Participants. Scientific Reports, 8(1), 7526."}],"rid":"m0rg9-smk20","summary":"<em> Kaffee geh\u00f6rt zur Lernphase wie der Textmarker. Er macht wach, das wei\u00df jede*r aus eigener Erfahrung. Ob er auch beim Lernen hilft, ist eine andere Frage. Die Forschung zeigt ein n\u00fctzliches Werkzeug mit klaren Grenzen und einer Nebenwirkung, die ausgerechnet das Ged\u00e4chtnis trifft. </em> Die dritte Tasse um zehn Uhr abends Die Pr\u00fcfung ist in vier Tagen, das Vorlesungs-Skript hat noch zwei Kapitel, und die Augen werden schwer.","tags":["Studierende","Pr\u00fcfungsvorbereitung","Ern\u00e4hrung","Schlaf","Lernen"],"title":"Hoch die Tassen!? \u2013 hilft Koffein beim Lernen?","updated_at":1790245349,"url":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/","version":"v1"}},{"document":{"authors":[{"affiliation":[{"id":"https://ror.org/02jz4aj89","name":"Maastricht University"}],"contributor_roles":[],"family":"Willighagen","given":"Egon","url":"https://orcid.org/0000-0001-7542-0286"}],"blog":{"authors":[{"name":"Egon Willighagen"}],"community_id":"7f57028e-9d03-489c-b3b4-3d60de06bc9e","created":1710288000,"current_feed_url":"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/feed.json","description":"Chemblaics (pronounced chem-bla-ics) is the science that uses open science and computers to solve problems in chemistry, biochemistry and related fields.","doi":"https://doi.org/10.59350/chem_bla_ics","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/7f57028e-9d03-489c-b3b4-3d60de06bc9e/logo","feed_format":"application/feed+json","feed_url":"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/archive.json","filter":null,"generator":"Jekyll","home_page_url":"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"chem_bla_ics","status":"active","subfield":"1606","title":"chem-bla-ics","updated":1790208000,"use_api":true},"blog_name":"chem-bla-ics","blog_slug":"chem_bla_ics","content_html":"<p><a href=\"https://legacy.earlham.edu/~peters/fos/overview.htm\">Gold Open Access</a> is literature that has an explicit open license, like CC-BY.\nIt optionally has an article processing charge (APC). It optionally charges APC to make profit or to fund other activities, like\nsome societies do.\n<a href=\"https://legacy.earlham.edu/~peters/fos/overview.htm\">Green Open Access</a> is literature that has been made available by\nrepositories. It optionally has an open license. It optionally has a standardized license, like CC-BY. But it can also\nbe that no clear license is given or the \"license\" refers to some (local) law.</p>\n<p>Many universities have green Open Access repositories, like <a href=\"https://cris.maastrichtuniversity.nl/\">Maastricht University</a>\nand <a href=\"https://repository.ubn.ru.nl/\">Radboud University</a>. These repositories are scattered and contrary to FAIR principles,\nmetadata is not shared widely.\nOf course, prominently, scholarly publishers could provide that information. Any paywalled journal article could have a link to\na legal green open access version. It could. It would make total sense if spreading scientific knowledge is your goal.\nBut we live in an alternate universe.</p>\n<p>We are relying on third-party indexes. I here briefly describe two options, but love to read blog posts about other\nalternatives! I am not looking for routes like <a href=\"https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/\">PubMed Central</a> or\n<a href=\"https://europepmc.org/\">Europe PMC</a> that come with huge collections of open-licensed content, including\n<a href=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/2024/09/16/publishing.html\">in the FAIR JATS format</a></p>\n<p>It's really the non-OA-licensed green Open Access that we need to get indexed better.</p>\n<p>Oh, and, of course, <a href=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/2026/08/07/scientias-oudheidkunde-wetenschap-hoe-dan.html\">all Dutch literature must become green Open Access</a>.</p>\n<h2 id=\"openalex\">OpenAlex</h2>\n<p><a href=\"https://unpaywall.org/\">Unpaywall</a> (see also <a href=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/2025/01/04/isaac-browser-extension.html\">this post</a>)\nhas been collecting open access versions but is <a href=\"https://help.openalex.org/access/unpaywall/#unpaywall-and-openalex\">now including in OpenAlex</a>.\nThe <a href=\"https://help.openalex.org/data/works/open-access/\">annotation is quite rich</a> and here the question is more,\nhow can the open science community enrich this OpenAlex content.</p>\n<h2 id=\"wikidata-and-wikicite\">Wikidata and WikiCite</h2>\n<p><a href=\"https://www.wikidata.org/\">Wikidata</a> and <a href=\"https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:WikiCite\">WikiCite</a> are projects aligned with\nWikipedia, and <em>[citation needed]</em> is an\nessential part of that. We have <a href=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/tag/wikidata\">used it in our research</a>\nin multiple occassions. The curation process is transparent, providing the essential provenance\nneeded for scientific research.</p>\n<p>It provides the <a href=\"https://www.wikidata.org/wiki/Property:P953\">work available at URL</a> property and it\nhas been used to link to green Open Access versions. The extend, however, is less clear (to me). But another\nproblem is that Wikidata does not have the ambition to be a generic solution. That said, all extra links\nhelp.</p>\n<h2 id=\"schemaorg-and-web-search-indexes\">Schema.org and web search indexes?</h2>\n<p>That leaves me, for now, with the role of generic web searching. Doesn't that help? I can just search for\nthe article title, right? Well, yes. But the process of how to get your green open access article indexed\nis not clear. There are many metadata standards that your repository needs to support (e.g.\n<a href=\"https://help.openalex.org/access/unpaywall/#unpaywall-and-openalex\">OpenAlex lists 8</a> and that does not include schema.org)\nand that does not guarantee you get indexed. Worse, commercial companies are know to remove content in a opague\nprocess, like with <a href=\"https://mastodon.social/@Roelmaalderink/117319021973126519\">this video about the Meta gluurbril</a>.\nWe cannot trust that green open access metadata gets preserved.</p>\n<p>Maybe <a href=\"https://motherduck.com/blog/querying-the-entire-internet-100-billion-rows-with-motherduck/\">open web indexes</a>\nwill make a difference, but then we still need a simple API to integrate into our tools that just\nreturns the information. I had a go at this last weekend. It would look\n<a href=\"https://mastodon.social/@egonw/117302574373386172\">something like this</a>:</p>\n<p><img alt=\"\" src=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/assets/images/greenOA_URLs.png\"/></p>\n<p>But things go slowly, and FAIR metadata most certainly. But if we consistently take steps, things do change.\nFor example, after 20+ years, CrossRef now supports <a href=\"https://www.crossref.org/blog/schema-5.5-now-available-adding-credit-new-record-types-for-blogs-and-posters-and-more/\">blog as research output type</a>.</p>\n<p>I like to stress, metadata is being shared by repositories, but we should support this a bit more. We should\nreuse that data, support that, curate that, etc. Let's support our fellow open science community members!\nAnd that starts by sharing our knowledge on how all this works, does not work, could work, and\nwhat small steps we can take today and tomorrow. Looking foward to your ideas!</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/1qayb-w6z38","guid":"https://doi.org/10.59350/1qayb-w6z38","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"9g6vj-cey29","summary":"Gold Open Access is literature that has an explicit open license, like CC-BY. It optionally has an article processing charge (APC). It optionally charges APC to make profit or to fund other activities, like some societies do. Green Open Access is literature that has been made available by repositories. 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In: </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Journal f\u00fcr Medienlinguistik</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> 7, Nr. 1 (2025): 10\u201337.</span> <a href=\"https://doi.org/10.21248/jfml.2025.68\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.21248/jfml.2025.68</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine Art Nebenentdeckung bei der Arbeit mit den Daten zu den O<a href=\"https://open-access-brandenburg.de/brandenburger-oa-top-10-forschung-aus-der-europa-universitaet-viadrina-frankfurt-oder-2025/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">pen-Access-Publikationen mit Beteiligung von an der Europa Universit\u00e4t Viadrina affiliierten Autor*innen</a> war ein in Diamond Open Access und mit <a href=\"https://dp.jfml.org/2025/opr-horst-schneider-farrell-open-access-as-social-practice-the-political-of-and-experiences-with-applied-linguistics-publishing/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Open Peer Review</a></span><span style=\"font-weight: 400;\"> erschienener Beitrag, der sich dem Feld der Open-Access-Forschung zuschreiben l\u00e4sst. Britta Schneider, bis April 2026 Professorin an der Europa Universit\u00e4t und mittlerweile an der Universit\u00e4t Wien t\u00e4tig, untersuchte mit ihren Ko-Autorinnen Dorothea Horst und Emily Farrell die Frage, ob der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Sinne des Open-Access-Ansatzes tats\u00e4chlich zu mehr Teilhabe und Gleichheit f\u00fchrt oder ob damit bestehende Hierarchien eventuell wieder reproduziert werden oder anders zum Tragen kommen.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Autorinnen verbinden eine theoretische Diskussion mit einer Online-Befragung von 88 Forschenden aus der angewandten Linguistik, Soziolinguistik und verwandten Disziplinen. Theoretisch greifen sie unter anderem auf Pierre Bourdieu, Nancy Fraser und Jacques Ranci\u00e8res Konzept der \"Aufteilung des Sinnlichen\" zur\u00fcck. Dieses richtet den Blick darauf, was wahrnehmbar und anerkennbar wird und was ausgeschlossen und unsichtbar bleibt, und dient den Autorinnen als machtkritischer Analyserahmen. </span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Open Access und Open Research spielen dabei selbst eine Rolle, werfen sie doch die Frage auf, wie Wahrnehmbarkeit, Pr\u00e4senz und Teilhabe von Akteuren in der Wissenschaft reguliert werden. Der Zugang zu Publikationen und damit Forschungsergebnissen war nach dem traditionellen subskriptions- und pay-to-read-basierten Publikationsmodell durch verschiedene Barrieren (z.B. finanziell, sprachlich, lizenzrechtlich) begrenzt. Mit Pierre Bourdieu l\u00e4sst sich die Position erg\u00e4nzen, dass akademisches Kapital \u2013 etwa institutionelles Prestige, Netzwerke, finanzielle Mittel oder Zitierbarkeit \u2013 beeinflusst, wer innerhalb dieser Ordnung von wissenschaftlicher Kommunikation wahrnehmbar und wirksam werden kann.</span></p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Argumentation</span></h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die emanzipatorische Grundidee von Open Access besteht darin, diese Barriere zu senken und eine st\u00e4rker integrative Form von Wissenschaft und akademischem Diskurs zu erm\u00f6glichen. Durch den breiteren Zugang erweitert sich also der \"Raum der Wissenschaft\". Publizierte Forschungsergebnisse sind nicht mehr ausschlie\u00dflich den Angeh\u00f6rigen gut ausgestatteter Institutionen, sondern \u2013 so das Versprechen \u2013 allen zug\u00e4nglich. Allerdings bleiben auch dann weitere H\u00fcrden insbesondere sprachlicher und technischer Natur bestehen.\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend der Zugang zur Forschungspublikationen an dieser Stelle offener wird, bleibt die Herausforderung der Teilhabe bestehen. Die Barrieren f\u00fcr die Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse und f\u00fcr das Einbringen eigener Stimmen in den wissenschaftlichen Diskurs ver\u00e4ndern sich durch Open Access nicht wesentlich. </span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die \"Aufteilung des Sinnlichen\" wird also vielleicht verschoben, aber nicht aufgehoben. Statt auf Seiten der Rezeption, vor der Etablierung von Open-Access-Modellen vor allem durch Paywalls und Subskriptionskosten eingeschr\u00e4nkt, teils aber auch durch die Zugeh\u00f6rigkeit und Nichtzugeh\u00f6rigkeit zu fachkulturellen Netzwerken. Nun erscheint die Produktion der Publikation, die in wachsendem Umfang vom Zugang zu F\u00f6rdermitteln, aber auch von Publikationswissen und Prestige abh\u00e4ngt, als Schauplatz sozialer Ein- und Ausschl\u00fcsse sowie ihrer Regulierung. </span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Entsprechend werden auch bei vielen aktuellen Open-Access-Modellen und insbesondere bei den APC-basierten Ans\u00e4tzen all jene Gruppen benachteiligt, die nur \u00fcber einen begrenzten Zugang zu den entsprechend notwendigen Ressourcen verf\u00fcgen. Betroffen sind insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs, Forschende in prek\u00e4ren Positionen und Personen an ressourcenschw\u00e4cheren Einrichtungen. Auch globale Ungleichverteilungen spiegeln sich hier nach wie vor wider.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Zugang zu Publikationsm\u00f6glichkeiten h\u00e4ngt weiterhin von institutionellen Ausstattungen, F\u00f6rdermitteln, sprachlichen und geografischen Bedingungen sowie akademischem Prestige ab. W\u00e4hrend Open Access zwar die Sichtbarkeit bestehender Forschung erh\u00f6hen kann, gilt dies in der Praxis vorwiegend f\u00fcr Forschende, die auch ausreichende M\u00f6glichkeiten haben, selbst sichtbar zu werden. Fragen der Verteilungs- und Anerkennungsgerechtigkeit bleiben damit aktuell.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Besonders interessant ist, dass neben den Ressourcen selbst auch ein spezifisches Wissen \u00fcber die f\u00fcr Open Access spezifischen Publikationswege, Lizenzen, Repositorien und F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten erforderlich wird. Einrichtungen mit entsprechend qualifizierten Bibliotheken und Forschungsabteilungen helfen hier ebenso weiter wie Informationsfl\u00fcsse \u00fcber pers\u00f6nliche Netzwerke. Mit Open Access dringt also eine besondere Form der Publikationskompetenz ins Kompetenzprofil der Forschenden ein \u2013 oder wird, soziologisch gesprochen, Teil des akademischen Kapitals.\u00a0</span></p>\n<h2><b>Erkenntnisse</b></h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die beschriebenen \u00dcberlegungen des Beitrags werden durch eine Befragung erg\u00e4nzt, die \u2013 wie die Autorinnen anmerken \u2013 auf einem vergleichsweise kleinen und nicht repr\u00e4sentativen Sample beruht. Die Befragten wurden \u00fcber einschl\u00e4gige digitale Netzwerke und den professionellen Kontext der Autorinnen erreicht und stammen \u00fcberwiegend aus dem Globalen Norden. Interessant ist die Befragung vor allem insofern, als sie die Bedeutung eines spezifischen Open-Access-Wissens als Voraussetzung f\u00fcr die Teilhabe am wissenschaftlichen Diskurs hervorhebt. Dazu kommt der Fokus auf strukturelle Schw\u00e4chen. Uneinheitliche Publikationsverfahren sowie ungleiche institutionelle Rahmenbedingungen und Voraussetzungen werden als Teilhabebarrieren f\u00fcr die offene Wissenschaft identifiziert.\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Zustimmung zu Open Access im Sample ist gro\u00df: \u00dcber 90% der Befragten halten Open Access f\u00fcr den demokratischen Zugang zu Wissen f\u00fcr sehr oder \u00e4u\u00dferst wichtig. Open Access wird auch praktiziert. Unter den Befragten haben 75% entsprechende Erfahrungen und weitere planen, zuk\u00fcnftig Open Access zu publizieren.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Defizite bestehen vor allem beim \u00dcberblick \u00fcber die Publikationspraxis. Mehr als 40% der Befragten wissen nicht, wo sie F\u00f6rdermittel beantragen k\u00f6nnen. Rund 45% der Befragten kennen die Open-Access-Policy ihrer Institution nicht. Auch generell gehen die Vorstellungen davon, was genau als Open Access gilt, deutlich auseinander. iele nutzen Plattformen wie Academia.edu oder ResearchGate als eine Art alltagspraktische Open-Access-L\u00f6sung.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Neben den Kosten spielen auch wissenschaftssoziologisch bekannte Faktoren bei einer eventuellen Zur\u00fcckhaltung eine Rolle, wenn Forschende Open Access nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt nutzen: Karriere- und Prestigeerwartungen sind bislang nicht immer mit offener Wissenschaft vereinbar. Hinzu kommt die wahrgenommene mangelnde institutionelle Unterst\u00fctzung.</span></p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Takeaways</span></h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aus der Argumentation des Beitrags l\u00e4sst sich auch f\u00fcr die Diskussion um offene Wissenschaft und Wissenschaftspolitik im Land Brandenburg die Anschlussfrage ableiten, wer unter welchen Bedingungen im Wissenschaftssystem publizieren, sichtbar und anerkannt werden sowie am wissenschaftlichen Diskurs teilnehmen kann. Aus Sicht der Vernetzungs- und Kompetenzstelle lassen sich dazu folgende Punkte festhalten:</span></p>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Neben dem Rezeptions- beziehungsweise Lesezugang sollte noch intensiver auf die Produktions- und Publikationsbedingungen sowie auf deren m\u00f6glichst gerechte und teilhabeorientierte Gestaltung geschaut werden. Diamond Open Access und wissenschaftsgeleitetes Publizieren sind daf\u00fcr aktuelle Ans\u00e4tze.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Solche Ans\u00e4tze betreffen auch die Finanzierungsmodelle: Alternativen zum APC-Modell sind notwendig, weil selbst durch institutionelle Publikationsunterst\u00fctzungen und Fonds eine Teilhabe aller Forschenden nur schwer abgesichert werden kann. Die Nutzung der bestehenden und nach unserer Erfahrung bereits jetzt stark nachgefragten Angebote setzt gegenw\u00e4rtig das benannte Open-Access-Strukturwissen und /oder geeignete lokale Beratungs- und Supportangebote voraus.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\">Vorhandene \u00f6ffentliche Open-Access-Infrastrukturen wie Repositorien und begleitende Services sollten im Hinblick auf ihre Bedeutung f\u00fcr Teilhabe sowie auf eine intensivere Nutzung und st\u00e4rkere Verzahnung mit wissenschaftlichen Publikationskulturen und dem Scholar-led-Ansatz gepr\u00fcft und weiterentwickelt werden.</li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Angebote der Hochschulbibliotheken zur Beratung und Begleitung von Open-Access-Publikationen bestehen bereits. Sie sollten jedoch bewusst Formen von Open Access einbeziehen, die auf gr\u00f6\u00dfere Teilhabegleichheit und Bibliodiversit\u00e4t zielen.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\">Anerkennungs- und Bewertungsstrukturen f\u00fcr wissenschaftliche Beitr\u00e4ge m\u00fcssen st\u00e4rker auf differenzierte qualitative Kriterien setzen, die vielf\u00e4ltige Publikationswege gleicherma\u00dfen ber\u00fccksichtigen.</li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00f6rderprogramme f\u00fcr offene Wissenschaft sollten transparent, leicht auffindbar, verst\u00e4ndlich und niedrigschwellig sein. Zugleich ist eine nachhaltige und bedarfsgerechte Ausstattung erforderlich, die dem Ziel einer breiten Partizipation unterschiedlicher Communities gerecht wird.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Es braucht \u00fcbergreifende, kommunikationsstrategisch differenzierte und dauerhafte Vermittlungsangebote zu Open-Access-Wissen gerade auch f\u00fcr Zielgruppen, die bisher weniger erreicht werden. Diese Zielgruppen sollten gezielt identifiziert und adressiert werden.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Open-Access-Kompetenz sollte systematisch als Bestandteil der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses vermittelt werden.</span></li>\n</ul>\n<p>\u00a0</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/8kxzb-3k358","guid":"https://open-access-brandenburg.de/?p=10240","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"c4paw-9ch65","summary":"Zu: Dorothea Horst, Britta Schneider,","tags":["OA Takeaways","Akademisches Kapital","Diamond Open Access","Forschungsbewertung","Jacques Ranci\u00e8re"],"title":"OA-Takeaways: Wie l\u00e4sst sich ein teilhabeorientiertes Open Access besser gestalten?","updated_at":1790261711,"url":"https://open-access-brandenburg.de/oa-takeaways-wie-laesst-sich-ein-teilhabeorientiertes-open-access-besser-gestalten/","version":"v1"},{"authors":[{"contributor_roles":[],"name":"Research Software Alliance"}],"blog":{"authors":[{"name":"Research Software Alliance"}],"community_id":"79c5ab82-d540-413c-a8cf-3e55d0135a40","created":1780876800,"current_feed_url":null,"description":"Recent content on Research Software Alliance","doi":"https://doi.org/10.59350/researchsoft","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/79c5ab82-d540-413c-a8cf-3e55d0135a40/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://www.researchsoft.org/feed.xml","filter":null,"generator":"Hugo","home_page_url":"https://www.researchsoft.org/","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":null,"slug":"researchsoft","status":"active","subfield":"1802","title":"Research Software Alliance","updated":1790208000,"use_api":null},"blog_name":"Research Software Alliance","blog_slug":"researchsoft","content_html":"<p>This month's news includes:</p>\n<ul>\n<li>Research software community news, including the Helmholtz Association's Software Quality Indicator (SQI)</li>\n<li>Funding opportunities, including the 2027 Better Scientific Software (BSSw) Fellowship Program</li>\n<li>International Research Software Conference (IRSC26) keynote recordings available</li>\n<li>Resources</li>\n<li>Community events, including USRSE'26</li>\n</ul>\n<p><strong><a href=\"https://preview.mailerlite.io/preview/778129/emails/199409957490132620\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Read the September newsletter</a></strong></p>","doi":"https://doi.org/10.59350/nebvb-kqk56","guid":"https://www.researchsoft.org/news/2026-09/","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"zjfmj-h6106","summary":"This month's news includes: Research software community news, including the Helmholtz Association's Software Quality Indicator (SQI) Funding opportunities, including the 2027 Better Scientific Software (BSSw) Fellowship Program International Research Software Conference (IRSC26) keynote recordings available Resources Community events, including USRSE'26 <strong> Read the September newsletter </strong>","title":"ReSA Newsletter: September 2026","updated_at":1790260603,"url":"https://www.researchsoft.org/news/2026-09/","version":"v1"},{"authors":[{"contributor_roles":[],"family":"Singson","given":"Lea"}],"blog":{"authors":[{"name":"Redaktion iRights.info"}],"community_id":"7d3b25fd-a4a8-4155-8e76-99d6be06706a","created":1694736000,"current_feed_url":null,"description":"Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt","doi":"https://doi.org/10.59350/irights","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/7d3b25fd-a4a8-4155-8e76-99d6be06706a/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://irights.info/feed/atom","filter":null,"generator":"Other","home_page_url":"https://irights.info/","issn":null,"language":"deu","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"irights","status":"active","subfield":"3308","title":"iRights.info","updated":1790255863,"use_api":false},"blog_name":"iRights.info","blog_slug":"irights","content_html":"<p>Wie lizenziert man OERs, wenn diese aus so genanntem \"gemischtem Material\" mit KI-Anteil bestehen? Und wann haben solche Inhalte urheberrechtliche Relevanz? Mehr dazu hier:</p>\n<p><span id=\"more-32904\"></span></p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz unterst\u00fctzt Schaffende auch bei der Erstellung von OERs in variablem Umfang. H\u00e4ufig entstehen dabei so genannte \"gemischte Materialien\". Damit gemeint sind Materialien, die entweder aus einer Zusammenstellung von KI-generierten und pers\u00f6nlich erstellten Elementen bestehen oder aus einem Inhalt, f\u00fcr dessen Erstellung KI und Mensch zusammenwirken. Je nachdem, wie das gemischte Material beschaffen ist, gibt es dabei in Bezug auf die Lizenzierbarkeit und die Kennzeichnung des KI-Dienstes verschiedene Aspekte zu beachten.</p>\n<h2>Was sind gemischte Inhalte?</h2>\n<p>Bei gemischten Materialien ist zwischen <strong>Inhalten mit trennbaren Elementen</strong> und <strong>Inhalten mit einem Hauptelement mit zwei Erstellungsmethoden</strong> zu unterscheiden:</p>\n<p>Verfasst eine Autorin f\u00fcr einen Online-Artikel beispielsweise einen Text und f\u00fcgt diesem ein KI-generiertes Titelbild hinzu, handelt es sich bei der Kombination aus Text und Bild um ein gemischtes Material, wobei das Bild und der Text dabei zwei voneinander trennbare Elemente sind.</p>\n<p>L\u00e4sst die Autorin den Text selbst teilweise mit KI erstellen und verfasst ihn teilweise selbst, liegt mit dem Text ein Hauptelement mit zwei Erstellungsmethoden vor.</p>\n<h2>Wann wird ein KI-Beitrag urheberrechtsrelevant?</h2>\n<p>Da ein urheberrechtlicher Schutz \u2013 und damit auch eine Lizenzierung mit CC BY \u2013 eine pers\u00f6nliche geistige Sch\u00f6pfung voraussetzt, sind KI-generierte Materialien mangels menschlicher Sch\u00f6pfung nicht schutz- und lizenzierf\u00e4hig. KI-Output ist damit von sich aus gemeinfrei bzw. \"open\".</p>\n<div class=\"merksatz\">\n<p><strong>Prompt versus pers\u00f6nliche geistige Sch\u00f6pfung</strong></p>\n<p>KI-Outputs werden durch das Eingeben eines Befehls, eines so genannten Prompts, erzeugt. Eine <a href=\"https://irights.info/artikel/schoepfungshoehe-urheberrecht-werk/32592\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">pers\u00f6nliche geistige Sch\u00f6pfung</a> setzt voraus, dass eine Person ein Werk durch eigene kreative, individuelle Entscheidungen formt. Da ein Prompt als Steuerung eines technischen Systems zu verstehen und rein anweisend ist, erf\u00fcllt er nicht die Voraussetzung einer pers\u00f6nlichen geistigen Sch\u00f6pfung.</p>\n</div>\n<p>In der Praxis wird der Output nach dem Prompt h\u00e4ufig noch verfeinert. In so einem Fall kann es urheberrechtlichen Schutzf\u00e4higkeit des Prompts kommen, wenn der kreative Beitrag der Erstellerin st\u00e4rker hervortritt, als die KI-generierten Inhalte. Mehr dazu <a href=\"https://open-educational-resources.de/oer-und-cc-lizenzen-bei-generativer-ki/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">hier</a>.</p>\n<h2>Wie lizenziere ich gemischte Inhalte?</h2>\n<p>Hier gilt Unterschiedliches, je nachdem, ob es sich um Inhalte mit trennbaren oder untrennbaren Elementen handelt.</p>\n<p><strong>1. Inhalte mit trennbaren Elementen</strong></p>\n<p>Da die KI-generierten Inhalte naturgem\u00e4\u00df gemeinfrei sind, sollten diese mit einem <a href=\"https://creativecommons.org/public-domain/pdm/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Public Domain Mark</a> versehen werden. Die selbst erstellten, urheberrechtlich gesch\u00fctzten Inhalte k\u00f6nnen lizenziert werden. Damit der Inhalt als OER genutzt werden kann, empfiehlt sich die Lizenzierung mit der <a href=\"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">CC BY 4.0</a>-Lizenz. Soll das gemischte Material einheitlich lizenziert werden, empfiehlt sich die <a href=\"https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de\">CC0-Lizenz</a>. Da diese Lizenz die lizenzierten Inhalte in die Gemeinfreiheit entl\u00e4sst, eignet sie sich auch zur Kennzeichnung von vornherein gemeinfreien Inhalten. Genaueres dazu <a href=\"https://open-educational-resources.de/was-die-cc0-freigabe-bedeutet-und-welche-moeglichkeiten-sie-eroeffnen/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">hier</a>.</p>\n<p><strong>2. Inhalte mit einem Hauptelement</strong></p>\n<p>Bei Inhalten, die aus einem Hauptelement bestehen, durch die Mischung aus KI-Generierung und pers\u00f6nlichem Schaffen entstanden sind und bei denen der Schwerpunkt der Erstellung im pers\u00f6nlichen Schaffen liegt, kann der Inhalt insgesamt mit einer Lizenz wie der CC BY 4.0-Lizenz versehen werden. Liegt der Schwerpunkt in der KI-Generierung, ist der Inhalt insgesamt als gemeinfrei zu kennzeichnen. In beiden F\u00e4llen kann auch hier eine CC0 Lizenz verwendet werden.</p>\n<h2>Wie mache ich KI-Anteile transparent?</h2>\n<p>Im Kontext der KI-Verordnung hat die EU-Kommission j\u00fcngst einen <a href=\"https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/news/commission-publishes-code-practice-marking-and-labelling-ai-generated-content\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Verhaltenskodex f\u00fcr die Kennzeichnung von KI-Inhalten</a> ver\u00f6ffentlicht. In diesem Leitfaden finden sich auch Vorschl\u00e4ge f\u00fcr KI-Kennzeichnungs-Symbole, die <a href=\"https://irights.info/artikel/kennzeichnung-ki-output/32771\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">hier</a> n\u00e4her dargestellt werden. Auch wer individuelle OER-Materialien erstellt, kann hieraus Orientierungshilfen f\u00fcr die KI-Kennzeichnung ableiten. Generell empfiehlt es sich bei der Erstellung von OER-Materialien mit KI den verwendeten KI-Dienst zu nennen. Dar\u00fcber hinaus sollten Erstellende darstellen, wof\u00fcr KI genau verwendet wurde und der Prompt sollte allgemein beschrieben werden. Bei Materialien mit trennbaren Anteilen bietet sich die Kennzeichnung so nah am KI-Inhalt wie m\u00f6glich an (beim Text-Bild-Beispiel also direkt unter dem Bild). Bei Materialien mit einem Hauptelement kann der Hinweis unter dem Inhalt erfolgen.</p>\n<p><em>Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil einer Kooperation von\u00a0</em><a href=\"https://irights.info/schlagwort/oerinfo\"><em>iRights.info</em></a><em>, dem\u00a0</em><a href=\"https://www.bildungsserver.de/\"><em>Deutschen Bildungsserver</em></a><em>\u00a0und\u00a0<a href=\"https://open-educational-resources.de/\">OERinfo</a>. Der Text stammt von Lea Singson, steht unter der Lizenz <a href=\"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de\">CC BY 4.0</a>\u00a0und wurde zun\u00e4chst bei\u00a0<a href=\"https://open-educational-resources.de/die-mischung-machts-kennzeichnung-und-lizenzierung-von-materialien-mit-ki-anteil/\">OERinfo</a>\u00a0ver\u00f6ffentlicht.</em></p>\n<div class=\"merksatz\">\n<h2>Sie m\u00f6chten iRights.info unterst\u00fctzen?</h2>\n<p><strong><a href=\"https://irights.info/\">iRights.info</a>\u00a0informiert und erkl\u00e4rt rund um das Thema \"Urheberrecht und Kreativit\u00e4t in der digitalen Welt\". Alle Texte erscheinen kostenlos und offen lizenziert.</strong></p>\n<p><strong>Wenn Sie m\u00f6gen, k\u00f6nnen Sie uns \u00fcber die\u00a0</strong><strong>gemeinn\u00fctzige\u00a0<a href=\"https://www.betterplace.org/de/projects/120241-irights-info-informationsplattform-zum-urheberrecht-in-der-digitalen-welt\">Spendenplattform Betterplace</a>\u00a0unterst\u00fctzen und daf\u00fcr eine Spendenbescheinigung erhalten. Betterplace akzeptiert PayPal, Bankeinzug, Kreditkarte, paydirekt oder \u00dcberweisung.</strong></p>\n<p><strong>Besonders freuen wir uns \u00fcber einen regelm\u00e4\u00dfigen Beitrag, beispielsweise als monatlicher Dauerauftrag.\u00a0F\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung dankt Ihnen herzlich der\u00a0<a href=\"https://irights.info/was-ist-irightsinfo-projekttrger\">gemeinn\u00fctzige iRights e.V.</a>!</strong></p>\n<hr/>\n<p><strong>DOI f\u00fcr diesen Text: \u00a0\u00b7 automatische DOI-Vergabe f\u00fcr Blogs \u00fcber <a href=\"https://rogue-scholar.org/communities/irights/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">The Rogue Scholar</a></strong></p>\n</div>\n<p><script async=\"async\" src=\"https://www.betterplace.org/de/widgets/overlays/EjCxZ8kpYxhZeyTSTKxRZ33M.js\" type=\"text/javascript\"></script></p>\n<p>The post <a href=\"https://irights.info/artikel/gemischtes-material-ki/32904\">Die Mischung macht's: Kennzeichnung und Lizenzierung von Materialien mit KI-Anteil</a> appeared first on <a href=\"https://irights.info\">iRights.info</a>.</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/p3anr-8y918","guid":"https://irights.info/?post_type=custom_artikel&p=32904","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"3n4fc-x2226","summary":"Wie lizenziert man OERs, wenn diese aus so genanntem \"gemischtem Material\" mit KI-Anteil bestehen? 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Dieses Gespr\u00e4ch mit Tom Shaw, Library Engagement Lead beim OJC, befasst sich mit der Rolle des OJC bei der Unterst\u00fctzung von Diamond-Open-Access-Zeitschriften und der F\u00f6rderung einer gerechteren Publikationslandschaft\n\n\noa.blog: Was ist das Open Journals Collective?\n\nTom Shaw: W\u00e4hrend meiner Zeit als wissenschaftlicher Bibliothekar habe ich in einigen Bibliotheken gearbeitet, wo wir neue strategische Ans\u00e4tze f\u00fcr Bibliotheksbest\u00e4nde und offene Forschung entwickelt haben. Unsere Ideen in die Realit\u00e4t umzusetzen, erwies sich jedoch als viel schwieriger als die Ausarbeitung der Strategie. Wir wollten in Alternativen zu Paywalls und APCs investieren, aber die einzige M\u00f6glichkeit, dies zu tun, bestand darin, kleine Initiativen \u2013 in der Regel von individuellen Verlagen \u2013 zu unterst\u00fctzen. Es gab eigentlich keinen praktikablen Weg, in Alternativen in einem Umfang zu investieren, der die Publikationslandschaft selbst allm\u00e4hlich ver\u00e4ndern k\u00f6nnte. Aber mittlerweile gibt es einen solchen Weg! Um mit der Exekutivdirektorin des OJC, Caroline Edwards, zu sprechen, bietet das OJC eine gerechte, nachhaltige, community-geleitete Alternative zu den von wissenschaftlichen Gro\u00dfverlagen angebotenen \"Big Deals\". \n\nDas OJC ist selbst kein Verlag. Anstatt zu versuchen, ein weiterer Diamond-Open-Access-Verlag zu sein, unterst\u00fctzen wir bestehende Diamond-Open-Access-Zeitschriften und sorgen f\u00fcr deren Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Das OJC bietet einen alternativen\"Big Deal\" f\u00fcr Bibliotheken an, der auf unterschiedlichen Werten, einem anderen Ethos und einem anderen Gesch\u00e4ftsmodell basiert als die \"Big Deals\" der kommerziellen Gro\u00dfverlage. Im Wesentlichen arbeiten wir daran, das, was bereits existiert, zu unterst\u00fctzen und im Mainstream zu etablieren. Und letztlich arbeiten wir daran, Bibliotheken eine Ausstiegsoption (exit ramp) aus transformativen Vertr\u00e4gen zu erm\u00f6glichen und von der Finanzierung gro\u00dfer kommerzieller Publikationsmodelle auf ein Community-getragenes, gemeinn\u00fctziges Diamond-Open-Access-Publizieren umzustellen.\n\n\noa.blog: Wie funktioniert das OJC-Modell in der Praxis?\n\nTS: Durch den Beitritt zum OJC k\u00f6nnen Bibliotheken in gro\u00dfem Umfang in Diamond Open Access investieren und die langfristige Nachhaltigkeit von gemeinn\u00fctzigen Diamond-Open-Access-Zeitschriften unterst\u00fctzen. Die von Bibliotheken gezahlten Mitgliedschaftsbeitr\u00e4ge werden zur Finanzierung der Zeitschriften in unserem Angebotspaket (collection) verwendet und erm\u00f6glichen ihnen somit eine nachhaltige Zukunft. \n\nAbh\u00e4ngig von ihrer disziplin\u00e4ren Ausrichtung k\u00f6nnen Bibliotheken entscheiden, ob sie das gesamte multidisziplin\u00e4re Angebotspaket (278 Zeitschriften) unterst\u00fctzen m\u00f6chten, nur die Titel aus den Bereichen Kunst, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften (198 Zeitschriften) oder nur die MINT-Titel (80 Zeitschriften). Die Mitgliedschaftsbeitr\u00e4ge sind in drei verschiedene Stufen unterteilt \u2013 Klein, Mittel und Gro\u00df \u2013 basierend auf der Anzahl der Vollzeit\u00e4quivalente der Studierenden. Bibliotheken, die die Initiative \u00fcber den Standardbeitrag hinaus unterst\u00fctzen m\u00f6chten, stehen vier h\u00f6here Beitragsstufen zur Verf\u00fcgung: Bronze, Silber, Gold und Platin. Zeitschriften in der OJC-Sammlung m\u00fcssen eine Reihe von Voraussetzungen erf\u00fcllen, wie beispielsweise, dass sie wissenschafts- oder community-geleitet und im Directory of Open Access Journals verzeichnet sind. \n\nAu\u00dferdem haben wir vor Kurzem eine neue M\u00f6glichkeit eingef\u00fchrt, wie Bibliotheken und andere Organisationen uns unterst\u00fctzen k\u00f6nnen: unser Supporters Programme. Es erm\u00f6glicht Bibliotheken, einen Einmalbetrag ihrer Wahl in das OJC zu investieren, ohne wiederkehrende Verpflichtung. Die Bibliotheksmitgliedschaft bleibt zwar der wichtigste Weg f\u00fcr Bibliotheken, in das OJC zu investieren, doch das Supporters Programme bietet zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t und wurde aufgrund von R\u00fcckmeldungen einiger Bibliotheken ins Leben gerufen, wonach die Kosten der vollen Mitgliedschaft ein Hindernis darstellten.\n\n\noa.blog: Sie haben einen Vergleich gezogen zwischen dem OJC und einer Ausstiegsoption (exit ramp) aus kommerziellen Publikationsmodellen. Es gibt jedoch bereits mehrere andere Diamond-Open-Access-Dienste, insbesondere institutionelle Infrastrukturen, wie beispielsweise Universit\u00e4tsverlage. Was hebt OJC von diesen anderen Angeboten ab?\n\nTS: Da wir beim OJC mit einer Reihe bestehender Open-Access-Verlage zusammenarbeiten, basiert unser Modell auf Kollaboration mit anderen Diamond-Open-Access-Verlagen. Das ist einer der Gr\u00fcnde, weshalb wir uns von anderen unterscheiden. Wir erm\u00f6glichen es Bibliotheken, eine breite Palette von bestehenden Diamond-Open-Access-Zeitschriften in einem gr\u00f6\u00dferen Umfang zu unterst\u00fctzen, als dies bisher m\u00f6glich war. Au\u00dferdem sind wir eine globale Organisation mit einer durch und durch internationalen Reichweite, w\u00e4hrend viele bestehende Initiativen nur in einem bestimmten Land oder einer bestimmten Region gelten. Aber wir sehen auch einen Mehrwert in einem diversen und lebendigen Publikations\u00f6kosystem, wo viele Initiativen \u2013 gro\u00df und klein, lokal und global \u2013 ein gemeinsames Ziel verfolgen. Wir glauben, dass wir das Potenzial haben, das Verlagswesen im Zeitschriftenbereich erheblich zu ver\u00e4ndern, aber wir sind keineswegs der einzige Katalysator, der diese Ver\u00e4nderung bewirken kann. \n\nWeil wir mit einer Reihe bestehender Verlage zusammenarbeiten, ist die OJC-F\u00f6rderung ausdr\u00fccklich darauf ausgelegt, etwaige bereits existierende Finanzierungsquellen, die einer Zeitschrift zur Verf\u00fcgung stehen, zu erg\u00e4nzen, anstatt sie zu duplizieren. Viele unserer Zeitschriften verf\u00fcgen bereits \u00fcber F\u00f6rdermittel, die zum Teil aus Bibliothekmitgliedschaftsprogrammen stammen, wie sie beispielsweise von der Open Library of Humanities und \u00c9rudit betrieben werden. Diese Zeitschriften haben lediglich Anspruch auf einen reduzierten Betrag an Zusatzf\u00f6rderung, der dennoch eine wichtige Rolle spielt. Damit geht das OJC die Abh\u00e4ngigkeit von unbezahlter Arbeit an und sorgt f\u00fcr mehr Gleichheit mit dem kommerziellen Verlagswesen, indem es F\u00f6rdermittel bereitstellt, die f\u00fcr Aufgaben wie Lektorat und Grafikdesign verwendet werden k\u00f6nnen. Bibliotheken k\u00f6nnen sicher sein, dass sie durch ihren Beitritt zum OJC niemals die F\u00f6rdermittel duplizieren, die eine Zeitschrift bereits erh\u00e4lt. \n\n\noa.blog: Wie war die Resonanz auf Ihre Initiative bisher?\n\nTS: Wir freuen uns sehr \u00fcber die Resonanz der internationalen Bibliotheksgemeinschaft. Unsere Vision f\u00fcr das OJC hat offensichtlich gro\u00dfen Anklang gefunden, und das bisherige Feedback war \u00fcberw\u00e4ltigend positiv. Au\u00dferdem freuen wir uns sehr, dass wir seit Januar dieses Jahres 47 Bibliotheksmitglieder begr\u00fc\u00dfen durften. Wir sind uns des Drucks bewusst, dem viele Bibliotheken weltweit ausgesetzt sind, und wir wissen die Anstrengungen, die unsere Mitglieder unternommen haben, um dem OJC beizutreten, sehr zu sch\u00e4tzen. Wir haben 25 Mitgliedsbibliotheken im Vereinigten K\u00f6nigreich, 17 in den USA, eine in Australien, und eine wachsende Zahl von Mitgliedern in Kontinentaleuropa \u2013 darunter unser erstes Mitglied in Deutschland, die Technische Informationsbibliothek (TIB).\n\nFinanziell haben wir 74 % unseres Einnahmeziels f\u00fcr 2026 erreicht und 1.974.355 \u00a3 (2.298.544 \u20ac) gesammelt. Au\u00dferdem haben wir k\u00fcrzlich einen Zuschuss in H\u00f6he von 711.900 $ von der Gates-Stiftung erhalten, der es uns erm\u00f6glichen wird, unsere Aktivit\u00e4ten in den Jahren 2027 und 2028 auszuweiten.\n\n\noa.blog: Wie werden Sie die OJC-Zeitschriftensammlung erweitern?\n\nTS: Unser erstes Angebotspaket umfasst 278 Zeitschriften, aber wir arbeiten bereits daran, es weiter auszubauen. Unsere Verlagspartner haben neue Titel aus ihrem Verlagsprogramm f\u00fcr die Aufnahme in das Angebotspaket und eine F\u00f6rderung im n\u00e4chsten Jahr und dar\u00fcber hinaus vorgeschlagen. Au\u00dferdem erweitern wir den Kreis unserer Verlagspartner, und im Anschluss an eine offene Ausschreibung zu Beginn dieses Jahres sind derzeit acht neue Verlage dabei, sich dem OJC anzuschlie\u00dfen. Wir sind jedoch bestrebt, nachhaltig zu wachsen, und jede Erweiterung unseres Angebotspakets muss in einem angemessenen Verh\u00e4ltnis zu unseren Einnahmen aus Bibliotheksmitgliedschaften stehen. \n\nDie F\u00f6rderung bestehender Diamond-Open-Access-Zeitschriften ist nur ein Teil der Geschichte. Im Mittelpunkt unseres Ansatzes steht die Unterst\u00fctzung von wissenschaftlichen Zeitschriften bei der Umstellung von einem subskriptions- oder APC-basierten Modell auf Diamond Open Access (auch Flipping genannt). Wir werden finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Umstellung bereitstellen, aber auch Unterst\u00fctzung, die \u00fcber das Geld hinausgeht. Wenn Zeitschriften ein neues Zuhause bei einem bestehenden Diamond-Open-Access-Verlag ben\u00f6tigen, k\u00f6nnen wir ihnen dabei helfen, Kontakte zu kn\u00fcpfen. Und wenn Zeitschriftenredakteur*innen Unterst\u00fctzung, Begleitung und Best\u00e4rkung durch Redakteur*innen, die eine Zeitschrift schon einmal \"geflippt\" haben, k\u00f6nnen wir ihnen auch dabei helfen.\n\nDamit Diamond Open Access sich im Mainstream etablieren kann, m\u00fcssen wir den \u00dcbergang renommierter Fachzeitschriften zum Diamond-Open-Access-Modell unterst\u00fctzen. Wir sind uns bewusst, dass das Ansehen, das Publikationsorten zugeschrieben wird, und dessen Korrelation mit dem akademischen Status und dem beruflichen Aufstieg problematisch ist. Allerdings kann Diamond Open Access sein wahres Potenzial erst dann entfalten, wenn bestehende Titel, in denen Autor*innen ver\u00f6ffentlichen m\u00f6chten, ihre Gesch\u00e4ftsmodelle umstellen. Und wenn die Herausgeberschaft den Wunsch hat, den bisherigen kommerziellen Verlag zu verlassen, halten wir es f\u00fcr richtig, diesen Schritt zu unterst\u00fctzen.\n\n\noa.blog: Was sind Ihre Priorit\u00e4ten im Zuge des Wachstums und der Weiterentwicklung des OJC? Welche strategischen Ziele leiten diesen Prozess, und sind derzeit konkrete Projekte im Gange?\n\nTS: Letztendlich wollen wir das OJC zu einer bedeutenden Bewegung ausbauen, um das wissenschaftliche Verlagswesen zum Besseren zu ver\u00e4ndern. Wir sind uns jedoch sehr wohl bewusst, dass dies nicht von selbst geschehen wird. Auch wenn viele Bibliotheken unsere Werte offensichtlich teilen und unsere Vision unterst\u00fctzen, kann es f\u00fcr sie ein komplexer und langer Weg sein, ihre Budgets umzuschichten, weg von kommerziellen \"Big Deals\", um in Diamond Open Access zu investieren. Wir m\u00fcssen mit unseren Bibliotheksmitgliedern zusammenarbeiten, um das OJC zu der Ausstiegsoption aus transformativen Vertr\u00e4gen zu machen, die wir uns w\u00fcnschen. \n\nEin Teil unseres Vorgehens, wie wir das umsetzen wollen, ist unser kollektiver Ansatz f\u00fcr die Governance des OJC. Jedes Bibliotheksmitglied erh\u00e4lt einen Sitz in unserem Bibliotheksbeirat (Library Board), wodurch es erheblichen Einfluss auf die F\u00fchrung und zuk\u00fcnftige Ausrichtung der Organisation aus\u00fcbt. Der Bibliotheksbeirat arbeitet auf Augenh\u00f6he mit unserem Verlegerbeirat (Publisher Board) und unserem Wissenschaftlichen Beirat (Academic Board), die von einer Reihe dynamischer und aktiver Arbeitsgruppen unterst\u00fctzt werden. Unsere Bibliotheksmitglieder sind unsere Partner und unsere Kooperationspartner \u2013 und nicht nur reine Gesch\u00e4ftskunden. Mit diesem Ansatz schaffen wir eine Kultur, die in krassem Gegensatz zu dem steht, was viele Bibliotheken in der Gesch\u00e4ftswelt erleben, wo es nicht ungew\u00f6hnlich ist, keinen Kontakt zu einem Verk\u00e4ufer zu haben, bis die n\u00e4chste Rechnung f\u00e4llig wird. Die Weiterentwicklung dieses kollektiven Ansatzes zu einer neuen Art der Organisationsf\u00fchrung ist entscheidend f\u00fcr das OJC im Zuge unseres Wachstums.\n\nEine damit verbundene Priorit\u00e4t f\u00fcr uns ist es, unsere Zusammenarbeit mit anderen gemeinn\u00fctzigen Organisationen, die im Bereich Open-Access-Publizieren t\u00e4tig sind, zu vertiefen. Auch wenn wir \u00fcberzeugt sind, dass wir das Potenzial haben, das wissenschaftliche Verlagswesen ma\u00dfgeblich zu beeinflussen, k\u00f6nnen wir das nicht im Alleingang schaffen. Wir haben eine besonders enge Beziehung zum Open Book Collective, die sich in einem Memorandum of Understanding zwischen unseren beiden Organisationen widerspiegelt, sowie in gemeinsamen Initiativen, wie beispielsweise unserem Impact-Dashboard-Projekt (siehe unten).\n\nIn anderen Bereichen ist es f\u00fcr Bibliotheken unerl\u00e4sslich, die Auswirkungen und die Rentabilit\u00e4t einer OJC-Bibliotheksmitgliedschaft verstehen zu k\u00f6nnen \u2013 sowohl, um einen Beitritt zu begr\u00fcnden, als auch, um Entscheidungen \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung der Mitgliedschaft zu untermauern. Wir arbeiten daran, entsprechende quantitative und qualitative Routen bereitzustellen. Erstens, als Teil eines gemeinsamen Projekts mit dem Open Book Collective, entwickeln wir derzeit ein Impact Dashboard f\u00fcr die Zeitschriften in der OJC-Sammlung. Das Impact Dashboard wird eine vollst\u00e4ndig Open-Source-Plattform sein, die Daten \u00fcber unsere Zeitschriften bereitstellt, darunter Angaben zu den institutionellen Zugeh\u00f6rigkeiten von Autor*innen und Herausgeber*innen, OJC-Publikationen nach L\u00e4ndern aufgeschl\u00fcsselt, Nutzungsdaten und Zitationsdaten. Entscheidend ist, dass das Dashboard Bibliotheken in die Lage versetzen wird, wichtige Fragen zu ihren Einrichtungen zu beantworten, beispielsweise wie viele ihrer Akademiker*innen in OJC-Zeitschriften ver\u00f6ffentlicht haben. Auf der qualitativen Seite: Jedes Mal, wenn wir unsere Zeitschriften finanziell unterst\u00fctzen, werden sie uns dar\u00fcber Bericht erstatten, wie sie die F\u00f6rdermittel verwendet haben, welche Auswirkungen dies f\u00fcr ihre Zeitschrift hatten, und was sie dadurch tun konnten, was sie sich sonst nicht h\u00e4tten leisten k\u00f6nnen. Dies bietet den Bibliotheken eine Argumentationsgrundlage, um die direkten Auswirkungen ihrer Investitionen in das OJC aufzuzeigen.\n\n\noa.blog: Zum Abschluss eine ziemlich einfache Frage: Wie k\u00f6nnen Bibliotheken, die sich f\u00fcr Ihre Arbeit interessieren \u2013 und vielleicht sogar daran interessiert sind, Mitglied zu werden \u2013, mehr Informationen erhalten und sich mit Ihnen in Verbindung setzen?\n\nTS: Wir w\u00fcrden uns sehr \u00fcber eine Nachricht von Bibliotheken freuen \u2013 egal, wo Sie sind! Bitte besuchen Sie openjournalscollective.org, um mehr Informationen zu erhalten und sich f\u00fcr unseren Newsletter anzumelden. Wenn Sie mehr \u00fcber die Bibliotheksmitgliedschaft wissen m\u00f6chten, schicken Sie bitte eine E-Mail an thomas.shaw@openjournalscollective.org (OJCs Library Engagement Lead), um einen Videoanruf zu vereinbaren. Ich werde an den Open-Access-Tagen 2026 in Linz teilnehmen und werde einen Workshop pr\u00e4sentieren und gemeinsam leiten. Schicken Sie mir bitte eine E-Mail, wenn Sie ebenfalls teilnehmen und Sie gerne mit mir treffen m\u00f6chten, um \u00fcber das OJC zu sprechen.\n\n\nSuggested Citation\nShaw, T., (2026): \"Open Journals Collective: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft f\u00fcr Diamond-Open-Access-Zeitschriften\". open-access.network. \n\n\nDieser Beitrag ist lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (CC BY 4.0).","doi":"https://doi.org/10.64395/qp2y0-p8d85","guid":"https://open-access.network/blog/open-journals-collective-auf-dem-weg-zu-einer-nachhaltigen-zukunft-fuer-diamond-open-access-zeitschriften","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"jca65-6q135","summary":"Open Journals Collective: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft f\u00fcr Diamond-Open-Access-Zeitschriften Bei einem oa.talk im Juni sprachen Vertreter*innen des Open Journals Collective (OJC), des Open Book Collective und Thoth Metadata \u00fcber ihr Ziel, eine nachhaltige, wissenschaftsgeleitete Alternative zum kommerziellen wissenschaftlichen Verlagswesen zu schaffen.","tags":["Diamond Open Access","Open Access Transformation"],"title":"Open Journals Collective: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft f\u00fcr Diamond-Open-Access-Zeitschriften","updated_at":1790255707,"url":"https://open-access.network/blog/open-journals-collective-auf-dem-weg-zu-einer-nachhaltigen-zukunft-fuer-diamond-open-access-zeitschriften","version":"v1"},{"authors":[{"affiliation":[{"id":"https://ror.org/04xfq0f34","name":"RWTH Aachen University"}],"contributor_roles":[],"family":"Hoyt","given":"Charles Tapley","url":"https://orcid.org/0000-0003-4423-4370"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"da4ef2af-5fad-46b2-8195-d77db0141ad6","created":1716422400,"current_feed_url":null,"description":"Unraveling complex biology with biological knowledge graphs. Content licensed under CC BY 4.0.","doi":"https://doi.org/10.59350/cthoyt","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/da4ef2af-5fad-46b2-8195-d77db0141ad6/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://cthoyt.com/feed.xml","filter":null,"generator":"Jekyll","home_page_url":"https://cthoyt.com/","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"cthoyt","status":"active","subfield":"1312","title":"Biopragmatics","updated":1790250300,"use_api":null},"blog_name":"Biopragmatics","blog_slug":"cthoyt","content_html":"<p>A resolver is a web application that returns a redirect response for the uniform\nresource identifier (URI) expansion of a compact URI (CURIE). This post\ndemonstrates the resolver implemented as part of the\n<a href=\"https://github.com/biopragmatics/curies\"><code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies</code></a> Python package, which is\nused by the <a href=\"https://bioregistry.io\">Bioregistry</a> and\n<a href=\"https://semantic.farm\">Semantic Farm</a>.</p>\n<p>I actually wrote the first version of this post in 2023 as I started\nexternalizing functionality from the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">bioregistry</code> that could be made more\ngeneric. At the time, there were already several other resolvers (sometimes\ncalled meta-resolvers):</p>\n<ul>\n<li><a href=\"https://identifiers.org\">Identifiers.org</a> and\n<a href=\"https://n2t.net\">Name-to-Thing</a> both implement custom resolver code</li>\n<li>the OBO Foundry's PURL service, w3id.org, purl.org, and others implement\nresolution using <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">.htaccess</code> rules</li>\n</ul>\n<p>However, there are issues here with transparency, easy of configuration, and\nextensibility. I had already begun writing about the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies</code> package as a\n<em>final</em> implementation of CURIE and URI conversion logic in a <a href=\"https://cthoyt.com/2023/01/10/curies-package.html\">previous post</a> on the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies</code> package.</p>\n<h2 id=\"flask\">Flask</h2>\n<p>The following is an end-to-end example of using this function to create a small\nweb resolver application. This uses a <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">flask.Blueprint</code> which allows the\nresolver to be mounted on any pre-existing Flask application.</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"c1\"># flask_example.py\n</span><span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">flask</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">Flask</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">Converter</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies.resolver_service</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_flask_blueprint</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a converter\n</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Converter</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">()</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a blueprint from the converter\n</span><span class=\"n\">blueprint</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_flask_blueprint</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create the Flask app and register the blueprint\n</span><span class=\"n\">app</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">Flask</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">__name__</span><span class=\"p\">)</span>\n<span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">register_blueprint</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">blueprint</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">__name__</span> <span class=\"o\">==</span> <span class=\"s\">\"__main__\"</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">run</span><span class=\"p\">()</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>If you don't need the flexibility of mounting on a pre-existing application, you\ncan use the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies.get_flask_app</code> as a shortcut.</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"c1\"># flask_example.py\n</span><span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">flask</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">Flask</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">Converter</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies.resolver_service</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_flask_app</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a converter\n</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Converter</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">()</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create the Flask app and register the blueprint\n</span><span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Flask</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_flask_app</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">__name__</span> <span class=\"o\">==</span> <span class=\"s\">\"__main__\"</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">run</span><span class=\"p\">()</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>In the command line, either run your Python file directly, or via with\n<code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">gunicorn</code>:</p>\n<div class=\"language-console highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"gp\">$</span><span class=\"w\"> </span>uvx gunicorn <span class=\"nt\">--bind</span> 0.0.0.0:5000 flask_example:app\n</code></pre></div></div>\n<p>Test a request in the Python REPL. Note that Flask's development server runs on\nport 5000 by default.</p>\n<pre><code class=\"language-python-repl\">&gt;&gt;&gt; import requests\n&gt;&gt;&gt; requests.get(\"http://localhost:5000/GO:0032571\").url\n'http://amigo.geneontology.org/amigo/term/GO:0032571'\n</code></pre>\n<h2 id=\"fastapi\">FastAPI</h2>\n<p>The same thing works for FastAPI applications, except with a <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">fastapi.Router</code>:</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"c1\"># fastapi_example.py\n</span><span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">fastapi</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">FastAPI</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies.resolver_service</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_fastapi_router</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">Converter</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a converter\n</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Converter</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">()</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a router from the converter\n</span><span class=\"n\">router</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_fastapi_router</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create the app and mount the router\n</span><span class=\"n\">app</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">FastAPI</span><span class=\"p\">()</span>\n<span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">mount</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">router</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">__name__</span> <span class=\"o\">==</span> <span class=\"s\">\"__main__\"</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">run</span><span class=\"p\">()</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>If you don't need the flexibility of mounting on a pre-existing application, you\ncan use the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies.get_flask_app</code> as a shortcut.</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"c1\"># fastapi_example.py\n</span><span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">fastapi</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">FastAPI</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">Converter</span>\n<span class=\"kn\">from</span> <span class=\"nn\">curies.resolver_service</span> <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"n\">get_fastapi_app</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create a converter\n</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">Converter</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_obo_converter</span><span class=\"p\">()</span>\n\n<span class=\"c1\"># Create the Flask app and mount the router\n</span><span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">:</span> <span class=\"n\">FastAPI</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">get_fastapi_app</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">converter</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">__name__</span> <span class=\"o\">==</span> <span class=\"s\">\"__main__\"</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"kn\">import</span> <span class=\"nn\">uvicorn</span>\n\n    <span class=\"n\">uvicorn</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">run</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">app</span><span class=\"p\">)</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>In the command line, either run your Python file directly, or via with\n<code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">gunicorn</code>:</p>\n<div class=\"language-console highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"gp\">$</span><span class=\"w\"> </span>uvicorn <span class=\"nt\">--bind</span> 0.0.0.0:5000 fastapi_example:app\n</code></pre></div></div>\n<h2 id=\"command-line\">Command Line</h2>\n<p>There's a high-level CLI built in to the <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">curies</code> package that can be pointed at\na given local or remove prefix map, extended prefix map, or JSON-LD context to\nmake a resolver:</p>\n<div class=\"language-console highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"gp\">$</span><span class=\"w\"> </span>uvx <span class=\"se\">\\</span>\n<span class=\"go\">    --with click \\\n    --with flask \\\n    curies resolver\n    --format prefix_map \\\n    https://prefix.zazuko.com/api/v1/prefixes\nInstalled 15 packages in 11ms\n * Serving Flask app 'curies.resolver_service'\n * Debug mode: off\nWARNING: This is a development server. Do not use it in a production deployment. Use a production WSGI server instead.\n * Running on all addresses (0.0.0.0)\n * Running on http://127.0.0.1:8764\n * Running on http://192.168.2.118:8764\nPress CTRL+C to quit\n</span></code></pre></div></div>\n<p>Flags can be used to toggle the implementation (FastAPI or Flask) and the server\n(werkzeug, gunicorn, uvicorn). See <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">--help</code> for more information.</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/93aqp-gxt37","guid":"https://cthoyt.com/2026/09/24/curies-resolver","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"3t1ta-h4n29","summary":"A resolver is a web application that returns a redirect response for the uniform resource identifier (URI) expansion of a compact URI (CURIE). This post demonstrates the resolver implemented as part of the curies Python package, which is used by the Bioregistry and Semantic Farm.","tags":["Semantic Web","CURIEs","Prefixes","IRIs","URIs"],"title":"Deploying a Resolver using the CURIEs Package","updated_at":1790252704,"url":"https://cthoyt.com/2026/09/24/curies-resolver.html","version":"v1"},{"authors":[{"contributor_roles":[],"family":"Eden","given":"Terence","url":"https://orcid.org/0000-0002-9265-9069"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"61ce553a-bafd-4aba-a952-d3bab5e85bcc","created":1788652800,"current_feed_url":null,"description":"Regular nonsense about tech and its effects \ud83d\ude43","doi":"https://doi.org/10.59350/shkspr","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/61ce553a-bafd-4aba-a952-d3bab5e85bcc/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://shkspr.mobi/blog/feed/DOI","filter":"category:-1982","generator":"WordPress","home_page_url":"https://shkspr.mobi/blog","issn":"2753-1570","language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"shkspr","status":"active","subfield":"1712","title":"Terence Eden's Blog","updated":1790247114,"use_api":true},"blog_name":"Terence Eden's Blog","blog_slug":"shkspr","content_html":"<p>One of the great things about modern HTML is that it tries to standardise stuff that developers are already doing. If there are a myriad ways of, for example, loading video onto a page - then browsers and other interested parties should work out how to make a standard <code>&lt;video&gt;</code> element.</p>\n\n<p>An interesting new proposal has been brought forth by Microsoft. There are a dozen ways to show a preview of an <code>&lt;img&gt;</code> element before the <code>src=</code> attribute has loaded. So why not standardise on <code>previewsrc=</code>? There's an <a href=\"https://patrickbrosset.com/articles/2026-09-22-blurry-before-beautiful-image-previews-for-the-web/\">excellent explainer on Patrick Brosset's blog</a>.</p>\n\n<p>I instinctively like the idea - if only to simplify source code and reduce JS usage. But I do have some concerns which <a href=\"https://github.com/MicrosoftEdge/MSEdgeExplainers/issues/1401\">I've shared with the team</a>.</p>\n\n<h2 id=\"whats-the-user-need\"><a href=\"#whats-the-user-need\">What's The User Need?</a></h2>\n\n<p>This is the thing I always bang on about when I'm discussing standards. Additions to HTML should primarily benefit end users, not developers.</p>\n\n<p>Do end users want this? Is there a bunch of research that shows normal people are confused that they don't see a preview image? Do they recoil in fear and distress while waiting for a full resolution picture to appear?</p>\n\n<p>When people see a blurry or blocky image, do they understand that they need to wait for the full thing - or do they assume their computer is broken?</p>\n\n<p>Microsoft has a bazillion dollars - it can afford to spend a few thousand on interviewing some real users and mapping out what they're likely to want from this.</p>\n\n<h2 id=\"whats-the-developer-need\"><a href=\"#whats-the-developer-need\">What's The Developer Need</a></h2>\n\n<p>I begrudgingly admit that developers need love too.</p>\n\n<!-- \n\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\ud83d\udc4b\nWelcome to Comment Club! This content is only available to people who read my HTML comments. \n\nI was going to make a Sam Fox \"Naughty Girls Need Love Too\" joke here - but thought it was a bit niche. Anyway, take a listen to the sound of the eighties! https://www.youtube.com/watch?v=pXEN57rFnIM\n\nNow you've read this, you can follow the three rules of comment club\u2026\n\n1. You must not tell anyone about Comment Club - let them find out about it themselves.\n2. You *must* add some Comment Club Content to at least one of your blog posts. Doesn't have to be much, just a little note will do.\n3. You should drop an email to anyone whose comments you've read. Start by sending me a friendly message at comment.club@shkspr.mobi\n\nKeep your eyes peeled for more comments in future blog posts \ud83d\ude03\n\nTTFN.\n-->\n\n<p>What are the pain points of the current implementations? Is it hard to dynamically generate multiple images? Is the syntax hard to use? Do blurs slow down the page?</p>\n\n<p>Again, MS needs to pony up some cash to talk to developers. At the very least run a survey of all existing websites in the BING! database and see what they use.</p>\n\n<h2 id=\"alt-text\"><a href=\"#alt-text\">Alt Text</a></h2>\n\n<p>When an image doesn't load, or loads slowly, a user will normally be shown some alt text - like this:</p>\n\n<img src=\"unicorn.avif\" alt=\"Terence Eden riding a pink unicorn. Rainbows shoot out of his fingers while the unicorn's horn glows an iridescent octarine against the starry sky.\" width=\"256\" height=\"256\" class=\"aligncenter\">\n\n<p>Is that more or less useful than this?</p>\n\n<img src=\"https://shkspr.mobi/blog/wp-content/uploads/2026/09/unicorn.webp\" alt=\"A very blurry image of possibly a Unicorn. Original Image by Bianca Van Dijk from Pixabay.\" width=\"256\" class=\"aligncenter\">\n\n<p>Accessibility isn't just for people with visual impairments!  This is <a href=\"https://github.com/MicrosoftEdge/MSEdgeExplainers/issues/1408\">an issue I've raised with them</a>.</p>\n\n<h2 id=\"naming-things-is-hard\"><a href=\"#naming-things-is-hard\">Naming Things Is Hard</a></h2>\n\n<p>I've written before about <a href=\"https://shkspr.mobi/blog/2020/10/the-usability-of-html-elements/\">the usability of HTML elements</a>. Some of the newer ones like <code>&lt;picture&gt;</code> have very poorly named attributes in my opinion.</p>\n\n<p>One alternative for <code>previewsrc</code> is <code>poster</code>. That would match with the <code>poster</code> attribute on the <code>&lt;video&gt;</code> element. They both show a preview image before the main content is loaded.</p>\n\n<p>Given their functionality is identical, I think it makes sense for them to have the same name. You wouldn't expect to see <code>&lt;video horizontal=\"1920\" vertical=\"1080\"&gt;</code> would you? No. That's why they use the same <code>width</code> and <code>height</code> attributes as images.</p>\n\n<h2 id=\"closing-remarks\"><a href=\"#closing-remarks\">Closing Remarks</a></h2>\n\n<p>There are <a href=\"https://github.com/MicrosoftEdge/MSEdgeExplainers/issues?q=is%3Aissue%20%22image%20preview%22\">several interesting objections and discussions on the GitHub repo</a>. I'm delighted that this is being talked about in the open, rather than just being presented as a <i lang=\"fr\">fait accompli</i> (remember <a href=\"https://shkspr.mobi/blog/2019/06/introducing-the-new-html-element-welcome/\">the toast proposal</a>?).</p>\n\n<p>As I said, I genuinely think that there's a useful idea in here. But after writing all of this, I <em>think</em> it would be better and simpler for developers to use progressive images rather than overload HTML with a new attribute.</p>\n\n<p>If website owners can't be bothered to save progressive images, I don't see why they'd bother to create a separate preview image.</p>\n\n<p>Keeping preview images in sync with their full images is also likely to be a problem.</p>\n\n<p>If you think I'm wrong, <a href=\"https://github.com/MicrosoftEdge/MSEdgeExplainers/blob/main/ImagePreview/explainer.md\">read the explainer and then chat with Microsoft</a>.</p><img src=\"https://shkspr.mobi/blog/wp-content/themes/edent-wordpress-theme/info/okgo.php?ID=75856&HTTP_REFERER=DOI\" alt width=1 height=1 loading=eager>","doi":"https://doi.org/10.59350/twr9x-eh003","guid":"https://shkspr.mobi/blog/?p=75856","image":"https://shkspr.mobi/blog/wp-content/uploads/2018/01/HTML5_Badge_512.png","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"bke8v-4h802","summary":"One of the great things about modern HTML is that it tries to standardise stuff that developers are already doing. If there are a myriad ways of, for example, loading video onto a page - then browsers and other interested parties should work out how to make a standard  element. An interesting new proposal has been brought forth by Microsoft.","tags":["/etc/","HTML","Standards"],"title":"Some thoughts on HTML's proposed previewsrc attribute","updated_at":1790249712,"url":"https://shkspr.mobi/blog/2026/09/some-thoughts-on-htmls-proposed-previewsrc-attribute/","version":"v1"},{"authors":[{"affiliation":[{"id":"https://ror.org/04xfq0f34","name":"RWTH Aachen University"}],"contributor_roles":[],"family":"Hoyt","given":"Charles Tapley","url":"https://orcid.org/0000-0003-4423-4370"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"da4ef2af-5fad-46b2-8195-d77db0141ad6","created":1716422400,"current_feed_url":null,"description":"Unraveling complex biology with biological knowledge graphs. Content licensed under CC BY 4.0.","doi":"https://doi.org/10.59350/cthoyt","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/da4ef2af-5fad-46b2-8195-d77db0141ad6/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://cthoyt.com/feed.xml","filter":null,"generator":"Jekyll","home_page_url":"https://cthoyt.com/","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"cthoyt","status":"active","subfield":"1312","title":"Biopragmatics","updated":1790250300,"use_api":null},"blog_name":"Biopragmatics","blog_slug":"cthoyt","content_html":"<p>This post describes how I extended the work in my <a href=\"https://cthoyt.com/2026/09/04/chebi-atomic-numbers.html\">previous\npost</a> that axiomatizes\nneutron numbers and nucleon numbers for isotopes that appear in ChEBI as\nchildren of atom terms, then materializes isotope (same atomic number), isotone\n(same neutron number), and isobar (same nucleon number) relationships between\nthem.</p>\n<p>While the previous post was directly motivated by needs for the upcoming basis\nset ontology for NFDI4Chem, extending the axiomizations from partially qualified\natoms (with just atomic number) to fully qualified atoms (with both atomic and\nneutron number) was an obvious next step once I was already familiar with the\nChEBI atom hierarchy.</p>\n<p>The code and data presented in this post were added in\n<a href=\"https://github.com/cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology/pull/2\">cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology@2</a>\nand\n<a href=\"https://github.com/cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology/pull/3\">cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology#3</a>.</p>\n<h2 id=\"making-the-robot-template\">Making the ROBOT template</h2>\n<p>While ChEBI has full coverage through element 117 in the atoms branch, it only\nhas partial coverage of isotopes. I used the following script to produce an\ninitial ROBOT template:</p>\n<div class=\"language-python highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"kn\">import</span> <span class=\"nn\">pandas</span> <span class=\"k\">as</span> <span class=\"n\">pd</span>\n<span class=\"kn\">import</span> <span class=\"nn\">pyobo</span>\n\n<span class=\"n\">elements_df</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">pd</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">read_csv</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"s\">\"elements.tsv\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">sep</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"se\">\\t</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">skiprows</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"mi\">2</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">header</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"bp\">None</span><span class=\"p\">)</span>\n<span class=\"n\">rows</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"p\">[]</span>\n<span class=\"k\">for</span> <span class=\"n\">curie</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">_</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">label</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">number</span> <span class=\"ow\">in</span> <span class=\"n\">elements_df</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">values</span><span class=\"p\">:</span>\n    <span class=\"k\">for</span> <span class=\"n\">child</span> <span class=\"ow\">in</span> <span class=\"n\">pyobo</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">get_descendants</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">curie</span><span class=\"p\">)</span> <span class=\"ow\">or</span> <span class=\"p\">[]:</span>\n        <span class=\"n\">full_name</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">pyobo</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">get_name</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">child</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">strict</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"bp\">True</span><span class=\"p\">)</span>\n        <span class=\"n\">name</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">full_name</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">removesuffix</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"s\">\"atom\"</span><span class=\"p\">).</span><span class=\"n\">strip</span><span class=\"p\">()</span>\n        <span class=\"n\">_</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">_</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">total</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">name</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">partition</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"s\">\"-\"</span><span class=\"p\">)</span>\n        <span class=\"k\">if</span> <span class=\"n\">total</span><span class=\"p\">:</span>\n            <span class=\"n\">total</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"nb\">int</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">total</span><span class=\"p\">)</span>\n            <span class=\"n\">rows</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">append</span><span class=\"p\">((</span><span class=\"n\">child</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">curie</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"s\">\"class\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">name</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">total</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">total</span> <span class=\"o\">-</span> <span class=\"n\">number</span><span class=\"p\">))</span>\n        <span class=\"k\">else</span><span class=\"p\">:</span>\n            <span class=\"k\">print</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"sa\">f</span><span class=\"s\">\"failed on </span><span class=\"si\">{</span><span class=\"n\">child</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">curie</span><span class=\"si\">}</span><span class=\"s\"> - </span><span class=\"si\">{</span><span class=\"n\">full_name</span><span class=\"si\">}</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"p\">)</span>\n\n<span class=\"n\">isotopes_df</span> <span class=\"o\">=</span> <span class=\"n\">pd</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">DataFrame</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"n\">rows</span><span class=\"p\">)</span>\n<span class=\"n\">isotopes_df</span><span class=\"p\">.</span><span class=\"n\">to_csv</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"s\">\"isotopes.tsv\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">sep</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"se\">\\t</span><span class=\"s\">\"</span><span class=\"p\">,</span> <span class=\"n\">index</span><span class=\"o\">=</span><span class=\"bp\">False</span><span class=\"p\">)</span>\n</code></pre></div></div>\n<p>Except the three isotopes of hydrogen, which each have their own labels, all\nisotopes' labels have the following form: <code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\"><element>-<nucleon number=\"\"></nucleon></element></code>. Here are\nfew example rows from the\n<a href=\"https://github.com/cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology/blob/main/src/isotopes.tsv\">full ROBOT template</a>:</p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>curie</th>\n<th>type</th>\n<th>label</th>\n<th style=\"text-align: right\">nucleon number</th>\n<th style=\"text-align: right\">neutron number</th>\n</tr>\n</thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ID</td>\n<td>TYPE</td>\n<td>\u00a0</td>\n<td style=\"text-align: right\">SC '<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:nucleon_number\">ChEMROF:nucleon_number</a>' value %</td>\n<td style=\"text-align: right\">SC '<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:neutron_number\">ChEMROF:neutron_number</a>' value %</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:29236\">CHEBI:29236</a></td>\n<td>class</td>\n<td>protium atom</td>\n<td style=\"text-align: right\">1</td>\n<td style=\"text-align: right\">0</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:29237\">CHEBI:29237</a></td>\n<td>class</td>\n<td>deuterium atom</td>\n<td style=\"text-align: right\">2</td>\n<td style=\"text-align: right\">1</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:29238\">CHEBI:29238</a></td>\n<td>class</td>\n<td>tritium atom</td>\n<td style=\"text-align: right\">3</td>\n<td style=\"text-align: right\">2</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:30218\">CHEBI:30218</a></td>\n<td>class</td>\n<td>helium-3</td>\n<td style=\"text-align: right\">3</td>\n<td style=\"text-align: right\">1</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37004\">CHEBI:37004</a></td>\n<td>class</td>\n<td>helium-8</td>\n<td style=\"text-align: right\">8</td>\n<td style=\"text-align: right\">6</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:30219\">CHEBI:30219</a></td>\n<td>class</td>\n<td>helium-4</td>\n<td style=\"text-align: right\">4</td>\n<td style=\"text-align: right\">2</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37003\">CHEBI:37003</a></td>\n<td>class</td>\n<td>helium-6</td>\n<td style=\"text-align: right\">6</td>\n<td style=\"text-align: right\">4</td>\n</tr>\n</tbody>\n</table>\n<p>This template works the same way I described in the <a href=\"https://cthoyt.com/2026/09/04/chebi-atomic-numbers.html\">previous post</a>, now using two columns for data value\nconstraints instead of just a single column. Note, the links are added here for\nconvenience, and don't/shouldn't actually appear in ROBOT templates.</p>\n<p>Interestingly, a related\n<a href=\"https://github.com/NFDI4Chem/Ontologies4Chem2026/discussions/8\">discussion</a>\nwill be taking place at the\n<a href=\"https://nfdi4chem.de/event/5th-ontologies4chem-workshop/\">Ontologies4Chem Workshop 2026</a>.\nI would like to add the missing isotopes to ChEBI, but this will probably take a\nwhile!</p>\n<h2 id=\"materializing-relationships\">Materializing Relationships</h2>\n<p>I had high hopes that formalizing the atomic number, nucleon number, and neutron\nnumber would allow for me to encode inference rules to cover what it means for\ntwo fully qualified atoms to be isotopes, isobars, or isotones of each other,\nfor example, using\n<a href=\"https://www.w3.org/2003/11/swrl#\">Semantic Web Rule Language (SWRL)</a>. However,\nI had a pretty typical experience that the OWL and semantic web technologies\ndon't directly support this (IMO) rather obvious use case.</p>\n<p>Instead, I opted to write several SPARQL queries that can be used with\n<a href=\"https://robot.obolibrary.org/query.html\"><code class=\"language-plaintext highlighter-rouge\">robot query</code></a> to manipulate OWL as\nRDF and add in new object property constraints directly with a command like:</p>\n<div class=\"language-console highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"gp\">$</span><span class=\"w\"> </span>robot query <span class=\"se\">\\</span>\n<span class=\"go\">    --update src/isobar-construct.ru \\\n    --update src/isotone-construct.ru \\\n    --update src/isotope-construct.ru\n</span></code></pre></div></div>\n<p>See the full incorporation into the build in the repository's\n<a href=\"https://github.com/cthoyt/chebi-atomic-numbers-ontology/blob/main/justfile\">justfile</a>.</p>\n<h3 id=\"isotopes\">Isotopes</h3>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Isotope\">Isotopes</a> are atoms of the same element\nwith different number of neutrons. They can be produced, e.g., through the\nprocess of <a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Neutron_capture\">neutron capture</a>. For\nexample, <a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37805\">thallium-199 (CHEBI:37805)</a>,\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37804\">thallium-201 (CHEBI:37804)</a>,\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37802\">thallium-203 (CHEBI:37802)</a>, and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:37803\">thallium-205 (CHEBI:37803)</a> are isotopes of\nthallium.</p>\n<p>The following SPARQL materializes isotope relationships between atoms using the\n<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:isotope_of\">ChEMROF:isotope_of</a> relationship.</p>\n<div class=\"language-sparql highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"k\">INSERT</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">isotope_of</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">someValuesFrom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"k\">WHERE</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?atom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">atomic_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?atomic_number</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?atom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?atom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"k\">FILTER</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"o\">!</span><span class=\"p\">=</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"p\">)</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span></code></pre></div></div>\n<h3 id=\"isotone\">Isotone</h3>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Isotone\">Isotones</a> are atoms of different\nelements with the same number of neutrons. They can be produced, e.g., through\nthe process of <a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Proton_capture\">proton capture</a>.\nFor example, <a href=\"https://semantic.farm/\">nitrogen-17 (CHEBI:36937)</a>\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:33815\">oxygen-18 (CHEBI:33815)</a>, and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36940\">fluorine-19 (CHEBI:36940)</a> each have 10\nneutrons.</p>\n<p>The following SPARQL materializes isotone relationships between atoms using the\n<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:isotone_of\">ChEMROF:isotone_of</a> relationship.</p>\n<div class=\"language-sparql highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"k\">INSERT</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">isotone_of</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">someValuesFrom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"k\">WHERE</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">neutron_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?value</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">neutron_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?value</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"k\">FILTER</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"o\">!</span><span class=\"p\">=</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"p\">)</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span></code></pre></div></div>\n<h3 id=\"isobar\">Isobar</h3>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Isobar_(nuclide)\">Isobars</a> are atoms of\ndifferent elements with the same number of nucleons. They can be produced, e.g.,\nthrough the process of <a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Beta_decay\">beta decay</a>.\nFor example, <a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36934\">nitrogen-15 (CHEBI:36934)</a> and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36932\">oxygen-15 (CHEBI:36932)</a> are isobars with\nthe same nucleon number of 15.</p>\n<p>The following SPARQL materializes isobar relationships between atoms using the\n<a href=\"https://semantic.farm/ChEMROF:nucleon_number\">ChEMROF:nucleon_number</a>\nrelationship.</p>\n<div class=\"language-sparql highlighter-rouge\"><div class=\"highlight\"><pre class=\"highlight\"><code><span class=\"k\">INSERT</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">isobar_of</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">someValuesFrom</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"k\">WHERE</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">{</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">nucleon_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?value</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">rdfs</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">subClassOf</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">[</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">onProperty</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nn\">ChEMROF</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">nucleon_number</span><span class=\"p\">;</span><span class=\"w\">\n        </span><span class=\"nn\">owl</span><span class=\"o\">:</span><span class=\"ss\">hasValue</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?value</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"p\">]</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"p\">.</span><span class=\"w\">\n    </span><span class=\"k\">FILTER</span><span class=\"p\">(</span><span class=\"nv\">?x</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"o\">!</span><span class=\"p\">=</span><span class=\"w\"> </span><span class=\"nv\">?y</span><span class=\"p\">)</span><span class=\"w\">\n</span><span class=\"p\">}</span><span class=\"w\">\n</span></code></pre></div></div>\n<h2 id=\"additional-relationships\">Additional Relationships</h2>\n<p>While I exhausted the current ChEMROF predicates, there still remain a few that\nI found while reading up on Wikipedia:</p>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclide#Types_of_nuclides\">Isodiaphers</a> are atoms\nwith equal neutron excess (i.e., neutron number minus atomic number). They can\nbe produced, e.g., through the process of\n<a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Alpha_decay\">alpha decay</a>. For example,\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36928\">carbon-13 (CHEBI:36928)</a>,\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:36934\">nitrogen-15 (CHEBI:36934)</a>, and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:33819\">oxygen-17 (CHEBI:33819)</a> are isodiaphers\nwith a neutron excess of 1. I made a\n<a href=\"https://github.com/chemkg/chemrof/pull/95\">pull request to ChEMROF</a> to add this\nrelationship - after some discussion, I might also include an additional SPARQL\nquery.</p>\n<p><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Mirror_nuclei\">Mirror nuclei</a> are atoms whose\nneutron numbers and atomic numbers are swapped. They can be produced, e.g.,\nthrough the process of\n<a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Positron_emission\">positron emission</a>. For\nexample, <a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:29238\">tritium (CHEBI:29238)</a> and\n<a href=\"https://semantic.farm/CHEBI:30218\">helium-3 (CHEBI:30218)</a> are mirror nuclei.</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/8sztc-csq48","guid":"https://cthoyt.com/2026/09/24/chebi-nuclides","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"ts8h5-vpr83","summary":"This post describes how I extended the work in my previous post that axiomatizes neutron numbers and nucleon numbers for isotopes that appear in ChEBI as children of atom terms, then materializes isotope (same atomic number), isotone (same neutron number), and isobar (same nucleon number) relationships between them.","tags":["ChEBI","Chemistry","Ontology","Biocuration"],"title":"Axiomatizing Nuclides in ChEBI","updated_at":1790248504,"url":"https://cthoyt.com/2026/09/24/chebi-nuclides.html","version":"v1"},{"authors":[{"contributor_roles":[],"name":"Team OA Brandenburg"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"00dd7e11-a802-44c1-9584-5c56d1f8d417","created":1706832000,"current_feed_url":null,"description":"Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg","doi":"https://doi.org/10.59350/oabrandenburg","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/00dd7e11-a802-44c1-9584-5c56d1f8d417/logo","feed_format":"application/atom+xml","feed_url":"https://open-access-brandenburg.de/feed/atom","filter":null,"generator":"WordPress","home_page_url":"https://open-access-brandenburg.de/","issn":null,"language":"deu","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"oabrandenburg","status":"active","subfield":"1802","title":"Open Access Brandenburg","updated":1790261676,"use_api":false},"blog_name":"Open Access Brandenburg","blog_slug":"oabrandenburg","content_html":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die Erfolgsbewertung der Open-Access-Transformation schauen wir als Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg erwartungsgem\u00e4\u00df mit erheblichem Interesse darauf, was an den Hochschulen des Landes an Wissenschaft nach dem Open-Access-Modell erscheint. Zugleich \u00fcberlegen wir, wie wir diesen Entwicklungen st\u00e4rker sichtbar machen. Denn tats\u00e4chlich geschieht im Land Brandenburg erstaunlich viel und Open Access an vielen Stellen erstaunlich selbstverst\u00e4ndlich.</span></p>\n<p>Ein Ansatz, denn wir aktuell etwas ausprobieren m\u00f6chten, sind kleine Textbohrungen in das Datenmaterial. Heute haben wir daf\u00fcr exemplarisch mit <a href=\"https://openalex.org/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">OpenAlex</a> einen Blick darauf geworfen, <span style=\"font-weight: 400;\">welches die \u2013 bislang \u2013 meistzitierten Open-Access-Publikation der Forschung mit Beteiligung von an der <a href=\"https://www.europa-uni.de/de/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Europa Universit\u00e4t Viadrina</a> affiliierten Forschenden aus dem Jahr 2025 sind. \"Bislang\" bezieht sich auf die Tatsache, dass gerade beim F\u00e4cherspektrum der Viadrina l\u00e4ngere Zeitzyklen f\u00fcr Zitationen zu ber\u00fccksichtigen sind und je thematischer Entwicklung weitere Zitationen zu erwarten sind. Eine wissenschaftliche Arbeit braucht erfahrungsgem\u00e4\u00df eine Weile, bis sie in ihrer Zielcommunity sichtbar rezipiert und von dieser f\u00fcr neue Forschung verarbeitet wird. <a href=\"https://doi.org/10.1136/bmjopen-2023-072374\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Diese Studie</a> konstatiert beispielsweise generell eine durchschnittliche Zitationsverz\u00f6gerung von sieben bis acht Jahren. Und f\u00fcr die Geisteswissenschaften wurde gar eine \"Ruhezeit\" von f\u00fcnf Jahren <a href=\"https://doi.org/10.1007/s11192-022-04437-z\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">ermittelt</a>. Zugleich wollen wir nicht allzu weit zur\u00fcckgehen, weil uns auch interessiert, welche Forschungsthemen sich aktuell in der Aufmerksamkeit aktuell. Das bedeutet aber keinesfalls, dass wir uns nicht bei Gelegenheit auch einmal einen l\u00e4ngeren Zeitraum anschauen. Und ganz sicher beleuchten wir auch unsere anderen Einrichtungen im Land Brandenburg.\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die nachfolgende Rangliste erfolgt auf Angaben von OpenAlex. Die Zahl der Zitationen entspricht dem Stichtag 23.09.2026. Es wurden ausschlie\u00dflich Open-Access-Publikationen ber\u00fccksichtigt.</span></p>\n<h3><b>1. A new regime divide?</b></h3>\n<p><b>A new regime divide? Democratic backsliding, attitudes towards democracy and affective polarization</b><b><br/>\n</b><b>Autorinnen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Theresa Gessler (EUV), Natasha Wunsch</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Politikwissenschaft, vergleichende Demokratieforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">Cambridge University Press</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz: </b><span style=\"font-weight: 400;\">CC BY NC ND</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 45</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b><br/>\n</b><span style=\"font-weight: 400;\">Gessler, Theresa, und Natasha Wunsch. \"A New Regime Divide? Democratic Backsliding, Attitudes towards Democracy and Affective Polarization\". European Journal of Political Research 64, Nr. 4 (2025): 1593\u2013617. </span><a href=\"https://doi.org/10.1111/1475-6765.12751\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1111/1475-6765.12751</span></a></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Studie untersucht am Beispiel Ungarns, wie demokratischer R\u00fcckbau die affektive Polarisierung zwischen Regierung und Opposition verst\u00e4rken kann; zentrale Einsicht ist, dass sich in l\u00e4nger andauernden Backsliding-Prozessen ein neuer politischer \"democratic divide\" herausbilden kann, der oppositionelle Kr\u00e4fte im Schutz der Demokratie zusammenf\u00fchrt.</span></p>\n<h3><b>2. Future Making</b></h3>\n<p><b>Future Making: Towards a Practice Perspective</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Matthias Wenzel, Laure Cabantous, Jochen Koch (EUV)</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Management- und Organisationstheorie</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">Wiley</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 40</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b><br/>\n</b><span style=\"font-weight: 400;\">Wenzel, Matthias, Laure Cabantous, und Jochen Koch. \"Future Making: Towards a Practice Perspective\". Journal of Management Studies 62, Nr. 6 (2025): 2426\u201351. </span><a href=\"https://doi.org/10.1111/joms.13222\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1111/joms.13222</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Beitrag entwickelt eine praxistheoretische Perspektive auf die Frage, wie Organisationen Zuk\u00fcnfte nicht nur prognostizieren, sondern durch konkrete Praktiken hervorbringen und gestalten; vorgeschlagen werden vier Dimensionen, mit denen sich \"Future Making\" pr\u00e4ziser untersuchen l\u00e4sst: </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Performativity</span></i><span style=\"font-weight: 400;\">, </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Situationality</span></i><span style=\"font-weight: 400;\">, </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Heterogeneity</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> sowie </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Relationality</span></i><span style=\"font-weight: 400;\">.\u00a0\u00a0</span></p>\n<h3><b>3. Digital Transformation: Quo Vadit?</b></h3>\n<p><b>Digital Transformation: Quo Vadit?</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Lauri Wessel (EUV), Elaine Paiva Mosconi, Marta Indulska, Abayomi Baiyere</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Wirtschaftsinformatik, Organisations- und Digitalisierungsforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag</b><span style=\"font-weight: 400;\">: Wiley</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> \"Free Access\" (also de facto <a href=\"https://www.wiley.com/en-de/research/library-and-institution-solutions/customer-success-hub/open-access-account-training/full-open-and-free-on-wiley-online-library-whats-the-difference\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">kein Open Access</a>)</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 26</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wessel, Lauri, Elaine Mosconi, Marta Indulska, und Abayomi Baiyere. \"Digital Transformation: Quo Vadit?\" Information Systems Journal 35, Nr. 4 (2025): 1294\u2013308. </span><a href=\"https://doi.org/10.1111/isj.12578\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1111/isj.12578</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Beitrag bilanziert die Forschung zur digitalen Transformation (DT) und fordert mehr begriffliche Pr\u00e4zision sowie eine \"Stringency in plurality\": K\u00fcnftige Forschung sollte die vier Dimensionen Unterscheidbarkeit, Transformationsobjekte, Analyseebene und zeitlichen Verlauf deutlicher bestimmen.</span></p>\n<h3><b>4. Economic Analysis of Global CO\u2082 Emissions and Energy Consumption</b></h3>\n<p><b>Economic Analysis of Global CO2 Emissions and Energy Consumption Based on the World Kaya Identity</b><b><br/>\n</b><b>Autorinnen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Alina Yakymchuk, Simone Maxand (EUV), Anna Lewandowska</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Umwelt\u00f6konomie, Energie- und Klimaforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">MPDI</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 14</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Yakymchuk, Alina, Simone Maxand, und Anna Lewandowska. \"Economic Analysis of Global CO2 Emissions and Energy Consumption Based on the World Kaya Identity\". Energies 18, Nr. 7 (2025): 1661. </span><a href=\"https://doi.org/10.3390/en18071661\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.3390/en18071661</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auf Grundlage der </span><a href=\"https://en.wikipedia.org/wiki/Kaya_identity\"><span style=\"font-weight: 400;\">Kaya-Identit\u00e4t</span></a><span style=\"font-weight: 400;\"> analysiert die Studie den Zusammenhang von Bev\u00f6lkerungsentwicklung, Wirtschaftswachstum, Energieverbrauch und CO\u2082-Emissionen; als zentrale Erkenntnis erweist sich die Kohlenstoffintensit\u00e4t der Energieversorgung als besonders entscheidender Faktor f\u00fcr langfristige Emissionsentwicklungen, w\u00e4hrend kurzfristige Bev\u00f6lkerungsentwicklungseffekte gering ausfallen.</span></p>\n<h3><b>5. Alexa's agency</b></h3>\n<p><b>Alexa's agency: a corpus-based study on the linguistic attribution of humanlikeness to voice user interfaces</b><b><br/>\n</b><b>Autorin:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Miriam Lind (EUV)</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Linguistik, Medienlinguistik, Mensch-Technik-Kommunikation</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">SpringerNature</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 9</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Lind, Miriam. \"Alexa's Agency: A Corpus-Based Study on the Linguistic Attribution of Humanlikeness to Voice User Interfaces\". AI &amp; SOCIETY 40, Nr. 6 (2025): 4619\u201333. </span><a href=\"https://doi.org/10.1007/s00146-025-02243-8\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1007/s00146-025-02243-8</span></a></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die korpusbasierte Untersuchung zeigt, dass der Sprachgebrauch in deutschen Medien Sprachassistenten unterschiedlich stark vermenschlicht: Alexa und Siri werden aufgrund ihrer Personennamen eher als handelnde und empfindungsf\u00e4hige Wesen dargestellt, w\u00e4hrend \"Google Assistant\" weniger stark anthropomorphisiert wird.</span></p>\n<h3><b>6. The material making of language</b></h3>\n<p><b>The material making of language as practice of global domination and control: continuations from European colonialism to AI</b><b><br/>\n</b><b>Autorinnen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Bettina Migge, Britta Schneider (EUV)</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Soziolinguistik, Sprach- und Techniksoziologie, Postcolonial Studies</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> SpringerNature</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> CC BY 4.0</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 8</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Migge, Bettina, und Britta Schneider. \"The Material Making of Language as Practice of Global Domination and Control: Continuations from European Colonialism to AI\". </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">AI &amp; SOCIETY</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> 40, Nr. 8 (2025): 6059\u201371.\u00a0</span><a href=\"https://doi.org/10.1007/s00146-025-02389-5\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1007/s00146-025-02389-5</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Beitrag arbeitet Kontinuit\u00e4ten zwischen kolonialen Formen der sprachlichen Klassifikation und der Materialisierung von Sprache in KI-Technologien heraus und zeigt, dass Sprachdaten und Sprachmodelle nicht neutral sind, sondern bestehende globale Macht- und Ordnungsverh\u00e4ltnisse fortschreiben k\u00f6nnen.</span></p>\n<h3><b>7. Language in the age of AI technology</b></h3>\n<p><b>Language in the age of AI technology: From human to non-human authenticity, from public governance to privatised assemblages</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Iker Erdocia, Britta Schneider (EUV), Bettina Migge</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Soziolinguistik, Sprachideologien, KI- und Governance-Forschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Cambridge University Press</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz: </b><span style=\"font-weight: 400;\">CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 7</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Erdocia, Iker, Britta Schneider, und Bettina Migge. \"Language in the Age of AI Technology: From Human to Non-Human Authenticity, from Public Governance to Privatised Assemblages\". Language in Society 55, Nr. 3 (2026): 523\u201343. </span><a href=\"https://doi.org/10.1017/S004740452500017X\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1017/S004740452500017X</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Am Beispiel der spanischen Real Academia Espa\u00f1ola (RAE) untersucht der Artikel, wie traditionelle Sprachinstitutionen auf KI-generierte Sprache reagieren; die zentrale Einsicht lautet, dass der Diskurs \u00fcber \"authentische\" menschliche Sprache zugleich ein Ringen um sprachliche Autorit\u00e4t gegen\u00fcber globalen Technologieunternehmen ist.</span></p>\n<h3><b>8. Campaigning in the Age of Platforms</b></h3>\n<p><b>Campaigning in the Age of Platforms: A Longitudinal Analysis of German Parties &amp; Politicians</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Mike Cowburn (EUV), Ulrike Klinger (EUV), Anders Olof Larsson</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Politische Kommunikationsforschung, Parteien- und Plattformforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag: </b><span style=\"font-weight: 400;\">Taylor &amp; Francis</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Copyright (Open Access \u00fcber Zweitver\u00f6ffentlichung auf Repositorium nach </span><a href=\"https://www.openaccess.nl/nl/actueel/auteurswet-aangepast\"><span style=\"font-weight: 400;\">Artikel 25fa Auteurswet</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">)</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 7</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Cowburn, Mike, Ulrike Klinger, und Anders Olof Larsson. \"Campaigning in the Age of Platforms: A Longitudinal Analysis of German Parties &amp; Politicians\". Political Communication 43, Nr. 2 (2026): 192\u2013220. </span><a href=\"https://doi.org/10.1080/10584609.2025.2575328\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1080/10584609.2025.2575328</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Open Access als Zweitver\u00f6ffentlichung: </span><a href=\"https://dare.uva.nl/id/e1b32d60-83c7-4d7e-81d0-4430fe26486d\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://dare.uva.nl/id/e1b32d60-83c7-4d7e-81d0-4430fe26486d</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Langzeituntersuchung der Kommunikation deutscher Parteien und Politiker*innen auf Twitter (heute X) und Facebook </span><span style=\"font-weight: 400;\">von 2010 bis 2021 zeigt, dass Wahlkampfkommunikation in auf diesen Plattformen durch die Verschiebung zu h\u00f6herer Aktivit\u00e4t, positiveren Rhetorik sowie eine generell intensivere Nutzung von Plattformfunktionen (Retweets, Mentions und Replies bei Twitter, Fotos und Videos bei Facebook) gepr\u00e4gt ist und zugleich die Personalisierung der Politik beg\u00fcnstigen kann.</span></p>\n<h3><b>9. Crowdfunding and Energy Efficiency Contracting</b></h3>\n<p><b>Crowdfunding and Energy Efficiency Contracting: Exploring New Pathways for Private Investment in Building Renovations</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Renata Magalh\u00e3es (EUV), Federico Narracci, Jens Lowitzsch (EUV)</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Energiewirtschaft, nachhaltige Finanzierung, Transformationsforschung</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> MPDI</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz: </b><span style=\"font-weight: 400;\">CC BY 4.0</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 6</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Magalh\u00e3es, Renan, Federico Narracci, und Jens Lowitzsch. \"Crowdfunding and Energy Efficiency Contracting: Exploring New Pathways for Private Investment in Building Renovations\". </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">FinTech</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> 4, Nr. 1 (2025): 6.\u00a0</span><a href=\"https://doi.org/10.3390/fintech4010006\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.3390/fintech4010006</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Studie untersuchte anhand einer Befragung von 2.585 deutschen Haushalten, welche Gruppen Crowdfunding f\u00fcr Energieeffizienzma\u00dfnahmen \u00fcber die FinSESCo-Plattform (Fintech Platform Solution for Sustainable Energy System Intracting and Contracting) nutzen w\u00fcrden; besonders einkommensschw\u00e4chere und mittlere Haushalte sowie Personen mit Vorerfahrungen in erneuerbaren Energien, Contracting oder Crowdfunding zeigen eine erh\u00f6hte Teilnahmebereitschaft. Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass Crowdfunding dazu beitragen k\u00f6nnte, neue Zielgruppen f\u00fcr Energieeffizienzinvestitionen zu erschlie\u00dfen und solche Investitionen st\u00e4rker zu demokratisieren und zu diversifizieren.</span></p>\n<h3><b>10. The reliability of replications</b></h3>\n<p><b>The reliability of replications: a study in computational reproductions</b><b><br/>\n</b><b>Autoren:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Nate Breznau, Eike Mark Rinke, Alexander Wuttke u.a. [Theresa Gessler (EUV)]</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Fachgebiet:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Replikationsforschung, empirische Sozialforschung, Open Science</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Verlag:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> Royal Society Publishing</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><b>Lizenz: </b><span style=\"font-weight: 400;\">CC BY 4.0</span></p>\n<p><b>Zitationen:</b><span style=\"font-weight: 400;\"> 6</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Breznau, Nate, Eike Mark Rinke, Alexander Wuttke</span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0u. a. \"The Reliability of Replications: A Study in Computational Reproductions\". </span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Royal Society Open Science</span></i><span style=\"font-weight: 400;\"> 12, Nr. 3 (2025): 241038.\u00a0</span><a href=\"https://doi.org/10.1098/rsos.241038\"><span style=\"font-weight: 400;\">https://doi.org/10.1098/rsos.241038</span></a><span style=\"font-weight: 400;\">.</span></p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In einem koordinierten Replikationsprojekt mit 85 unabh\u00e4ngigen Teams zeigt die Studie, dass bereitgestellter Originalcode die Reproduktion deutlich verbessert, aber nicht garantiert; neben Transparenz bleiben Weiterbildungen und Schulungen, institutionelle Qualit\u00e4tssicherung und ein Bewusstsein f\u00fcr die Komplexit\u00e4t scheinbar \"per Knopfdruck\" durchf\u00fchrbarer Reproduktionen notwendig.</span></p>\n<h3><b>Einordnung der Forschungsthemen</b></h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die zehn meistzitierten Open-Access-Publikationen zeigen die thematische Breite der Forschung an der Europa-Universit\u00e4t. Dabei lassen sich mehrere \u00fcbergreifende Forschungsschwerpunkte erkennen:</span><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span></p>\n<ul>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Demokratie, politische Polarisierung und politische Kommunikation</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Studien untersuchen den R\u00fcckbau demokratischer Strukturen und die Herausbildung einer neuen politischen Konfliktlinie anhand des Beispiels Ungarn (1), die Entwicklung politischer Kommunikation auf digitalen Plattformen (8) sowie die Rolle von affektiver Polarisierung in politischen Systemen.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>K\u00fcnstliche Intelligenz, Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Schwerpunkte sind die digitale Transformation (3), die Antropomorphisierung von Sprachassistenten (5), koloniale Kontinuit\u00e4ten in der technischen Modellierung von Sprache (6) und die Neuordnung sprachlicher Autorit\u00e4t im Zusammenhang gro\u00dfer Sprachmodelle (7).</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Sprache, Macht und soziale Ordnung</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Einige Beitr\u00e4ge zeigen auf, dass Sprache nicht nur ein neutrales Kommunikationsmittel ist, sondern gesellschaftliche Wirklichkeit, Machtverh\u00e4ltnisse und Vorstellungen von Handlungsf\u00e4higkeit mitpr\u00e4gt (5, 6, 7). Dies gilt sowohl f\u00fcr die Darstellung k\u00fcnstlicher Akteure als auch f\u00fcr die technische Verarbeitung und Regulierung von Sprache.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Nachhaltigkeit, Energie und gesellschaftliche Transformation</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Fragen der \u00f6kologischen Transformation stehen im Zentrum der Analyse globaler CO\u2082-Emissionen und ihrer wirtschaftlichen Einflussfaktoren (4) sowie der Untersuchung neuer Finanzierungswege f\u00fcr Energieeffizienzma\u00dfnahmen im Geb\u00e4udesektor (9). Beide Studien verbinden empirische Analysen mit \u00dcberlegungen zu politischen und wirtschaftlichen Handlungsoptionen.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Organisationen und die Gestaltung von \"Zukunft\"</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Managementforschung besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie Organisationen zuk\u00fcnftige Entwicklungen imaginieren, hervorbringen und praktisch gestalten k\u00f6nnen (2). \"Zukunft\" erscheint dabei nicht als feststehende Erwartung, sondern als Ergebnis organisationaler Praktiken.</span></li>\n<li aria-level=\"1\" style=\"font-weight: 400;\"><b>Open Science und Qualit\u00e4tssicherung in der Forschung</b><span style=\"font-weight: 400;\"><br/>\n</span><span style=\"font-weight: 400;\">Die Untersuchung zur Zuverl\u00e4ssigkeit computergest\u00fctzter Reproduktionen zeigt, dass Transparenz, zug\u00e4nglicher Originalcode und nachvollziehbare Arbeitsprozesse die Reproduzierbarkeit verbessern, zugleich aber durch Schulung, institutionelle Qualit\u00e4tssicherung und methodische Reflexion erg\u00e4nzt werden m\u00fcssen (10).</span></li>\n</ul>\n<p>\u00a0</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/mp0vb-23e71","guid":"https://open-access-brandenburg.de/?p=10228","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"bpxjf-0dc84","summary":"F\u00fcr die Erfolgsbewertung der Open-Access-Transformation schauen wir als Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg erwartungsgem\u00e4\u00df mit erheblichem Interesse darauf, was an den Hochschulen des Landes an Wissenschaft nach dem Open-Access-Modell erscheint. Zugleich \u00fcberlegen wir, wie wir diesen Entwicklungen st\u00e4rker sichtbar machen.","tags":["OA Brandenburg","Open Access Monitoring","Europa-Universit\u00e4t Viadrina","OA TOP 10","Open Access"],"title":"Brandenburger OA-Top 10: Forschung aus der Europa Universit\u00e4t Viadrina Frankfurt (Oder), 2025","updated_at":1790246060,"url":"https://open-access-brandenburg.de/brandenburger-oa-top-10-forschung-aus-der-europa-universitaet-viadrina-frankfurt-oder-2025/","version":"v1"},{"authors":[{"affiliation":[{"name":"Bielefeld University, Medical Faculty"}],"contributor_roles":[],"family":"Friederichs","given":"Hendrik","url":"https://orcid.org/0000-0001-9671-5235"}],"blog":{"authors":null,"community_id":"304adf51-cbb7-4ff1-a505-1dc06082fbad","created":1776988800,"current_feed_url":null,"description":"Aktuelle Einblicke aus der medizinischen Bildungsforschung \u2014 evidenzbasiert, verst\u00e4ndlich, mit gelegentlichem Augenzwinkern.","doi":"https://doi.org/10.59350/medical_education","favicon":"https://rogue-scholar.org/api/communities/304adf51-cbb7-4ff1-a505-1dc06082fbad/logo","feed_format":"application/rss+xml","feed_url":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/blog.xml","filter":null,"generator":"Quarto","home_page_url":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/blog.html","issn":null,"language":"eng","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","prefix":"10.59350","relative_url":null,"secure":true,"slug":"medical_education","status":"active","subfield":"2739","title":"Entscheiden(d) lernen","updated":1790200800,"use_api":null},"blog_name":"Entscheiden(d) lernen","blog_slug":"medical_education","content_html":"<p><img class=\"preview-image img-fluid\" src=\"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/FriederichsH_koffein.png\"/></p>\n<p><em>Kaffee geh\u00f6rt zur Lernphase wie der Textmarker. Er macht wach, das wei\u00df jede*r aus eigener Erfahrung. Ob er auch beim Lernen hilft, ist eine andere Frage. Die Forschung zeigt ein n\u00fctzliches Werkzeug mit klaren Grenzen und einer Nebenwirkung, die ausgerechnet das Ged\u00e4chtnis trifft.</em></p>\n<section class=\"level2\" id=\"die-dritte-tasse-um-zehn-uhr-abends\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"die-dritte-tasse-um-zehn-uhr-abends\">Die dritte Tasse um zehn Uhr abends</h2>\n<p>Die Pr\u00fcfung ist in vier Tagen, das Vorlesungs-Skript hat noch zwei Kapitel, und die Augen werden schwer. Also noch ein Kaffee oder eine Dose Energydrink, und weiter geht es. Die Wirkung setzt zuverl\u00e4ssig ein, die M\u00fcdigkeit tritt zur\u00fcck, die Seiten lassen sich wieder lesen.</p>\n<p>Was dabei im Kopf passiert und was nicht, ist gut untersucht. Die Frage, die dieser Beitrag beantworten will, lautet deshalb, ob Koffein Euch kl\u00fcger macht oder nur wacher, und wann die Tasse mehr Nebenwirkungen hat, als sie bringt.</p>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"was-koffein-im-kopf-macht\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"was-koffein-im-kopf-macht\">Was Koffein im Kopf macht</h2>\n<p>Im Laufe des Tages sammelt sich im Gehirn Adenosin an, ein Botenstoff, der M\u00fcdigkeit signalisiert. Koffein besetzt die Andockstellen dieses Botenstoffs, sodass das M\u00fcdigkeitssignal schw\u00e4cher ankommt. Ein \u00dcberblick \u00fcber die Forschung beschreibt, dass niedrige bis mittlere Dosen Wachheit, Daueraufmerksamkeit und Reaktionszeit verbessern. Beim Ged\u00e4chtnis und bei h\u00f6heren Denkleistungen wie Urteilen und Entscheiden sind die Befunde deutlich weniger einheitlich <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1016/j.neubiorev.2016.09.001\">(McLellan et al., 2016)</span>.</p>\n<p>Eine Metaanalyse von 2025 hat 31 randomisierte, placebokontrollierte Studien mit ausgeschlafenen, gesunden Erwachsenen zusammengefasst. Koffein machte die Teilnehmenden in Aufmerksamkeitsaufgaben schneller und genauer. H\u00f6here Dosen ab etwa 200 Milligramm (entspricht zweieinhalb Tassen Kaffee, siehe Abbildung\u00a01) wirkten st\u00e4rker, allerdings nur bis zu einem Punkt. Die Geschwindigkeit stieg mit der Dosis weiter, die Genauigkeit erreichte dagegen bei etwa 300 Milligramm, also knapp vier Tassen, ihren H\u00f6chstwert und nahm danach wieder ab <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-025-06775-1\">(Kl\u00f8ve &amp; Petersen, 2025)</span>. Mehr Kaffee macht also schneller, aber nicht unbegrenzt sorgf\u00e4ltiger.</p>\n<div class=\"quarto-float quarto-figure quarto-figure-center anchored\" id=\"fig-1\">\n<figure class=\"quarto-float quarto-float-fig figure\">\n<div aria-describedby=\"fig-1-caption-0ceaefa1-69ba-4598-a22c-09a6ac19f8ca\">\n<img class=\"img-fluid figure-img\" src=\"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/FriederichsH_koffeinportionen.png\"/>\n</div>\n<figcaption class=\"quarto-float-caption-bottom quarto-float-caption quarto-float-fig\" id=\"fig-1-caption-0ceaefa1-69ba-4598-a22c-09a6ac19f8ca\">\nAbbildung\u00a01: <strong>Koffeingehalt g\u00e4ngiger Getr\u00e4nke pro Portion (Richtwerte):</strong> Der tats\u00e4chliche Gehalt schwankt je nach Bohne, Zubereitung und Portionsgr\u00f6\u00dfe erheblich. Erwachsene in Deutschland nehmen im Mittel rund 240 Milligramm Koffein pro Tag zu sich, also etwa drei Tassen, gut vier F\u00fcnftel davon \u00fcber Kaffee <span class=\"citation\" data-cites=\"10.2903/j.efsa.2015.4102\">(EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), 2015)</span>. Teein im Tee ist auch Koffein, mit einem anderen Namen.\n</figcaption>\n</figure>\n</div>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"schneller-aber-nicht-kl\u00fcger\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"schneller-aber-nicht-kl\u00fcger\">Schneller, aber nicht kl\u00fcger?</h2>\n<p>Eine britische Studie fasst ihren Befund schon im Titel zusammen, \"Faster but not smarter\", also schneller, aber nicht kl\u00fcger. Sie lie\u00df 369 Teilnehmende \u00fcber Nacht auf Koffein verzichten und gab ihnen dann Koffein oder ein Placebo. Wer sonst viel Kaffee trank, zeigte nach der Pause Entzugserscheinungen mit mehr M\u00fcdigkeit und langsameren Reaktionen, und Koffein hob diese Einbu\u00dfen wieder auf. Bei Menschen, die kaum Koffein trinken, nahm die Schl\u00e4frigkeit ab, die geistige Leistung stieg aber nicht, weil gleichzeitig die Nervosit\u00e4t zunahm <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-012-2889-4\">(Rogers et al., 2013)</span>. Die Deutung des Teams ist recht pointiert.</p>\n<blockquote class=\"blockquote\">\n<p>\"[T]olerance to its effects on sleepiness means that frequent consumption fails to enhance mental alertness and mental performance.\" <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-012-2889-4\">(Rogers et al., 2013)</span></p>\n</blockquote>\n<p>Sinngem\u00e4\u00df \u00fcbersetzt hei\u00dft das, dass sich der K\u00f6rper an die wach machende Wirkung gew\u00f6hnt und h\u00e4ufiger Konsum deshalb weder die geistige Wachheit noch die geistige Leistungsf\u00e4higkeit steigert. F\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Trinker*innen repariert der Morgenkaffee also vor allem, was der Entzug \u00fcber Nacht angerichtet hat.</p>\n<p>Die schon oben erw\u00e4hnte Metaanalyse von 2025 widerspricht dem in einem Punkt. Sie fand keinen Zusammenhang zwischen der gewohnten Koffeinmenge und der Wirkung auf die Aufmerksamkeit <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-025-06775-1\">(Kl\u00f8ve &amp; Petersen, 2025)</span>. Wie gro\u00df der Anteil der reinen Entzugslinderung ist, bleibt damit umstritten.</p>\n<p>F\u00fcr die lange Sicht ist die Lage klarer. Eine Auswertung mit mehr als 400.000 Menschen fand keinen Hinweis darauf, dass regelm\u00e4\u00dfiger Kaffeekonsum das Ged\u00e4chtnis oder die allgemeine Denkleistung urs\u00e4chlich verbessert <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1038/s41598-018-25919-2\">(Zhou et al., 2018)</span>. Untersucht wurden allerdings Menschen im mittleren und h\u00f6heren Alter, nicht Studierende.</p>\n<p>Ein Befund verdient besondere Beachtung. In einer randomisierten Studie bekamen Teilnehmende Koffein erst <em>nach</em> dem Einpr\u00e4gen von Bildern. Am n\u00e4chsten Tag konnten sie \u00e4hnliche Bilder besser auseinanderhalten, wobei eine mittlere Dosis am besten wirkte. Der Effekt betraf das Festigen der Erinnerung, nicht das Abrufen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1038/nn.3623\">(Borota et al., 2014)</span>. Das ist ein spannender Hinweis, aber eine einzelne Studie mit einer sehr speziellen Aufgabe, und keine Grundlage f\u00fcr eine Lernstrategie.</p>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"der-preis-hei\u00dft-schlaf\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"der-preis-hei\u00dft-schlaf\">Der Preis hei\u00dft Schlaf</h2>\n<p>Die wichtigste Einschr\u00e4nkung f\u00fcr den Koffeinkonsum betrifft die Nacht. Eine Metaanalyse mit 24 Studien fand, dass Koffein die Schlafdauer um etwa eine Dreiviertelstunde verk\u00fcrzt und den Anteil des Tiefschlafs verringert. Um Schlaf nicht zu verlieren, sollte eine normale Tasse Kaffee demnach mindestens knapp neun Stunden vor dem Zubettgehen getrunken werden, ein koffeinreicherer Pre-Workout-Drink sogar mehr als 13 Stunden vorher <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1016/j.smrv.2023.101764\">(Gardiner et al., 2023)</span>. Schon eine \u00e4ltere Studie hatte gezeigt, dass 400 Milligramm, also etwa f\u00fcnf Tassen, selbst sechs Stunden vor dem Schlafengehen den Schlaf messbar st\u00f6ren <span class=\"citation\" data-cites=\"10.5664/jcsm.3170\">(Drake et al., 2013)</span>.</p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit h\u00e4lt f\u00fcr gesunde, nicht schwangere Erwachsene Einzeldosen bis 200 Milligramm und t\u00e4glich bis 400 Milligramm f\u00fcr unbedenklich. Sie weist aber darauf hin, dass schon 100 Milligramm kurz vor dem Schlafen bei manchen Menschen das Einschlafen verz\u00f6gern <span class=\"citation\" data-cites=\"10.2903/j.efsa.2015.4102\">(EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), 2015)</span>.</p>\n<p>F\u00fcr Lernende ist das ein schlechter Tausch, denn im Schlaf wird das tags\u00fcber Gelernte gefestigt (siehe auch den Beitrag <a href=\"https://doi.org/10.59350/cdbrf-3w939\">\"3, 5 oder doch 10 Stunden?\"</a>). Der Kaffee um zehn Uhr abends kauft also eine Stunde Wachheit heute mit einem Teil des Lernertrags von morgen.</p>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"was-der-leistungssport-vormacht\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"was-der-leistungssport-vormacht\">Was der Leistungssport vormacht</h2>\n<p>Im Sport ist Koffein eine der am besten untersuchten leistungssteigernden Substanzen. Eine \u00dcbersicht \u00fcber 21 Metaanalysen fand Vorteile f\u00fcr Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit, bewertet die Beweislage aber \u00fcberwiegend als moderat und weist darauf hin, dass vor allem junge M\u00e4nner untersucht wurden <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1136/bjsports-2018-100278\">(Grgic et al., 2020)</span>.</p>\n<p>Die Internationale Gesellschaft f\u00fcr Sportern\u00e4hrung empfiehlt eine Dosis nach K\u00f6rpergewicht, meist etwa eine Stunde vor der Belastung. Sehr hohe Dosen sind daf\u00fcr nicht n\u00f6tig, verursachen aber deutlich h\u00e4ufiger Nebenwirkungen. Die Fachgesellschaft betont auch, dass Koffein Aufmerksamkeit und Wachsamkeit verbessert, dass Menschen aber sehr unterschiedlich reagieren und dass Schlaf und Nervosit\u00e4t dabei eine Rolle spielen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1186/s12970-020-00383-4\">(Guest et al., 2021)</span>.</p>\n<p>Man k\u00f6nnte \u00fcberlegen, ob man sich als Leistungs-Lerner*in hier etwas abschauen kann. Sportler*innen setzen Koffein gezielt vor wichtigen Einheiten ein, dosieren bewusst und probieren es im Training aus, nicht erst am Wettkampftag. \u00dcbertragen hie\u00dfe das, Kaffee eher vor anspruchsvollen Lerneinheiten oder der Klausur zu trinken, ihn in einer Probeklausur zu testen und am Nachmittag rechtzeitig aufzuh\u00f6ren. F\u00fcr Energydrinks d\u00fcrfte dasselbe gelten, denn ihr am besten belegter Wirkstoff ist das Koffein. Ob sie die Studienleistung beeinflussen, soll ein systematisches Review kl\u00e4ren, dessen Ergebnisse aber noch ausstehen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1371/journal.pone.0319533\">(Oliveira Batista et al., 2025)</span>. Wer aber bisher ohne Koffein ausgekommen ist, dem w\u00fcrde ich raten, dabei zu bleiben.</p>\n<div class=\"callout callout-style-default callout-tip callout-titled\">\n<div aria-controls=\"callout-1\" aria-expanded=\"false\" aria-label=\"Toggle callout\" class=\"callout-header d-flex align-content-center collapsed\" data-bs-target=\".callout-1-contents\" data-bs-toggle=\"collapse\">\n<div class=\"callout-icon-container\">\n<i class=\"callout-icon\"></i>\n</div>\n<div class=\"callout-title-container flex-fill\">\n<span class=\"screen-reader-only\">Tipp</span>F\u00fcr Statistik-Interessierte \u2014 die Zahlen hinter dem Koffein\n</div>\n<div class=\"callout-btn-toggle d-inline-block border-0 py-1 ps-1 pe-0 float-end\"><i class=\"callout-toggle\"></i></div>\n</div>\n<div class=\"callout-1-contents callout-collapse collapse\" id=\"callout-1\">\n<div class=\"callout-body-container callout-body\">\n<p>Die Aufmerksamkeitsstudien berichten Hedges' g, einen standardisierten Mittelwertunterschied. Ein Wert von 0,2 gilt konventionell als klein, 0,5 als mittel. Bei 0,3 r\u00fcckt jemand, der ohne Koffein genau in der Mitte l\u00e4ge, von Rang 50 auf etwa Rang 38 von 100 (von oben gez\u00e4hlt). Die Laborwerte stammen aus kurzen, monotonen Aufgaben und lassen sich nicht direkt auf eine Klausur \u00fcbertragen.</p>\n<p><strong>Aufmerksamkeit.</strong> Kl\u00f8ve und Petersen schlossen 31 randomisierte, doppelblinde Studien mit 1.455 ausgeschlafenen Erwachsenen ein. Koffein verbesserte die Genauigkeit (g = 0,27) und die Reaktionszeit (g = 0,28). Dosen ab 200 mg wirkten st\u00e4rker. F\u00fcr die Reaktionszeit war die Dosis-Wirkungs-Beziehung ann\u00e4hernd linear (knapp nicht signifikant, p = 0,054), f\u00fcr die Genauigkeit umgekehrt U-f\u00f6rmig. Einen Schwellenwert nennen die Autoren nicht. In ihrer Modellkurve (Abb. 7) liegt der Scheitelpunkt bei etwa 300 mg, oberhalb davon gingen allerdings nur zwei Studien ein, sodass der absteigende Ast unsicher bleibt. Gewohnter Konsum, Aufgabenkomplexit\u00e4t und das beanspruchte Aufmerksamkeitsnetzwerk erkl\u00e4rten keine Unterschiede <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-025-06775-1\">(Kl\u00f8ve &amp; Petersen, 2025)</span>.</p>\n<p><strong>Entzug.</strong> Rogers et al.\u00a0untersuchten 212 Personen mit mittlerem bis hohem und 157 mit keinem bis niedrigem Konsum nach n\u00e4chtlicher Abstinenz, doppelblind mit 100 mg und anschlie\u00dfend 150 mg Koffein oder Placebo. Motorische Geschwindigkeit profitierte in beiden Gruppen, die geistige Wachheit nur in der Gruppe mit hohem Konsum <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1007/s00213-012-2889-4\">(Rogers et al., 2013)</span>.</p>\n<p><strong>Langzeiteffekt.</strong> Zhou et al.\u00a0nutzten in bis zu 415.530 Personen aus zehn europ\u00e4ischen Kohorten eine genetische Variante als Stellvertreter f\u00fcr den Kaffeekonsum. Die Zusammenh\u00e4nge mit globaler Kognition (\u03b2 = \u22120,0007; 95 %-KI \u22120,009 bis 0,008) und Ged\u00e4chtnis (\u03b2 = \u22120,001; 95 %-KI \u22120,005 bis 0,002) lagen praktisch bei null, obwohl die Studie auch sehr kleine Effekte h\u00e4tte finden k\u00f6nnen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1038/s41598-018-25919-2\">(Zhou et al., 2018)</span>.</p>\n<p><strong>Schlaf.</strong> Gardiner et al.\u00a0fassten 24 Studien zusammen. Koffein verk\u00fcrzte die Gesamtschlafzeit um 45 Minuten, senkte die Schlafeffizienz um 7 %, verl\u00e4ngerte die Einschlafzeit um 9 Minuten und die Wachzeit nach dem Einschlafen um 12 Minuten. Der Tiefschlaf verk\u00fcrzte sich um 11,4 Minuten. F\u00fcr Kaffee mit 107 mg pro 250 ml ergab sich ein Mindestabstand von 8,8 Stunden zum Zubettgehen, f\u00fcr ein Pre-Workout-Produkt mit 217,5 mg von 13,2 Stunden <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1016/j.smrv.2023.101764\">(Gardiner et al., 2023)</span>. Drake et al.\u00a0gaben 400 mg Koffein 0, 3 oder 6 Stunden vor dem Schlafen und fanden in allen drei Bedingungen signifikante Schlafst\u00f6rungen gegen\u00fcber Placebo (p &lt; 0,05) <span class=\"citation\" data-cites=\"10.5664/jcsm.3170\">(Drake et al., 2013)</span>.</p>\n<p><strong>Dosierung im Sport.</strong> Die ISSN nennt 3 bis 6 mg pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht, bei m\u00f6glicherweise schon ab 2 mg/kg wirksamer Mindestdosis, und warnt bei etwa 9 mg/kg vor h\u00e4ufigen Nebenwirkungen <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1186/s12970-020-00383-4\">(Guest et al., 2021)</span>. F\u00fcr 70 kg entsprechen 3 mg/kg rund 210 mg, also gut zweieinhalb Tassen Kaffee. Das Umbrella Review von Grgic et al.\u00a0bewertete die Evidenz nach GRADE \u00fcberwiegend als moderat, f\u00fcr einzelne Endpunkte als niedrig bis sehr niedrig <span class=\"citation\" data-cites=\"10.1136/bjsports-2018-100278\">(Grgic et al., 2020)</span>. Energydrinks enthalten laut EFSA typischerweise 300 bis 320 mg Koffein pro Liter <span class=\"citation\" data-cites=\"10.2903/j.efsa.2015.4102\">(EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), 2015)</span>.</p>\n<p><strong>Konsum in Deutschland.</strong> Die EFSA-Auswertung st\u00fctzt sich f\u00fcr Deutschland auf die Nationale Verzehrsstudie II mit 10.419 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren. Die mittlere Koffeinaufnahme lag bei 238 mg pro Tag (95. Perzentil 539 mg), 84 % davon stammten aus Kaffee, und 14,6 % lagen im Mittel \u00fcber 400 mg pro Tag <span class=\"citation\" data-cites=\"10.2903/j.efsa.2015.4102\">(EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), 2015)</span>. Die Daten selbst sind allerdings rund 20 Jahre alt.</p>\n</div>\n</div>\n</div>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"was-wir-noch-nicht-wissen\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"was-wir-noch-nicht-wissen\">Was wir (noch) nicht wissen</h2>\n<ul>\n<li><strong>Vielleicht ist ein Teil des Nutzens blo\u00df Entzugslinderung.</strong> Zwei gut gemachte Arbeiten kommen hier zu unterschiedlichen Ergebnissen.</li>\n<li><strong>Was Koffein in echten Pr\u00fcfungen bewirkt.</strong> Die Studien messen kurze Reaktions- und Aufmerksamkeitsaufgaben, keine Klausuren mit komplexen Fallfragen.</li>\n<li><strong>Ob Koffein nach dem Lernen das Behalten wirklich st\u00e4rkt.</strong> Der Befund stammt aus einer einzelnen Studie und wartet auf Best\u00e4tigung.</li>\n</ul>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"fazit\">\n<h2 class=\"anchored\" data-anchor-id=\"fazit\">Fazit</h2>\n<ul>\n<li>Koffein macht verl\u00e4sslich wacher und in Aufmerksamkeitsaufgaben schneller, beim Ged\u00e4chtnis und beim Urteilen ist der Nutzen aber unsicher.</li>\n<li>Mehr hilft nur bis zu einem Punkt. Danach leidet eher die Sorgfalt.</li>\n<li>Der gr\u00f6\u00dfte Preis ist der Schlaf, der das Gelernte festigt. Die letzte Tasse geh\u00f6rt deshalb in den fr\u00fchen Nachmittag.</li>\n<li>Dieser Beitrag soll kein Aufruf zum Koffeinkonsum sein, sondern nur die Situation vieler Lernender reflektieren. Wenn Ihr bisher gut ohne Koffein ausgekommen seid, bleibt dabei!</li>\n</ul>\n<div class=\"callout callout-style-default callout-note callout-titled\">\n<div aria-controls=\"callout-2\" aria-expanded=\"false\" aria-label=\"Toggle callout\" class=\"callout-header d-flex align-content-center collapsed\" data-bs-target=\".callout-2-contents\" data-bs-toggle=\"collapse\">\n<div class=\"callout-icon-container\">\n<i class=\"callout-icon\"></i>\n</div>\n<div class=\"callout-title-container flex-fill\">\n<span class=\"screen-reader-only\">Hinweis</span>Transparenzkasten\n</div>\n<div class=\"callout-btn-toggle d-inline-block border-0 py-1 ps-1 pe-0 float-end\"><i class=\"callout-toggle\"></i></div>\n</div>\n<div class=\"callout-2-contents callout-collapse collapse\" id=\"callout-2\">\n<div class=\"callout-body-container callout-body\">\n<p><strong>Transparenzhinweis:</strong></p>\n<ul>\n<li><strong>Interessenkonflikte:</strong> Der Autor ist leidenschaftlicher Kaffee- bzw. Cappuccinotrinker und hat sich schon \u2013 leider <strong>sehr</strong> erfolglos \u2013 als heimischer Mini-Barista versucht.</li>\n<li><strong>Finanzierung:</strong> Keine Angabe.</li>\n<li><strong>KI-Nutzung:</strong> Claude (Anthropic) wurde zur strukturellen Konzeption und zur sprachlichen Bearbeitung auf Basis eines vom Autor verfassten und immer wieder \u00fcberarbeiteten Gedankengangs eingesetzt.</li>\n<li><strong>Evidenzhinweis:</strong> Der Vergleich mit dem Leistungssport ist eine Analogie des Autors. Die Dosierungsempfehlungen der ISSN gelten f\u00fcr k\u00f6rperliche Belastung und sind keine Empfehlung f\u00fcr Pr\u00fcfungen.</li>\n</ul>\n</div>\n</div>\n</div>\n</section>\n<section class=\"level2\" id=\"referenzen\">\n</section>\n<div class=\"default\" id=\"quarto-appendix\"><section class=\"quarto-appendix-contents\" id=\"quarto-bibliography\"><h2 class=\"anchored quarto-appendix-heading\">Referenzen</h2><div class=\"references csl-bib-body hanging-indent\" data-entry-spacing=\"0\" data-line-spacing=\"2\" id=\"refs\">\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1038/nn.3623\">\nBorota, D., Murray, E., Keceli, G., Chang, A., Watabe, J. M., Ly, M., Toscano, J. P., &amp; Yassa, M. A. (2014). Post-Study Caffeine Administration Enhances Memory Consolidation in Humans. <em>Nature Neuroscience</em>, <em>17</em>(2), 201\u2013203. <a href=\"https://doi.org/10.1038/nn.3623\">https://doi.org/10.1038/nn.3623</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.5664/jcsm.3170\">\nDrake, C., Roehrs, T., Shambroom, J., &amp; Roth, T. (2013). Caffeine <span>Effects</span> on <span>Sleep Taken</span> 0, 3, or 6 <span>Hours</span> before <span>Going</span> to <span>Bed</span>. <em>Journal of Clinical Sleep Medicine</em>, <em>9</em>(11), 1195\u20131200. <a href=\"https://doi.org/10.5664/jcsm.3170\">https://doi.org/10.5664/jcsm.3170</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.2903/j.efsa.2015.4102\">\nEFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), &amp; EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). (2015). Scientific <span>Opinion</span> on the Safety of Caffeine. <em>EFSA Journal</em>, <em>13</em>(5). <a href=\"https://doi.org/10.2903/j.efsa.2015.4102\">https://doi.org/10.2903/j.efsa.2015.4102</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1016/j.smrv.2023.101764\">\nGardiner, C., Weakley, J., Burke, L. M., Roach, G. D., Sargent, C., Maniar, N., Townshend, A., &amp; Halson, S. L. (2023). The Effect of Caffeine on Subsequent Sleep: <span>A</span> Systematic Review and Meta-Analysis. <em>Sleep Medicine Reviews</em>, <em>69</em>, 101764. <a href=\"https://doi.org/10.1016/j.smrv.2023.101764\">https://doi.org/10.1016/j.smrv.2023.101764</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1136/bjsports-2018-100278\">\nGrgic, J., Grgic, I., Pickering, C., Schoenfeld, B. J., Bishop, D. J., &amp; Pedisic, Z. (2020). Wake up and Smell the Coffee: Caffeine Supplementation and Exercise Performance\u2014an Umbrella Review of 21 Published Meta-Analyses. <em>British Journal of Sports Medicine</em>, <em>54</em>(11), 681\u2013688. <a href=\"https://doi.org/10.1136/bjsports-2018-100278\">https://doi.org/10.1136/bjsports-2018-100278</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1186/s12970-020-00383-4\">\nGuest, N. S., VanDusseldorp, T. A., Nelson, M. T., Grgic, J., Schoenfeld, B. J., Jenkins, N. D. M., Arent, S. M., Antonio, J., Stout, J. R., Trexler, E. T., Smith-Ryan, A. E., Goldstein, E. R., Kalman, D. S., &amp; Campbell, B. I. (2021). 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A Review of Caffeine's Effects on Cognitive, Physical and Occupational Performance. <em>Neuroscience &amp; Biobehavioral Reviews</em>, <em>71</em>, 294\u2013312. <a href=\"https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2016.09.001\">https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2016.09.001</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1371/journal.pone.0319533\">\nOliveira Batista, D. R., C. Silva, K. V., Torres, M., Pires Da Costa, W., Monfort-Pa\u00f1ego, M., E. Silva, P. R., &amp; Noll, M. (2025). Effects of Energy Drinks on Mental Health and Academic Performance of University Students: <span>A</span> Systematic Review and Meta-Analysis Protocol. <em>PLOS ONE</em>, <em>20</em>(3), e0319533. <a href=\"https://doi.org/10.1371/journal.pone.0319533\">https://doi.org/10.1371/journal.pone.0319533</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1007/s00213-012-2889-4\">\nRogers, P. J., Heatherley, S. V., Mullings, E. L., &amp; Smith, J. E. (2013). Faster but Not Smarter: Effects of Caffeine and Caffeine Withdrawal on Alertness and Performance. <em>Psychopharmacology</em>, <em>226</em>(2), 229\u2013240. <a href=\"https://doi.org/10.1007/s00213-012-2889-4\">https://doi.org/10.1007/s00213-012-2889-4</a>\n</div>\n<div class=\"csl-entry\" id=\"ref-10.1038/s41598-018-25919-2\">\nZhou, A., Taylor, A. E., Karhunen, V., Zhan, Y., Rovio, S. P., Lahti, J., Sj\u00f6gren, P., Byberg, L., Lyall, D. M., Auvinen, J., Lehtim\u00e4ki, T., K\u00e4h\u00f6nen, M., Hutri-K\u00e4h\u00f6nen, N., Per\u00e4l\u00e4, M. M., Micha\u00eblsson, K., Mahajan, A., Lind, L., Power, C., Eriksson, J. G., \u2026 Hypp\u00f6nen, E. (2018). Habitual Coffee Consumption and Cognitive Function: A <span>Mendelian</span> Randomization Meta-Analysis in up to 415,530 Participants. <em>Scientific Reports</em>, <em>8</em>(1), 7526. <a href=\"https://doi.org/10.1038/s41598-018-25919-2\">https://doi.org/10.1038/s41598-018-25919-2</a>\n</div>\n</div></section><section class=\"quarto-appendix-contents\" id=\"quarto-reuse\"><h2 class=\"anchored quarto-appendix-heading\">Wiederverwendung</h2><div class=\"quarto-appendix-contents\"><div><a href=\"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de\" rel=\"license\">CC BY 4.0</a></div></div></section><section class=\"quarto-appendix-contents\" id=\"quarto-citation\"><h2 class=\"anchored quarto-appendix-heading\">Zitat</h2><div><div class=\"quarto-appendix-secondary-label\">Mit BibTeX zitieren:</div><pre class=\"sourceCode code-with-copy quarto-appendix-bibtex\"><code class=\"sourceCode bibtex\">@misc{friederichs2026,\n  author = {Friederichs, Hendrik},\n  title = {Hoch die Tassen!? \u2013 hilft Koffein beim Lernen?},\n  date = {2026-09-24},\n  url = {https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/},\n  langid = {de}\n}\n</code></pre><div class=\"quarto-appendix-secondary-label\">Bitte zitieren Sie diese Arbeit als:</div><div class=\"csl-entry quarto-appendix-citeas\" id=\"ref-friederichs2026\">\nFriederichs, H. (2026). <em>Hoch die Tassen!? \u2013 hilft Koffein beim\nLernen?</em> <a href=\"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/\">https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/</a>\n</div></div></section></div>","doi":"https://doi.org/10.59350/h3v4v-0hw97","guid":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/","image":"https://medical-education.pages.ub.uni-bielefeld.de/research/mes-blog/posts/2026-09-24-ernaehrung-koffein/FriederichsH_koffein.png","language":"de","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790121600,"reference":[{"id":"https://doi.org/10.1038/nn.3623","unstructured":"Borota, D., Murray, E., Keceli, G., Chang, A., Watabe, J. M., Ly, M., Toscano, J. P., & Yassa, M. A. (2014). Post-Study Caffeine Administration Enhances Memory Consolidation in Humans. Nature Neuroscience, 17(2), 201\u2013203."},{"id":"https://doi.org/10.5664/jcsm.3170","unstructured":"Drake, C., Roehrs, T., Shambroom, J., & Roth, T. (2013). Caffeine Effects on Sleep Taken 0, 3, or 6 Hours before Going to Bed. Journal of Clinical Sleep Medicine, 9(11), 1195\u20131200."},{"id":"https://doi.org/10.2903/j.efsa.2015.4102","unstructured":"EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), & EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). (2015). Scientific Opinion on the Safety of Caffeine. EFSA Journal, 13(5)."},{"id":"https://doi.org/10.1016/j.smrv.2023.101764","unstructured":"Gardiner, C., Weakley, J., Burke, L. M., Roach, G. D., Sargent, C., Maniar, N., Townshend, A., & Halson, S. L. (2023). The Effect of Caffeine on Subsequent Sleep: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sleep Medicine Reviews, 69, 101764."},{"id":"https://doi.org/10.1136/bjsports-2018-100278","unstructured":"Grgic, J., Grgic, I., Pickering, C., Schoenfeld, B. 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It optionally charges APC to make profit or to fund other activities, like\nsome societies do.\n<a href=\"https://legacy.earlham.edu/~peters/fos/overview.htm\">Green Open Access</a> is literature that has been made available by\nrepositories. It optionally has an open license. It optionally has a standardized license, like CC-BY. But it can also\nbe that no clear license is given or the \"license\" refers to some (local) law.</p>\n<p>Many universities have green Open Access repositories, like <a href=\"https://cris.maastrichtuniversity.nl/\">Maastricht University</a>\nand <a href=\"https://repository.ubn.ru.nl/\">Radboud University</a>. These repositories are scattered and contrary to FAIR principles,\nmetadata is not shared widely.\nOf course, prominently, scholarly publishers could provide that information. Any paywalled journal article could have a link to\na legal green open access version. It could. It would make total sense if spreading scientific knowledge is your goal.\nBut we live in an alternate universe.</p>\n<p>We are relying on third-party indexes. I here briefly describe two options, but love to read blog posts about other\nalternatives! I am not looking for routes like <a href=\"https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/\">PubMed Central</a> or\n<a href=\"https://europepmc.org/\">Europe PMC</a> that come with huge collections of open-licensed content, including\n<a href=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/2024/09/16/publishing.html\">in the FAIR JATS format</a></p>\n<p>It's really the non-OA-licensed green Open Access that we need to get indexed better.</p>\n<p>Oh, and, of course, <a href=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/2026/08/07/scientias-oudheidkunde-wetenschap-hoe-dan.html\">all Dutch literature must become green Open Access</a>.</p>\n<h2 id=\"openalex\">OpenAlex</h2>\n<p><a href=\"https://unpaywall.org/\">Unpaywall</a> (see also <a href=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/2025/01/04/isaac-browser-extension.html\">this post</a>)\nhas been collecting open access versions but is <a href=\"https://help.openalex.org/access/unpaywall/#unpaywall-and-openalex\">now including in OpenAlex</a>.\nThe <a href=\"https://help.openalex.org/data/works/open-access/\">annotation is quite rich</a> and here the question is more,\nhow can the open science community enrich this OpenAlex content.</p>\n<h2 id=\"wikidata-and-wikicite\">Wikidata and WikiCite</h2>\n<p><a href=\"https://www.wikidata.org/\">Wikidata</a> and <a href=\"https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:WikiCite\">WikiCite</a> are projects aligned with\nWikipedia, and <em>[citation needed]</em> is an\nessential part of that. We have <a href=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/tag/wikidata\">used it in our research</a>\nin multiple occassions. The curation process is transparent, providing the essential provenance\nneeded for scientific research.</p>\n<p>It provides the <a href=\"https://www.wikidata.org/wiki/Property:P953\">work available at URL</a> property and it\nhas been used to link to green Open Access versions. The extend, however, is less clear (to me). But another\nproblem is that Wikidata does not have the ambition to be a generic solution. That said, all extra links\nhelp.</p>\n<h2 id=\"schemaorg-and-web-search-indexes\">Schema.org and web search indexes?</h2>\n<p>That leaves me, for now, with the role of generic web searching. Doesn't that help? I can just search for\nthe article title, right? Well, yes. But the process of how to get your green open access article indexed\nis not clear. There are many metadata standards that your repository needs to support (e.g.\n<a href=\"https://help.openalex.org/access/unpaywall/#unpaywall-and-openalex\">OpenAlex lists 8</a> and that does not include schema.org)\nand that does not guarantee you get indexed. Worse, commercial companies are know to remove content in a opague\nprocess, like with <a href=\"https://mastodon.social/@Roelmaalderink/117319021973126519\">this video about the Meta gluurbril</a>.\nWe cannot trust that green open access metadata gets preserved.</p>\n<p>Maybe <a href=\"https://motherduck.com/blog/querying-the-entire-internet-100-billion-rows-with-motherduck/\">open web indexes</a>\nwill make a difference, but then we still need a simple API to integrate into our tools that just\nreturns the information. I had a go at this last weekend. It would look\n<a href=\"https://mastodon.social/@egonw/117302574373386172\">something like this</a>:</p>\n<p><img alt=\"\" src=\"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/assets/images/greenOA_URLs.png\"/></p>\n<p>But things go slowly, and FAIR metadata most certainly. But if we consistently take steps, things do change.\nFor example, after 20+ years, CrossRef now supports <a href=\"https://www.crossref.org/blog/schema-5.5-now-available-adding-credit-new-record-types-for-blogs-and-posters-and-more/\">blog as research output type</a>.</p>\n<p>I like to stress, metadata is being shared by repositories, but we should support this a bit more. We should\nreuse that data, support that, curate that, etc. Let's support our fellow open science community members!\nAnd that starts by sharing our knowledge on how all this works, does not work, could work, and\nwhat small steps we can take today and tomorrow. Looking foward to your ideas!</p>","doi":"https://doi.org/10.59350/1qayb-w6z38","guid":"https://doi.org/10.59350/1qayb-w6z38","language":"en","license":"https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode","published_at":1790208000,"rid":"9g6vj-cey29","summary":"Gold Open Access is literature that has an explicit open license, like CC-BY. It optionally has an article processing charge (APC). It optionally charges APC to make profit or to fund other activities, like some societies do. Green Open Access is literature that has been made available by repositories. It optionally has an open license.","tags":["Publishing","Openaccess"],"title":"Green Open Access: where is the index?","updated_at":1790239777,"url":"https://chem-bla-ics.linkedchemistry.info/2026/09/24/green-open-access-where-is-the-index.html","version":"v1"}],"out_of":57652,"page":1,"per_page":10,"total-results":57652}
